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Geschrieben von Escapada am 08.11.2010 um 00:07:

  Paso Peruano Deckhengste?

In ein paar Jährchen würde ich meine kleine Samtschnute vielleicht auch gerne mal decken lassen und sich frühzeitig über evtl. in Frage kommende Hengste zu informieren kann ja nicht schaden. Soviele gibt es ja nun wirklich nicht im pferdegerecht "erreichbaren" Europa.


Ideen?

Liebe Grüße und eine gute Nacht!



Geschrieben von Baron am 08.11.2010 um 08:02:

 

auf der Homepage der PasoPeruano Vereinigung (Paso-Peruano.de) gibts eine Liste der Deckhengste.....



Geschrieben von Escapada am 08.11.2010 um 11:18:

 

Weiß ich, aber die ist offenbar weder vollständig, noch aktuell.



Geschrieben von Gateada am 08.11.2010 um 14:50:

 

Wir arbeiten gerade dran...man rennt den Züchtern zT auch hinterher. Sonst ruf doch mal die Zuchtwartin dort an, oder schau mal in die alten Hengstpräsentationen der Paso Llano News. Welche Linien hat den deine Kleine, und gibt es ein "Ziel" an das du bei der Bedeckung denkst? Regionale Vorlieben?

Bei Nienover haben sie gerade 2 neue Hengste aus den USA geholt, sonst hat Richard Oré den Zingaro, dann gibt es Valentino AG, den Kranichhof in Nuthe/Urstromtal und und und...

Beim PV gibt es auch eine Hengstliste aller Paso-Pferde.



Geschrieben von Escapada am 08.11.2010 um 22:17:

 

Es eilt ja nicht, sie ist erst 2005 geboren und somit gerade mal ein knappes Jahr überhaupt geritten. Das soll erstmal noch gefestigt werden.
Da man an Deckhengstinfos aber nicht ganz so leicht kommt, wollte ich mir halt einfach mal frühzeitig einen groben Überblick verschaffen.

Vater: Sokrates ERM
Mutter: Evita GPZ - eine Tochter von Soberbio MOH und Esmeralda. Esmeralda wiederum ist eine Tochter von Tupac Amaru und Esperanza Amaru



Geschrieben von Kiddel am 10.11.2010 um 08:54:

 

Ich finde den Ronaldo MP sehr toll, ich weis zwar nicht wo der steht, aber meine Neuerwerbung hat ein Fohlen von Ihm gehabt also ein KMSH/PP mix, wunerschön!!!
Hier bei Pleasurgait findest Du Bilder zu Ihm und seiner Nachzucht untzer http://www.pleasuregaits.com/Paloma.htm und http://www.pleasuregaits.com/Anouck.htm Dort würde man sicher qauch Infos von Sandra bekommen wo der Hengst steht, insofern er in Frage käme.



Geschrieben von Baron am 10.11.2010 um 09:43:

 

Wenn man Ronaldo MP in Googel eingibt kriegt man den Züchter raus und unter dem Foto steht das Ronaldo jetzt wohl in den Niederlanden Steht.

Da das Züchterpaar "MP" und "AG" schon erwähnt wurden, hier mein Tipp: Barniz Negro AG, das ist der Vater meines Nachwuchspferdchens.
Der Link zu Ariane Glaess und Manfred Plag http://www.gangpferde-zucht.de



Geschrieben von PleasureGait am 11.11.2010 um 08:44:

 

Ronaldo ist in Portugal und zu verkaufen: www.specialhorses.nl



Geschrieben von Escapada am 11.11.2010 um 12:35:

 

Sollte Ronaldo MP in Portugal oder überhaupt so weit im Süden bleiben, käme er nicht als Deckhengst in Frage.

Was weiß man denn überhaupt von dem charakterlich und gangtechnisch? Ist er irgendwo vorgestellt worden (außer zur Körung)? Farblich sicher ein Hingucker, aber Farbe ist mir nunmal nebensächlich...



Geschrieben von PleasureGait am 11.11.2010 um 12:50:

 

Ich kann nur sagen das ich sehr zufrieden bin über 2 seinem Fohlen. Ich habe ihm nicht persönlich kennen gelernt.





