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Geschrieben von Aurea am 01.11.2010 um 12:36:
Hi,
wollte mal hören, ob ihr Erfahrungen mit Hufschuhen auch bei nicht "perfekten" Hufen habt.
Battle steht ja vorne links eher steil, dreht beim Laufen das Bein schon ab dem Vorderfußwurzelgelenk eher etwas nach außen und läuft dadurch den äußeren Rand stark ab. Entgegen der Annahme, dass dann wenigstens auf die innere Seite der Zehe gelaufen wird, rollt er auch über die Außenkante der Zehe ab.
Jetzt ist er halt oft so kurz, dass man wenig korrigieren kann und meine Hufschmiedin meint, wir versuchen nochmal ein 5 Wochenintervall. Trotzdem sollte ich doch nochmal über Hufschutz nachdenken, wobei ich mich noch gegen erneute Eisen sträube (gerade jetzt im Winter).
Nun hat sie mir gesagt, dass Hufschuhe eher für regelmäßige Hufe sind, hat aber selbst noch keine Erfahrungen damit.
Meint ihr, dass ich trotzdem Hufschuhe für Battles Vorderhufe finden könnte?
Liebe Grüße
Aurea
Geschrieben von FraukeF am 01.11.2010 um 15:29:
Hallo Aurea,
ich würde in deinem Fall auf noch kürzere Bearbeitungsintervalle gehen, eher alle vier Wochen, auch wenn dann an der Aussenkante nichts zu tun ist, ist die Chance größer, die doch sicherlich abdriftende Innenwand besser im Griff zu haben.
Auch für schwierigere Hufe hast du gute Chancen Schuhe zu finden. Sprich doch mal mit
Bernd Jung und schildere dein Problem. Die haben wirklich Ahnung und sind nett.
PS: Heute habe ich die 0.5er Glove hinten drauf bekommen, nachdem ich gestern die Hufe bearbeitet habe. Es ist etwas knapp, hat aber auf einem 1,5stündigem Ausritt super geklappt und er ist deutlich besser gelaufen als mit den viel zu großen, schlappenden und sich verdrehenden 1.0ern. Die Kobi vorn 1.0 und hinten 0.5 könnte also doch eine Alternative sein für uns.
Geschrieben von Aurea am 01.11.2010 um 19:04:
Hallo Frauke,
die Innenwand ist i.O. , dafür ist die Außenwand eher schlecht.. klingt komisch, aber ist so. Ich werd bei Bedarf und nach ausführlicher Instruktion selbst jeweils am WE schauen, ob ich etwas nacharbeiten muss.
Du machst mir Hoffnung, dass es für seine Hufe etwas gibt. Vor allem weil ich im Sommer ja vermehrt reiten werde und dann wahrscheinlich eh einen Hufschutz brauchen werde.
LG Aurea
Geschrieben von Tippelchen am 01.11.2010 um 21:01:
Hallo Aurea,
ich würde auch eher auf kürzere Intervalle gehen.
Mello läuft über die Außenwand ab und ich bearbeite ihn 1x pro Woche um das Problem so klein wie möglich zu halten - dir zeigen zu lassen wir das geht halte ich für eine sehr gute Idee
Grundsätzlich gilt: den perfekten Huf gibt es nicht, jeder hat kleinere oder größere Probleme, aber es gibt ja mittlerweile so viele verschiedene Hufschuhmodelle, da ist mit der richtigen Beratung und Bearbeitung bestimmt was für euch dabei!
Irgendwie kann ich mir kaum vorstellen, dass bei euch die Außenwand die schlechtere ist

Wenn der Tragrand der Innenseite dicker ist, ist das noch nicht unbedingt ein Zeichen für eine "bessere" Wand.
Mellos Innenwände werden auch immer eher dicker, aber diesen Überstand (unsere Huftechnikerin nennt das den "Dicken Onkel"

) nehme ich grundsätzllich weg, weil die Problematik sonst nur schlimmer wird!
Ich drück euch ganz feste die Daumen, aber mach dich darauf gefasst, dass da noch einiges an Weiterbildung auf dich zukommt - ein gutes Barfusspferd (auch mit Hufschuhen) bedeutet meistens Arbeit...
