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Geschrieben von Felischa am 20.08.2015 um 19:19:
Vollpfosten in Kunststoff Erfahrungswerte ?
So der Zahn der Zeit und die Ameisen haben meine Zaunanlage langsam zernagt.
Der Sturm tat sein übriges und nun muss was passieren...
Da ich nicht in 10 Jahren wieder 4 HA einzäunen will und nicht bereit bin 8,-€ pro Holzpfahl zu bezahlen, fiel mein Augenmerk auf Kunststoffpfähle.
Den Paddockbereich habe ich wieder Holzpfähle genommen, wegen der Länge.
Wer hat seine Zaunanlage mit Kunsstoffpfählen bestückt, wie lange stehen sie und Erfahrungswerte.
Geschrieben von Velvakandi am 20.08.2015 um 19:28:
Mit Vollpfosten kennen sich sicherlich viele hier aus
Unser SB hat ein paar Kunststoffpfähle stehen, da wo er sie nicht verrücken muß (wir haben ja viele Wanderweiden). Ich find die nicht sonderlich ansehnlich und ein paar sind auch schon weggebrochen.
Schau dir mal die Seidel Metallpfähle an, gute Qualität zum ansprechenden Preis und ohne Probleme versetzbar.
Geschrieben von Lind am 20.08.2015 um 19:31:
Wir haben solche Recycling-Kunststoffpfähle. Die sind so grau. Gesetzt haben wir sie im Jahr 2000 und damit alle Weiden und den Paddock eingezäunt. Kaputt gegangen sind in den letzten 15 Jahren 3 Pfähle. Einer war wohl etwas "undicht". In den kam wohl Wasser und beim Frost ist er aufgebrochen. Zwei Pfähle hat unser Nachbar umgefahren, als er den Mist rausgefahren hat. Alle anderen stehen immer noch und sind wunderbar in Ordnung.
Geschrieben von Felischa am 20.08.2015 um 19:41:
| Zitat: |
Original von Velvakandi
Mit Vollpfosten kennen sich sicherlich viele hier aus
Schau dir mal die Seidel Metallpfähle an, gute Qualität zum ansprechenden Preis und ohne Probleme versetzbar. |
zu 1
zu 2 Das ist das Problem, alles was bei mir "versetzbar" ist wird auch versetzt...zuerst auf den Fremdtransporter und dann auf dem Schwarzmarkt
OK renitente Nachbarn mit habe ich nicht die alles umfahren

genau der Frost und das wasser.. das waren auch meine Gedanken.
Habt ihr evl Bilder für mich und welche Länge und Stärke wurden verwendet ?
Ich liebäugel mit 2 m und 6 cm Durchmesser da bei mir E-Litze und Gummiband dran muss ( Schnellstrasse) da ist "nur" E-zaun nicht zulässig
Geschrieben von Lind am 20.08.2015 um 21:00:
Wie schon geschrieben, der Frost hat nur einen Pfosten geschrottet. Ich würde sie jeder Zeit wieder setzen. Wir haben noch einige auf Lager, die ich schon öfter verkaufen hätte können, aber ich behalte sie mal lieber. Man weiß ja nie, ob man nicht mal mehr braucht.
Mir ist übrigens eingefallen, dass wir die gleichen Pfähle, nur noch größer und dicker für die Umzäunung des Hirschgeheges verwendet haben. Das haben wir seit 1997 und noch keinen Pfahl ausgetauscht.
Unsere Pfähle sind auf jeden Fall 2 m lang (ich muss mal nachmessen) und sie müssten 12 cm Durchmesser haben.
Geschrieben von Falter am 20.08.2015 um 21:41:
Ich bin auch zufrieden mit den Pfosten. Sie sind viel schwerer wie Holz, aber so zu verarbeiten. Die Posten sollten keinen seitlichen Druck bekommen, also nur auf gerader Strecke verbauen. Sie verbiegen sich sonst sehr schnell! Ich habe teilweise mit einem Akkubohrer Löcher für das Elektroseil gebohrt und das Seil durchgefädelt. Spart die Isos und schaut gut aus.
Geschrieben von uso am 20.08.2015 um 22:16:
Hier ist an der Autobahn im letzten Jahr der Wildschutzzaun erneuert worden.
Vorher waren die Pfosten aus Holz, jetzt sind sie aus Kunsstoff in braun, muss man schon nahe rangehen um den Unterschied zu sehen.
Der Zaun ist ca. 2m hoch und mit diesem verzinkten Wildschutzdraht versehen.
uso
Geschrieben von snappy am 20.08.2015 um 22:41:
Ich habe seit 2009 Winkelstahlpfähle für die Weiden (insgesamt 3 ha, mit Zwischenzaun). Mein Wiesennachbar hat mir mal welche umgemäht (ich will nicht wissen, wie der Kreiselmäher ausgesehen hat