Geschrieben von Gateada am 11.11.2010 um 13:09:

 

Für PP Zucht nach Zuchtrichtlinien (soweit mir als Zuchtlaien bekannt) aber schon Sabino und damit eigentlich ausgeschlossen (zu viel weiß)?! Oder gibt es nur Probleme mit peruanischen Papieren? Mag sich mal wer melden der da mehr Plan hat? Für privat ist das ja egal, aber wenn man mal weiterzüchten möchte...

Den Vater meiner Stute gibt es ja nun leider nicht mehr unglücklich , den mochte ich persönlich sehr gern. Wäre dir als Sokrates-Sohn aber sicher auch zu nah gewesen.



Geschrieben von Felischa am 12.11.2010 um 19:26:

 

am besten mal die Hengstliste von der PPE anschauen, aber es stimmt Pferde die nicht im PPE sind werden da nicht gelistet sein.

Oder dort direkt ein "Suchen" mit deinen Vorstellungen aufgeben.
Bei meinem Hengst ist Socrates der Uropa.



Geschrieben von Intiwasi am 30.11.2010 um 04:27:

 

Also man kann nicht sagen das Sabinos grundsaetzlich von der Zucht ausgeschlossen werden, das steht zwar so in den Zuchrichtlinien wird aber je nach Einzelfall gehandhabt. Grundsetzlich darf nicht zuviel weis am Pferd sein. Sprich, Sabino mit weißem Bauch wird nicht als Hengst eingetragen. Ich habe aber schon Zuchstuten mit vollen Papieren gesehen die vier hochgestiefelte Beine hatten, ebenso Pferde die Sabinos mit viel weiß am Kopf waren. Ebenso wird eine Handgroße weiße Fleche am Bauch tolleriert. Faellt das Pferd dann als Hengst durch kann er immernoch volle Papiere als Wallach erhalten und als Wallach an Turnieren teilnehmen. Ich weis nicht wie der Hengst auf dem Foto von der anderen Seite aussieht aber rein von dem, was man sieht wuerde er wohl noch als Hengst genemigt werden.



Geschrieben von Intiwasi am 15.12.2010 um 00:39:

 

Wollte nochmal kurz was zur Suche von geeigneten Hengsten sagen.

Grundsetzlich sollte man sehen welche Eigenschaften der Stute fehlen oder verbessert werden sollten und diesen Kriterien entsprechend den Hengst auswählen. Hat die Stute zu lange Fesseln kommt nur ein Hengst mit kurzer Fesselung in Frage. Ist der Hals sehr kurz sollte man einen Hengst mit langem Hals wählen. Hat man eine Stute mit schlechter Gangveranlagung kommt nur ein locker töltender Hengst in Frage der auch im Freilauf nur tölt zeigt. etc. Man sollte nicht jeden Hengst für jede Stute nehmen sondern wie gesagt versuchen die defizite auszugleichen. Ich habe gesehen das PP´s, Hengste wie Stuten, in Europa meist zu lange Fesseln haben. Ebenso ist die Hinterhand in den meisten Fällen nicht genügend gewinkelt um raumgreifend untertreten zu können. Für einen Zuchtanfänger ist es nicht ganz leicht zu wissen was ein guter PP ist und wo genau man drauf zu achten hat oder drauf achten sollte. Ob ein Pferd seinen Reiter wirklich erschütterungsfrei trägt kann man ganz leicht an der Kruppe des Pferdes erkennen. Um so holperiger sie auf und abwerts wippt um so unbequemer ist der Gang des PP bereits hier sollte man anfangen zu selektieren.