Geschrieben von rivera am 01.11.2010 um 21:01:
allerdings spricht für einen permanenten hufschutz (ob eisen oder plastik), dass er sich weniger schief laufen kann und auch mehr horn zur korrektur da ist.
nur so als gedankenanregung.
Geschrieben von Tippelchen am 01.11.2010 um 21:15:
Diesen Gedankengang verstehe ich an keiner einzigen Stelle

Bitte erklär das doch genauer, ich bin neugierig!
Permanenter Kunbststoffhufschutz wird auch schief und der Huf darunter viel zu lang (egal ob Kunststoff oder Eisen) und man kann daran während der gesamten Beschlagsperiode nichts daran ändern! Nicht gut!!
Mehr Horn zur Korrektur? Dieses "Mehr" an Horn ist doch ein totales Probem!! Man bearbeitet ja nicht den Huf in dem man willkürlich mal hier und da was wegnimmt oder auch stehen lässt bis es einem gefällt, sondern man folgt der natürlich Form des Hufes, die IMMER vom Huf selber vorgegeben wird!
Mehr Horn ist eindeutig immer negativ zu sehen, Pferde laufen definitiv am besten wenn der Huf frisch bearbeitet ist!
Wohingegen man ein frisch beschlagenes Pferd erst einmal stehen lassen sollte - nur so als Gedankenanstoß meinerseits
Mein Fino ist seit knapp 2 Jahren barhuf aus ganz bestimmten Gründen, während mein Aegi beschlagen ist (Duplos) und das auch erstmal bleibt - ebenfalls aus bestimmten Gründen! Das sind aber definitiv andere Gründe als die angeführten, denn die sehe ich eher als Negativfaktor!
Geschrieben von Aurea am 01.11.2010 um 22:51:
Also Battle ist ja jetzt seit 2,5 Jahren Barhufer und da war der Huf nie zu sehr abgelaufen.
Dummerweise habe ich nachdem ich ihn wieder hierhatte noch keinen Schmied und dadurch ein zu langes Intervall, sodass es zu der schlecht zu korrigierenden Stellung kam, da stark abgelaufen (trotz weichen Bodens...?? ).
Naja, ob die Innenwand jetzt wirklich dicker ist, weiß ich nicht. Zumindest nicht, wenn ich es richtig sehe und die Hufschmiedin richtig verstanden habe. Die Außenwand wölbt sich leicht raus, weil kein Tragrand unten vorhanden ist (wenn man vom Kronrand runtergeht bis zum Boden).
Daher habe ich auch Anweisungen bekommen wie ich ihn leicht bearbeiten kann, damit der "Druck" von der Außenwand verschwindet.
Kann das schlecht beschreiben und habe noch keinen Blick dafür - muss ich jetzt erstmal entwickeln. Abhilfe wird ein Bild am Wochenende schaffen. ;-)
Wie gesagt meinte die HS, dass das 5 Wochen-Intervall so okay ist und wir beim nächsten Mal überlegen, ob doch was anderes her muss. In der Zwischenzeit kann ich jeweils am WE überprüfen, wie der Huf sich abläuft und bei Bedarf etwas raspeln.
Auf Dauer bin ich sehr interessiert an Hufschuhen, weil es trotz schönes Ausreitgelände bei uns sehr steinig ist und da die Hufe sich jetzt schon bei "wenig Belastung und wenig hartem Boden" so sehr ablaufen, werde ich im Sommer wohl nicht drumherum kommen.
Werde mich auf jeden Fall schonmal genauer über Hufschuhe (und Hufbearbeitung) informieren.
Lg Aurea
Geschrieben von rivera am 02.11.2010 um 09:42:
durch die teilung des themas ist der zusammenhang etwas unklar, daher hier aureas aussage, die mich zu dem obigen post gebracht hat:
"Battle steht ja vorne links eher steil, dreht beim Laufen das Bein schon ab dem Vorderfußwurzelgelenk eher etwas nach außen und läuft dadurch den äußeren Rand stark ab."
hier war mein denkansatz, dass ein permanenter hufschutz die angelaufene schiefe gar nicht erst entstehen lassen würde, bzw nur in weit geringerem umfang. schliesslich reitet man die kürzeste zeit des tages, das pferd läuft aber die gesamte zeit so.
