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--- Reitbeteiligung versichern...wie und wo und ob überhaupt? (http://www.dasgangpferdeforum.de/thread.php?threadid=672)


Geschrieben von Styrmir am 30.05.2008 um 11:42:

  Reitbeteiligung versichern...wie und wo und ob überhaupt?

Kennt sich da jemand aus?
Muss man eine RB versichern?
Was ist, wenn sie nicht versichert ist, und etwas passiert....sie wäre über 18 Jahre...



Geschrieben von Tippelchen am 30.05.2008 um 11:56:

 

Ich kenn mich nicht so aus, kann aber nachfragen.

Soweit ich das mitbekommen habe ist es erstens wichtig, dass dein Pferd fremdreiterversichert ist (oder ganz konkret auf den Namen deiner RB) und zweitens, dass du einen RB-Vertrag (in dem Konsten o.ä. festgehalten sind) abschließt!

Ohne Verischerung und Vertrag käme eine RB nicht für mich in Frage (selbst wenn meine hoffentlich zukünftige RB eine gute Bekannte von mir ist)



Geschrieben von Velvakandi am 30.05.2008 um 15:13:

 

Am besten du fragst direkt bei deiner Haftpflicht an, das ist nämlich bei jeder etwas anders Augenzwinkern



Geschrieben von Geli am 30.05.2008 um 17:47:

 

Als Nessi damals noch bei mir Reitbeteiligung war, hatte ich eine zusätzliche Versicherung für sie obwohl sie selbst auch noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hatte. In so einem Fall kann man sich eigentlich nicht genug absichern. Ich würde Dir auch raten, Dich an mehrere Versicherungen zu wenden und deren Konditionen zu erfragen.

Geli



Geschrieben von Skjona am 31.05.2008 um 14:06:

 

Auf jeden Fall würde ich eine Fremdreiterversicherung abgschließen (die sollte man aber sowieso haben...) und einen Vertrag abschließen, in dem die Kostenverteilung abgesprochen sind - nicht nur bei den Verletztungen der RB, sondern auch bei denen des Pferdes.



Geschrieben von Smokey am 28.11.2010 um 17:06:

 

Huhu,
muss das mal wieder rauskramen! Wollte mal gern wissen, welche Ansprüche ihr so an eure RB's stellt. Was verlangt ihr? Was dürfen sie?

UND, wie is das nun mit dem Versicherungen genau? Ich hatte auch drauf geachtet dass ich Fremdreiter u. RB- mitversichert habe. Aber eine RB wird dem Besitzer ja gleich gestellt, wenn ich das so richtig verstanden habe u. wenn sie zahlen muss, wird das nochmal anders geregelt als wenn sie nix zahlt... also alles sehr verwirrend finde ich.

Auch mit den Verträgen ist das so ne Sache, was soll/muss da rein, wie rechtsgültig sind die wenn wirklich mal was passiert?



Geschrieben von Aurea am 28.11.2010 um 18:14:

 

Die Versicherungsfragen stellen sich mir derzeit auch - leider ja aus akutem Fall.
Bisher weiß ich noch nicht, wie die Sache endet und wer dann haftet.

Jedoch würde ich dazu raten, eine Reiter-Unfall-Versicherung abzuschließen. Damit sind alle Reiter auf deinem Pferd bei Unfall abgesichert. Hätte ich mal vorher wissen sollen....

Wir haben auch einen schriftlichen Vertrag in dem die üblichen Dinge geregelt sind. Wie rechtskräftig er im Endeffekt ist, weiß ich noch nicht. Die Versicherung will jedenfalls jetzt eine Kopie davon haben.

Gruß Aurea



Geschrieben von Smokey am 28.11.2010 um 18:26:

 

Hm, da vergeht einem fast die Lust auf ne RB unglücklich . Und wie wäre das OHNE Vertrag u. OHNE sonstwas.... einfach jemanden haben der das Pferd eben teilweise umsorgt u. reitet. Die Person muss halt auch ihre Versicherungen haben, dass sie für die RB bezahlt, muss doch im Grund niemand wissen..... nur so ein Gedanke.

Eine Unfallversicherung sollte diesbezügl. jeder haben!

Hab hier mal gerade meine Police rausgekramt, da steht drin, mitversichert ist:Reitbeteiligung, Fremdreiterrisiko...

demnach wäre es doch fast einfacher die Person im Schadensfall als Fremdreiter anzugeben u. somit wird alles übernommen, oder versteh ich was falsch??
Reitbeteiligung ist mitversichert, gut, aber WAS mitversichert ist steht nicht dabei verwirrt



Geschrieben von Baron am 29.11.2010 um 08:05:

 

Du benötigst eine HAftplichtversicherung für dein Pferd bei der Fremdreiter eingeschlossen sind.
ABER
Ganz wichtig ist, das die Versicherung Ansprüche der Sozialversicherungsträger (Krankenversicherung/Rentenversicherung) bezahlt, ganz egal ob die Reitbeteiligung fürs Reiten einen Unkostenbeitrag bezahlt oder ob sie kostenlos reitet.
Niemals darf die RB dem Besitzer gleichgestellt sein, denn dann zahlt die Versicherung die Kosten für die Behandlung der Verunfallten Reitbeteiligung nicht und du musst das aus eigener Tasche machen was heftig teuer werden kann.

Im Vertrag mit der RB kannst du allerdings ausschließen das sie an dich Schmerzensgeldansprüche stellen kann. Andere Ansprüche kann man dort nicht aussließen.

Anbieter für Haftplicht die auch Schäden AN der Reitbeteiligung zahlen ist z.B. Janitos Best Selection. Ich bin über die Agentur Kaupp dort versichert.