Geschrieben von Nariz am 15.12.2010 um 14:29:

 

Hm, ich lese immer nur was zum Aussehen des Pferdes. Ich habe viel mehr ein Problem, den geeigneten Hengst für meine Stute zu finden, wenn ich mir ihr Interieur ansehe. Meine Stute ist hypermegasensibel, und neigt dazu in spannenden Situationen zu explodieren. Sie ist also mental nicht wirklich belastbar. Wobei sie willig mitarbeiteit und soweit sie sich wohlfühlt, auch zuhört und wirklich verlässlich ist. Aber es gibt Situationen, die sie mental überbelasten.Das Ganze ist überschaubar und nach 9 Jahren kann ich gut damit umgehen.
Jetzt habe ich die Bedenken, bei der Wahl des falschen Hengstes eine Zeitbombe zu produzieren. Meine Stute ist Friese x Paso Peruano und ich möchte gern einen Paso Hengst drauf lassen, da ich eine kleinere Version meiner Stute möchte.
@Felischa: Habe mir gitano-suave schon gaaanz oft angeschaut, der gefällt mir soooo gut!!! smile
Meine Stute hatte schon mal ein Fohlen von einem Paso Hengst. Das Fohlen ist sehr "unförmig", enorme Gänge, aber im Gelände z.B. nicht zu gebrauchen, da nervlich nicht wirklich belastbar. Das möchte ich nicht.
Ist dann ein Paso als Hengst wirklich ne gute Idee?? Was meint Ihr???
Könnte mir vielleicht einer einen Tipp geben, wie man aus einer braunen Stute einen Falben züchten kann??!!!



Geschrieben von Naggur am 15.12.2010 um 15:47:

 

Ich kann eigentlich nur zur Farbfrage etwas sagen - die Charakterfrage ist da sicherlich schwieriger.

Da es kein verstecktes (rezessives) Falbgen gibt, kannst Du mit deiner Stute nur durch Anpaarung mit einem Falben einen Falben züchten (Grau-, Braun- oder Rotfalbe, je nachdem wie sich die Grundfarbe 'ausmendelt').

Bei Anpaarung mit einem mischerbigen Falben hast Du 50% Wahrscheinlichkeit, das das Fohlen ebenfalls falbfarben ist, bei Anpaarung mit einem reinerbgen Falben 100%.

Ob der Hengst reinerbig ist oder nicht, lässt sich meist nur durch einen Gentest bestimmen. Nur falls beide Elterntiere falbfarben sind, kann (aber muß nicht) das Pferd reinerbig für Falbe sein.

Viele Grüße
Naggur



Geschrieben von campodelsol am 15.12.2010 um 16:45:

 

Der Charakter wird fast immer von der Mutter übernommen, denn das ist keine Frage der Vererbung, sondern eine Frage der Prägung durch die Mutter. Verhaltensweisen sind nur zu etwa 5% vererbt, aber zu 95% anerzogen.
Ich hatte eine tolle Welshponystute, die mit 3 verschiedenen Hengsten jeweils Fohlen brachte, die ihr charakterlich glichen - bloß weg vom Menschen, nur nicht anfassen lassen, Arbeit ist bäh! Kinder - nein Danke! Aber im Fahrsport und von Erwachsenen gehändelt war die Stute unschlagbar, gab das letzte!
Das letzte Stutfohlen mußten wir wegen einer Euterentzündung der Stute mit drei Monaten absetzen. Wir stellten das Fohlen zu einer Stute, die alles adoptiert und vor allem Kinder liebt. Und - siehe da - innerhalb weniger Tage waren Menschen nicht mehr schlimm und das Fohlen wurde in kürzester Zeit händelbar.