alle hufschutzarten sind ja so konstruiert, dass sie weniger abrieb haben als der huf. ob nun hufschuh oder plastik oder....
der natürlichen form der hufe folgt man ja wohl nur insoweit, wie sie korrekt ist. natürlich ist ein zuviel an horn, gerade an unerwünschten stellen, nicht gut, aber aurea schrieb ja auch: "Jetzt ist er halt oft so kurz, dass man wenig korrigieren kann"
gerade bei nötigen korrekturen sind kurze intervalle gut, es ist ein vorteil, dass man dies bei barhuf wöchentlich machen kann, wenn man eingewiesen wurde. wenn aber die oben genannten nachteile überwiegen, ist ein permanenter hufschutz mit kurzen intervallen manchmal eine alternative.
ist mein gedankengang jetzt klarer?
Geschrieben von FraukeF am 02.11.2010 um 11:47:
Danke rivera, ich wollte eigentlich den Ursprungstext mit kopieren, aber irgendwie ist der auf der Strecke geblieben und ich hatte heute morgen keine Zeit mehr, alles wieder zu ändern
Deinem Gedankengang kann ich durchaus folgen und so wie du es ausführst macht es ja auch Sinn.
Meist ist es aber so, dass wie schon erwähnt, die innere Wand weghebelt und schneller wächst als die äussere, wenn das Pferd über diese abrollt, weil dort weniger Belastung ist. Frage ist hier natürlich, warum er so läuft und ob eine Änderung des Laufverhaltens durch eine stetige Korrektur der Fußung erwünscht und positiv ist oder ob durch beispielsweise eine Beschädigung im Vorderfußwurzelgelenk kein anderes Laufverhalten möglich ist und er sich wie Aurea schreibt schon ohne Reiten mehr abläuft als nachwachsen kann. In dem Fall würde ich wohl auch eher zum Beschlag tendieren, allerdings zu einem Kunststoffbeschlag wegen der guten Dämpfun. Eisen könnte ev. Schäden im Gelenk noch verschlimmern und ich würde einen Beschlag mit Aufzügen wie z.B. den Easywalker nehmen, damit er sich nicht durch die unplane Fußung verschiebt.
Geschrieben von sigga am 02.11.2010 um 12:22:
Ich habe das Thema jetzt nicht komplett verfolgt, aber wäre es nicht auch eine Alternative, dort, wo zu viel Abnutzung ist mit z.B. Keralit zu unterstützen?
Geschrieben von Tippelchen am 03.11.2010 um 12:42:
Hm... Jetzt so für diesen Fall und mit der Erkläung verstehe ich zwar den Gedankengang, würde aber trotzdem anders handeln
Wie von Frauke beschrieben kann man durch stete Korrektur evt. das Laufverhalten positiv beeinflussen, das ist aber mit permanentem Hufschutz so gut wie unmöglich!
Und unter dem permanenten Hufschutz wird der Huf ja defnitiv zu lang (und zu lang ist ja auch gleichzusetzen mit schief!), was der Hufstellung abträglich ist und das Laufverhalten im schlimmsten Fall sogar noch verschlechtern kann!
Barhufbearbeitung heißt ja auch nicht das man nur Symptome behandelt (hier das wegnehmen der inneren Wand), sondern auch ein Eingreifen in die ganze Mechanik (hier wohl das Verlegen des Abrollpunktes und Ausdünnen der inneren Wand mit daraus resultierender Stärkung der äußeren Wand) - das ist mit permanentem Hufschutz nicht möglich!
Das heißt also, dass man kurzfristig vielleicht ein schiefes Ablaufen verhindert, das Problem aber nicht angehen kann!
Naja, insgesamt führt diese Diskussion ja eigentlich viel zu weit

Aurea wollte ja nur wissen, ob sie mit dieser Problematik überhaupt Hufschuhe findet und meine Antwort dazu steckt wohl noch in dem anderen Thread!
Ich bin der Meinung: ja klar! Kein Huf ist perfekt, man muss nur den richtigen finden! Leider kann ich nur Spezialisten in meiner Gegend empfehlen, aber ich drücke dir, Aurea, feste die Daumen, dass du jemanden findest!
Geschrieben von Aurea am 03.11.2010 um 21:44:
Oje, jetzt ist aus einer Frage (mit Erläuterung) unbeabsichtigt ein eigener Thread geworden.