Geschrieben von sigga am 29.11.2010 um 09:05:

 

Mir wurde übrigens, als ich für meine frühere RB die Vereinbarung verfasst habe, geraten, unbedingt mit hineinzunehmen, dass mein Pferd bekanntermaßen gewisse "Eigenheiten" hat und dass die RB das auch weiß und bewusst zur Kenntnis nimmt. Denn sollte ein Unfall durch unvorhersehbares Verhalten des Tieres (welches mir aber als Besitzer bekannt ist) passieren, dann kann das auch ein Problem bei der Versicherung ergeben.



Geschrieben von Aurea am 29.11.2010 um 11:05:

 

Da stimme ich sigga voll und ganz zu. Ich habe unter "Eigenschaften des Pferdes" z.B. drinstehen, dass Battle erst dieses Jahr gelegt wurde und daher kein direkter Kontakt zu anderen oder ausreiten mit mehr als einem anderen geht. Auch Angst vor Treckern steht mit drin..



Ich hab auch überlegt, ob ich denen unseren RB-Vertrag zuschicke - nur da sie namentlich bei der Versicherung gemeldet ist, werd ich das wohl tun.

Habe in unserem Vertrag auch die Haftung gegenüber dritten (oder halt Schmerzensgeld) ausdrücklich ausgeschlossen.
Mein Vertrag ist quasi aus 2-3 Vordrucken ausm Internet entstanden. Habe versucht, alles mit reinzubringen, was m.E. wichtig ist.

Trotzdem solltest du dich nochmal genau mit deiner Versicherung in Verbindung setzen und alle Eventualitäten abklären und schauen, für was alles gehaftet wird (gebisslose Zäumung, Gelände, reiten ohne Sattel... manche machens, einige mehr nicht unbedingt...)



Geschrieben von Smokey am 29.11.2010 um 19:12:

 

Ja, also sollte es zu einer RB kommen, würde ich mich direkt mit meiner Versicherung in Verbindung setzen!!! Um möglichst alles abzuklären.

Aber erstmal abwarten ob s was wird mit der RB... Augen rollen



Geschrieben von Geli am 02.12.2010 um 21:39:

 

So, hab meine Versicherung gefragt was versichert ist. RB auf jeden Fall, auch Regressansprüche der Sozialversicherungsträge seien mit enthalten und das sogar, wenn ich Geld bekäme, was aber nicht der Fall ist.
Das beruhigt schon mal obwohl ich natürlich immer hoffe, daß nichts passiert.

Geli



Geschrieben von Steffi am 03.12.2010 um 12:39:

 

Ich war früher wegen Stürzen von Schulpferden (Reitschulbetrieb) ca. 5 mal im Krankenhaus/beim Arzt und da wollte nie jemand wissen, welche Reitschule oder welches Pferd. Wie kann denn das sein, wenn ich eure Beiträge so lese? War das früher anders? Oder ist ein Privatpferd mit RB ein komplett anderer Fall als ein Reitschulbetrieb?



Geschrieben von Sanni am 03.12.2010 um 12:48:

 

Früher war definitiv so einiges anders.

Jeder war mehr für sich selbst verantwortlich und beim Sport gestürzt ist, wurde halt behandelt und fertig. Die Kosten hat die Solidargemeinschaft getragen.

Heute geht es nur noch um zwei Dinge:

Um Geld und wer es bezahlen muss. Also wem können wir die Schuld geben?

LG
Sanni



Geschrieben von Tippelchen am 03.12.2010 um 13:40:

 

Hallo,
ich habe mittlerweile an beiden Pferden eine Reitbeteiligung und bin seeeehr glücklich damit! Beide kenne ich schon länger und weiß, dass ich ihnen meine Pferde bedingungslos anvertrauen kann. Ich weiß, dass ich mich blind darauf verlassen kann, dass sie nur das mit den Pferden machen was ICH möchte (der Fino darf z.B. nicht galoppiert werden außerdem habe ich genaue Fütterungsvorstellungen bei beiden).

Beide haben eine private Unfallversicherung und meine Haftpflicht ist über die beiden Reitbeteiligungen informiert.
Ich habe mich aber noch dafür entschlossen zusätzlich einen RB-Vertrag abzuschließen. Ich weiß, dass beide im Falle eines Falles (haha - was für ein Wortspiel) niemals einen Anspruch gegen mich erheben würden, aber ich traue den Versicherungen untereinander nicht...

So dramatisch/störend finde ich das auch nicht. Ein Anruf bei der Versicherung und einmal so einen Vertrag ausdrucken und unterschrieben und schon ist man auf der sicheren Seite - das ist doch keine Aufwand Augenzwinkern



Geschrieben von Aurea am 03.12.2010 um 17:02:

 

Meinst du mit RB-Vertrag einen selbsterstellten oder kannst du von der Versicherung sogar direkt einen RB-Vertrag bekommen?

Ich habe von meiner Versicherung nur einen Wisch bekommen,in dem Name und Adresse eingetragen wurden, damit das Mädel als RB namentlich hinterlegt werden konnte.



Geschrieben von Tippelchen am 03.12.2010 um 17:32:

 

Meine Verischerung sagte, dass ich die Namen zwar angeben kann, aber nicht muss. Und sie waren auch an den Namen nicht so richtig interessiert - sie sagten halt nur, ist alles mitversichert - egal wer.

Reitbeteiligungsverträge gibt es massig im Internet - man kann einfach den raussuchen, der einem am besten gefällt Augenzwinkern Einen solchen Vertrag gab es trotz Nachfrage von meiner Versicherung nicht.


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