Meine jetzt dreijährige Pasostute war als ich sie als Fohlen bekam auch unheimlich schreckhaft. Ihre Mutter ist ein tolles Pferd, aber teilweise nicht kontrollierbar im Gelände, sie läuft sich regelrecht tot!
Ich nahm mein Pferdekind aber vom ersten Tag an als Handpferd mit ins Gelände und sie hat sich inzwischen die Coolness unserer alten Stute abgeguckt. Weder Traktoren noch Heuwender können sie aus der Ruhe bringen und mit traumwandlerischer Sicherheit ist sie mit mir über den Weihnachtsmarkt getippelt - mit viel Brio und Geschnaufe, aber zu jeder Zeit kontrollierbar. Sie bleibt auch inzwischen brav stehen, ohne ständig hin und her zu tippeln.
Ich denke, das es nicht richtig ist, wenn man ein junges Pferd erst mal drei Jahre auf die Koppel stellt und ihm erst dann das böse Ausreitgelände mit allen schrecklichen Sachen präsentiert. Wenn es in einer Herde aufwachsen würde, dann würde es im sicheren Herdenverband lernen, mit all diesen Dingen unzugehen.
Unsere Herde besteht aus vier Pferden und wenn wir reiten gehen, dann sind alle dabei. Natürlich ist das manchmal stressig, aber wie sollen sie sonst lernen, wie man einen Fluss durchquert? Das erste mal - hin und herrenn, dann hopshinein! Inzwischen waten sie genau so cool da durch wie unsere Oldies. So schauen sich meine beiden Youngster das Verhalten ihrer Herdenchefs ab (das nennt man übrigens "sekundieren", in der Hundeausbildung macht man das ähnlich)und ich hoffe, sie werden genau so tolle und zuverlässige Geländereitpferde. Bis jetzt sind sie jedenfalls auf dem besten Weg dahin, trotz ihrer nicht ganz einfachen Eltern!



Geschrieben von Mior1 am 15.12.2010 um 22:08:

 

in Charaktersachen kann ich nur berichten, dass ich von dem Fohlen von Barniz Negro - Ariane Glaess - super positiv überrascht bin

natürlich hätten wir Barniz nicht genommen, wenn er uns im Wesen nicht gefallen hätte, aber ist noch sehr jung und schon ein Pferd mit Power, da ist eine abschließende Beurteilung schon nicht einfach

die Stute - Mutter des Fohlens - ist eine extrem kraftvolle Aegistute mit richtig GO

hätte ich nicht eine feste Abnehmerin für das Fohlen gehabt - die ein Powerpferd möchte und damit auch umgehen kann - ich hätte die Anpaarung nie riskiert, sondern bei der Stute nach "was ruhigem" gesucht, um in jedem Fall ein Freizeitreitertaugliches Pferd zu bekommen

es ist ein wunderschönes Hengstfohlen dabei rausgekommen, der Kleine hat Ausstrahlung und Temperament, aber gleichzeitig ist er total gefestigt und überlegt, kein Hauch von Hektik, denkt immer erst nach bevor er reagiert, ein totaler Schmusebär, clever aber kein bischen überdreht, ganz ehrlich, ich freue mich jetzt schon auf das Reitpferd, dass er mal wird

klingt jetzt evtl überzogen, dass ich bei einem Fohlen schon so viel zum Wesen sage, aber wenn amn so einen Zwerg von der Geburtsstunde an ständig um sich hat, die Mama seit ihrer Geburtsstunde kennt und ganz viele Geschwister etc hat aufwachsen und sich entwickeln sehen, dann kann man schon sehr genau sagen, was aus so einem Zwerg - bei richtiger Aufzucht und Erziehung - mal wird

jedenfalls hat mich das Fohlen so überzeugt, dass ich dieses Jahr gleich wieder eine Stute zu Barniz gebracht habe - eine mit viel Pasotypus, in die ich ursprünglich auch nicht noch mehr "Blut" reinbringen wollte (Aegistute) - aber bei Barniz - der sich übrigens dann dieses Jahr beim Einreiten auch sehr gut gemacht hat - habe ich einfach ein richtig gutes Gefühl

PS: Gebäude und Gänge sind ebenfalls extrem positiv ausgefallen, aber auch mir ist der Charakter am wichtigsten



Geschrieben von Felischa am 17.12.2010 um 11:50:

 

Zitat:
Original von Nariz
@Felischa: Habe mir gitano-suave schon gaaanz oft angeschaut, der gefällt mir soooo gut!!! smile
Meine Stute hatte schon mal ein Fohlen von einem Paso Hengst. Das Fohlen ist sehr "unförmig", enorme Gänge, aber im Gelände z.B. nicht zu gebrauchen, da nervlich nicht wirklich belastbar. Das möchte ich nicht.
Ist dann ein Paso als Hengst wirklich ne gute Idee?? Was meint Ihr???
Könnte mir vielleicht einer einen Tipp geben, wie man aus einer braunen Stute einen Falben züchten kann??!!!