Nehme mir eure Ratschläge dennoch zu Herzen und falls erwünscht, mache ich am WE Bilder von betreffendem Huf.
Immernoch im Hinterkopf der Hufschuh, der spätestens nächstes Frühjahr wohl angeschafft wird.
Gibts da gutes Lesematerial - welches nicht nur HP der Hersteller ist?
In einer Cavallo hab ich ein Hufbeschlag-Spezial drin.. das ist jetzt erstmal Lektüre für die Pros und Cons von Permanentschutz/Hufen.
LG Aurea
Geschrieben von FraukeF am 04.11.2010 um 06:48:
Es gab mal ein Buch über Hufschuhe, aber das wird nicht mehr verlegt und ist auch hoffnungslos veraltet inzwischen. Ich kann es dir trotzdem gern schicken wenn du magst (und ich es noch finde

).
Ansonsten ist z.B. die HP vom Hufshop ja keine reine Shopseite, sondern vielmehr auch ein Forum und Blog in dem ausführliche Testberichte stehen.
Klar wären Fotos hilfreich, falls du weiter mit uns diskutieren magst
Geschrieben von rivera am 04.11.2010 um 09:35:
es gab von cadmos mal ein buch über "alternativen hufschutz" o.ä., finde ich aber im aktuellen programm nicht. neben eisenbeschlägen waren dort auch plastiks und hufschuhe aufgeführt, vielleicht mal in einer bücherei schauen?
Geschrieben von Aurea am 04.11.2010 um 20:14:
Danke für die Tipps, dann werd ich Tante Google auch mal anschmeißen für mehr.
Das Buch brauchste nicht extra schicken - da finde ich sicher erstmal auch was im Netz.
Natürlich bin ich interessiert an eurer Meinung. Ihr seit schon mehr vom Fach als ich... aber ich lerne..
Liebe Grüße
Geschrieben von rivera am 05.11.2010 um 09:35:
Gestern gesehen: Hufschuh-Special in einer Zeitschrift. Alzheimer lässt grüssen, war glaube ich Pegasus, auf jeden Fall Novemberheft. Schau doch mal, habe nur aufgeblättert, sah nach umfangreicher Übersicht mit Bewertungen aus.
Geschrieben von Aurea am 13.11.2010 um 18:02:
Habe die Zeitschrift mit dem Huf-Schuhspezial am Bahnhof gesehen. Werde ich mir auch mal zulegen. Dann hab ich schonmal erste Infos zu Beschlag in der einen und welche zu verschiedenen Hufschuhen in der anderen Zeitschrift. ;-)
Anbei noch Bilder von Battles Vorderhufen. Die Bilder sind zwar von letzter Woche, aber ich habs nicht eher geschafft.
Soll vom linken Vorderhuf laut HS die äußeren Trachten immer ein bisschen raspeln.
Hufstellung beider Vorderhufe:
Linker Vorderhuf seitlich:
Linker Vorderhuf Sohle: (Ja, wir haben hier öfters Probleme mit dem Strahl und aktuell etwas Strahlfäule... aber den bekommen wir schon wieder hin)
Vorderhufe von hinten:
So, und genau für die Füßchen brauche ich eine Lösung, denn ich hab das Gefühl so richtig toll ist das Laufen momentan nicht. Viell. gibts beim nächsten Termin doch erstmal was permamentes, damit ich dann nach dem Winter nach Hufschuhen suchen kann.....
Man müsste echt alles sein (TA, HS, Osteo usw.), wenn man ein Pferd (oder Tier generell) hält....
LG Aurea
Geschrieben von FraukeF am 13.11.2010 um 21:03:
Für mich wirkt beim linken Vh die Achse in der Sicht von vorn leicht gebrochen, was sich in der Rückansicht auch zeigt, in der Seitenansicht fällt auf, dass der Huf leicht nach vorn driftet und der Bereich links vorn zu lang ist, was sich auch in der Kronrandlinie zeigt, die in diesem Bereich einen Bogen nach oben bildet. Die Fesselachse ist auf dem Foto auch gebrochen, was aber zur Beurteilung nicht unbedingt herangezogen werden kann, da es an der Stellung der Vorhand im Moment der Aufnahme liegen kann. Prinzipiell sollte die Fesselstellung zur Schulterstellung passen.