), ansonsten sind alle noch wie am ersten Tag und der Zaun bleibt auch bei Sturm und Eisregen gut gespannt. An den Ecken sind Multipfähle.
Der Paddock ist mit Metallrohren (Betonfundament und mit Beton ausgegossen) als Pfosten und Holzquerriegeln plus eine Reihe Litze eingezäunt. Die ältesten Pfosten sind 25 Jahre alt und immer noch top, für größere Einzäunungen sind einbetonierte Metallrohre aber zu aufwändig und zu teuer.
Meine nächsten Pferdenachbarn haben ihre relativ kleine Weide mit Recyclingpfählen eingezäunt, seit ca. 15 Jahren. Dort mussten schon einige Pfähle erneuert werden, allerdings kann ich nicht sagen, weshalb die Pfosten kaputt waren.
Geschrieben von Felischa am 24.08.2015 um 14:15:
OK danke für euer Feedback.
Habe auch schin rausgefunden das Recykling Pfähle( alte Joghurtbescher) poröser und anfällig sind als "normal" gegossene weil das Mateial homogener sein soll, sprich länger haltbar.
Geschrieben von Marianna am 24.08.2015 um 22:26:
Wir haben alles mit grauen Recycling Pfählen eingezäunt. Die ältesten sind ca. 19 Jahre alt. Unsere Pfähle sind 220cm mit einem Durchmesser von 10 cm. Wir haben im unteren Drittel eine Aluschiene angebracht, weil unsere kleinen Kühe so sicher untergebracht sind. Ein Pfahl fiel unserer Kuh zum Opfer. Sie ist da voll reingerannt. Alle anderen sind noch top in Ordnung. Wir haben mit dem Akubohrer für dir Isolatoren vorgebohrt und mit einen entspechenden Aufsatz die Isolatoren eingedreht. Es war zwar eine Investition, aber es ist sehr angenehm nicht ständig Holzpfähle zu ersetzen. Am Reitplatz finde ich die Pfähle super. Wenn ich mal etrwas dicht an den Zaun reite, kann ich den Pfahl etwas wegbiegen.
Wir würden es immer wieder machen. Ach ja unsere Bänder sind 4 cm. Wir haben alle paar Pfosten einen Breitbandisolator zum nachspannen.
Geschrieben von Svalin am 25.08.2015 um 11:00:
Wir haben mittlerweile alle Holzpfähle gegen Kunststoffpfähle ausgetauscht - hübsch hässlich, aber sehr praktisch.
Bislang ist uns mal einer abgebrochen, weil die Prinzessin der Meinung war, das wäre ein prima Schubberpfahl
Aber sonst - nö - alles gut. Lassen sich prima in den Boden rammen (die angespitzten nehmen) und Isolatoren, Latten, alles ist gut dran fest zu bekommen.
Es gibt sie übrigens auch in braun und eckig - da geht das mit der Optik!
6er Pfähle sind etwas zu schwach - wir haben 8er
und:
man kann sie durchaus um die Ecke bauen

man muss lediglich Streben setzen, damit sie eben
nicht krumm werden.
Das macht übrigens auch bei Holz sinn.
Geschrieben von Svartur17 am 25.08.2015 um 19:56:
Jepp, kann ich bestätigen!
Habe die Recycling-Kunststoffpfähle mitterweile auf allen meinen Weiden, weil Holzpfosten deutlich teurer sind und alle naselang abbrechen, wie ich auf der Nachbarweide sehen kann. Ist doof, wenn gerade Orkan ist und die Pferde sich mal eben verselbständigen, weil wieder mal 3 Pfosten in Reihe umgefallen sind (alles schon passiert).
Würde wie Svalin auf jeden Fall zu den 8 cm Durchmesser raten, 6 cm ist zu dünn. Die braunen, eckigen zieren meinen Reitplatz und sind von der Optik wirklich ansprechend. Meine ältesten Pfosten habe ich vor 7 Jahren gesetzt, die sind alle noch top in Schuß und bisher fiel keiner der Pfosten dem Frost zum Opfer.
Für die Eckpfosten hab ich übrigens doch auf Holz gesetzt, allerdings auf wirklich dicke Baumstämme und nicht irgendwelche Pfosten aus dem Handel.
Geschrieben von hochelfe am 26.08.2015 um 08:33:
mein Freundin hat die Unipfähle.
sind auch Recycling meine ich.
Sie ist seit Jahren (ich glaube 5) auch sehr zufrieden.
Diese sind ja quasi hohl und haben schon Nasen mit Löchern für die Litze/das Band. somit spart man sich die Isolatoren, dun muss auch keine Löcher mehr rein machen.
Wir wären mit so etwas (egal was Holz, Kunststoff etc.) allerdings wohl verzweifelt.
Ich habe T-Pfosten. und in den Ecken Holz. Für die Holzpfähle müssten wir Löcher graben!!
Das Gelände war mal ein Steinbruch

nicht auszuhalten, da kommt man kaum in den Boden. Der Erdbohrer hat genau 1 Loche geschafft, dann war er hin.
da hatten wir keine Lust 350 Löcher zu graben.
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