Vielen Dank für das Kompliment, werde es nachher weiterleiten großes Grinsen
Aus einer braunen Stute kann man einen Buckskin züchten wenn man einen Hengst mit 1 oder 2 Cremegen nimmt

1 Cremegen = Palomino / Falbe hellt zur ca 50% auf
2 Cremgen = Cremello / Perlino hellt zu 100 % auf

Aber Farbzucht ist immer auch ein bissel Glücksspiel !!

,,,
Charkter, den vererbt meisst die Stute durchschlagend oder das Fohlen erlernt es von Mama.

Ich habe 3 Vollgeschwister ( Felischa x Gitano) in der gleichen Umgebung aufgezogen und trotdem sind alle Charakterlich anders.
Was alle gleich hatten, war das Selbstbewusstsein und Neugierde.
Die jetzige ist wie man so schön sagt eine "Coole Sau" die erschüttert nichts und geht mir jeden Tag auf den Keks weil sie so neugierig und verspielt ist, nichts ist sicher vor ihr, sie kommt aber ehr nach Oma Fabiola.
Felischa selber ist eigendlich ein sehr vorsichtiges Pferd neigt etwas zur Ängstlichkeit, aber ist immer "gut in dern Hand"
Auch in Paniksituationen nie Kopflos.

Aber auch von anderen habe ich schon gehört das Gitanos Kinder sehr "Selbsbewusst" sind.
Aber das ist keine Grantie denn auch die lieben Grosseltern schlagen manchmal durch.

Man sollte immer seine Stute genau unter die Lupe nehmen und dann entscheiden ob man wirklich mit ihr züchten möchte oder sich lieber ein "fertiges" Fohlen kaufen möchte.
Ich bin kein Gegner von Kreutzungen, aber ein Gegner unsinniger Anpaarungen bei starken Gebäude oder Charaktermängel, egal wie gut die Papiere sind.

Ich bin ein Freizeitreiter und möchte Freizeitpferde züchten keine Turniercracks, daher sind meine Anforderungen an die Elterntiere andere.
Sie sollen leicht händelbar sein und weiche Gänge haben, bis jetzt hat es gut geklappt. fröhlich



Geschrieben von Mior1 am 17.12.2010 um 13:14:

 

Zitat:
Original von campodelsol
Der Charakter wird fast immer von der Mutter übernommen, denn das ist keine Frage der Vererbung, sondern eine Frage der Prägung durch die Mutter. Verhaltensweisen sind nur zu etwa 5% vererbt, aber zu 95% anerzogen.
...............



dem kann ich aus meinen Erfahrungen aber GAR NICHT zustimmen, und dann könnten wir uns alle auch total sparen nach Charakter zu züchten, dann könnte man ja mit dem "größten Säuen" züchten, und man müsste NUR auf Gebäude und Gänge achten......und uns nette "Tantenpferde" suchen, die das Fohlen dann richtig "Programmieren"

und das angebliche extrem starke Vererben der Mutter halte ich auch für ein Gerücht, ich laufe jetzt schon über 30 Jahre mit offenen Augen durch die Zuchtwelt - keineswegs nur Gangpferdchen - ich komme aus der Trakizucht

die Mutter hat durch den Prägung einen etwas höheren Anteil am Wesen des Fohlens, aber ich konnte sowohl in der Trakizucht als auch in meiner eigenen jeweils größere Nachfahrengruppen bestimmter Hengste beobachten (teils auch über mehrere Generationen), und wenn man die Hengste, die Stuten UND die Nachzucht gut kennt, dann kann man stets beobachten, dass ein guter Hengst gewisse Wesenszüge regelmäßig an seine Nachkommen weitergibt, je nach der Stute sind diese dann mal besser oder weniger gut ausgeprägt - hier aber häufig bei Vollgeschwistern doch mit starken Ähnlichkeiten

daher ist für mich in der Zucht das Wesen eines Hengstes neben einer absoluten Mangelfreiheit in gesundheitlichen Erbanlagen das gleichwertige KO Kriterium


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