Ich würde den Huf vor allen Dingen vorn aussen kürzen, die Trachten sind auch höher als beim anderen Huf, den Strahl würde ich gut desinfizieren und dann regelmässig mit z.B. EMs behandeln und dafür Sorge tragen, dass Battle möglichst trocken steht.
Wie seht ihr das?
Geschrieben von Aurea am 12.02.2012 um 19:12:
Hallo Leute,
ich muss mal wieder hier nach Rat fragen, weil meine Frage woanders nicht so wirklich beantwortet wird.
Vorweg: Mir ist bewusst, dass Strahlfäule auch stark von der Hygiene abhängt und ich tue alles mir möglich (täglich misten), um die Stallhygiene möglichst sauber zu gestalten.
Seit geraumer Zeit hat Battle immer mal Last mit Strahlfäule an einem Vorderhuf. Genau dem, der von Stellung und Hufform nicht so optimal (enge Trachten) ist. Hier sorge ich also schon lange fleißig dafür, dass a) der Stall so sauber wie für mich machbar ist und b) der Huf regelmäßig gereinigt, öfters ausgewaschen, abgetrocknet und desinfiziert (Blauspray) wird.
Damit klappt es auch ganz gut.
Aber: Seit etwa einem Jahr hat Battle öfters sogar im Sommer leichte Strahlfäule, obwohl täglich gemistet und ganztags auf der Weide. Nachdem erst nur ein Vorderhuf "befallen" war, wurde ganz plötzlich auch der zweite extrem angegriffen. Total kaputte mittlere Strahlfurche... also genau so schön sauber gehalten, mit desinfizierter Watte usw. versorgt...
Selbst meine Schmiedin war überrascht, aber meint mehr als ich tue kann ich nicht machen und es sei zwar nicht schön, aber hält sich bei ihm noch im Rahmen mit der Strahlfäule.
Dann der Schock: Ganz plötzlich Hinterhuf mittlere Strahlfurche ohne "Vorankündigung" total zerfranst, befallen, tief. Also auch hier am Behandeln wie nur geht. Dieser Huf ist jetzt etwa seit Dezember befallen und bei dem Wetter habe ich wirklich sehr zu kämpfen, den Huf sauber und desinifziert zu halten. (erst nur matsch, jetzt so kalt und Frost, dass ich die Hufe ungern wasche.... scheint auch unangenehm für Battle).
Die Hinterhufe sind von der Form korrekt und waren noch NIE irgendwie befallen. Aber ich habe das Gefühl, dass sich jetzt auch der zweite Hinterhuf verändert. Die mittlere Strahlfurche verändert sich, wobei da noch keine Spalte ist und keine Fäule. Desinfiziere hier auch profilaktisch.
Die mittleren Strahlfurchen sind an drei Hufen wirklich sehr tief,wachsen kaum zu, ich kann sehr viel Watte darin versenken... so langsam weiß ich wirklich nicht mehr was ich machen soll.
Jodoform hab ich durch mit mäßigem Erfolg, weil es nicht von Dauer war. Ein Strahlbalsam zur "Vorsorge" nutze ich, derzeit ist Blauspray mein täglicher Begleiter. In zwei Wochen kommt die Schmiedin wieder zum Ausschneiden.
Auch wenn sie mir sagt, ich kümmere mich gut und mehr geht nicht.
Irgendeine Ursache und somit einen (veränderbaren?) Grund muss es doch geben?!
Vielleicht ist Battle prädestiniert und es wird einfach mit dem Alter schlimmer? (Damit kann ich mich einfach nicht abfinden, wenn es so wäre...)
Als gäbe es nichts anders, um das man sich Sorgen könnte... aber irgendwie lässt mich dieses Thema wirklich nicht in Ruhe.
Viell. habt ihr ähnliches erlebt oder einen Rat?
Gruß Aurea
Geschrieben von rivera am 12.02.2012 um 20:37:
strahlfäule ist ja auch ein bakterienproblem. verdacht: resistente bakterien, daher auch der befall der anderen hufe?
sprich doch mal mit deiner schmiedin, vielleicht wäre es sinnvoll, ausnahmsweise den strahl mehr auszuschneiden, damit sich nicht so viel gammel reinsetzen kann?
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