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Geschrieben von Peppylena am 12.02.2012 um 20:54:
keine Panik bleibe ganz ruhig!!
Also , ich denke auch einfach mal den Strahl hübsch etwas mehr ausschneiden und H2 o Tablette im Wasser auflösen und ab und an so jeden 2 . 3 Tag den Huf einfach kurz mit einer Spritze ausspülen !!! Wenn er diesen Huf eh verengt hat kann es schon mal schneller vorkommen !!!
Keine Panik das wird sich schon bald erledigen ...wir hatten das auch schon mal vor langer Zeit aber es dauerte nicht lang und war erledigt es soll auch mit Grapefruit kernextrakt gehen aber das habe ich noch nicht ausprobiert das wäre ein natürliches Mittel ...
LG Tanja
Geschrieben von Peppylena am 12.02.2012 um 20:58:
Hufschuhe aus Holland über Ester Munter Engelschorff
Hallo
Ester passt Sie ganz genau an---- Hufabdruck----- die passen dann zwar wirklich nur Battle aber dafür auch perfekt!!! Telefonnummer habe ich morgen parat per PN !!!
Oder google schnell ich muss noch schnell einmal zu den Pferden..
LG Tanja
Geschrieben von HannaB am 12.02.2012 um 22:48:
Zum Hufe ausspülen kann man auch sehr gut Mundwasser nehmen (einfach ein günstiges No-Name Produkt) - das kostet nicht viel und wirkt auch gut antibakteriell!
Geschrieben von FraukeF am 13.02.2012 um 07:33:
Neben Hygiene und Feuchtigkeit sind oft auch Hufstellung und Stoffwechsel Ursache für Strahlfäule.
Ein gesunder Strahl kann sich auch unter optimalen Haltungsbedingungen nur entwickeln, wenn er Bodengegendruck hat. Sind die Hufe zu lang und/oder zu eng mickert der Strahl oft und fängt an zu gammeln. Ein Prozess, der sich fortsetzt. Bei Trachtenzwanghufen hat man oft einen sehr engen Strahl mit tiefer mittlerer Strahlfurche, die sich häufig entzündet, weil der Strahl zuwenig Platz hat. Hier sollte man versuchen, den Huf zu weiten, damit der Strahl Platz hat. Die Krux daran ist, dass dies am besten mit einem kräftigen Strahl geht...........
Was hier meist super wirkt neben guter Hygiene, wie z.B. Strahl gut ausbürsten und wenn das Wetter es zulässt auswaschen und anschliessend desinfizieren ist eine Packung mit z.B. Verbandmull, gut festgestopft und dann einen Hufschuh anziehen. Wenn du im Strahlbereich für Bodengegendruck sorgen kannst ist das Problem meist schon in kurzer Zeit deutlich besser.
Solange die Hufe nicht in ihrer endgültigen Form sind würde ich keine speziell angepassten Hufschuhe kaufen, da sie im günstigsten Fall nach einer gewissen Zeit nicht mehr passen. Der Edge von Easycare macht in einem relativ hohen Maß Veränderungen mit bzw toleriert sie, da er sich durch den Drehverschluß gut anpassen lässt.
Geschrieben von Raio am 14.02.2012 um 08:17:
Ich kann Frauke nur zustimmen. Hygiene ist natürlich erste Voraussetzung, aber ohne "Bodenberührung" bzw. entsprechenden Gegendruck hat der Strahl keinen Anreiz zum Wachsen. Man muss die Strahlfurchen nicht nur spülen, sondern wirklich mit einer Bürste (z.B. moderne Zahnbürste) den ganzen Schmand herausbürsten. Alles was schwarz ist, ist bereits von Bakterien zersetztes Horn und muss weg. Das Bürsten regt auch die Bildung von neuen Horn an. Dann kann man die äußere Strahlfurche z.B. auch mit Heilerde füllen, damit kein neuer Dreck hineinkommt und ein gewisser Druck da ist. Die Heilerde darf aber nicht sandig sein bzw. Körnchen enthalten, sonst scheuert es. Wir haben eine Stute im Stall, bei der die Strahlfäule sehr schlimm ist, daher kenne ich die Behandlung. Meine Hufpflegerin hat die Besi gewarnt, es könne auch bis zum Hufkrebs führen, wenn man es nicht in den Griff bekommt.
Gruß Beate
Geschrieben von Aurea am 14.02.2012 um 21:27:
Vielen Dank für eure Antworten! Wieso auch immer.. ein Austausch mit euch Fories beruhight mich oftmals, auch wenn es an der Sache generell noch nichts verändert. ;-)
Ich weiß, dass das Wetter momentan auch etwas dazu beiträgt und vor allem kann ich halt nur einmal am Tag komplett misten...trotzdem ist natürlich dann immer noch lange Zeit "mist" in der Box...2h Paddock helfen da auch nicht viel. Überlege, ob/wie ich es schaffe 2x pro Tag zu misten....hoffe, dass wird im Sommer besser, wenn er auf die Weide kommt.
Versuche mal auf alle einzugehen:
@rivera: Schmiedin kann sich auch nicht erklären, wieso jetzt (fast) alle Hufe betroffen sind. Sie schneidet aber schon immer sehr viel Strahl weg, damit möglichst alles befallene "rauskommt"... manchmal haben wir Glück und es bleibt noch Strahl übrig, manchmal muss sie halt mehr als schön ist wegnehmen.... das hat bisher nicht geholfen.
@Peppylena: Ich hab das Problem leider nicht erst seit gestern und daher weiß ich, dass es nicht "so schnell weg" ist. Extra Hufschuhe anfertigen lassen ist jedoch auch nicht ganz so mein Wunsch... hoffe ich bekomme es ohne in den Griff. Trotzdem, falls es gar nicht geht, komme ich da auf dich zurück
@HannaB: Mundspülung?! Egal welche... das wäre nochmal ne Idee... hab zufällig eine "über", die ich eig. gar nicht brauche... Huf in einen Eimer stellen mit reiner Mundspülung oder mit Wasser gemischt?!
@Frauke/Raio:
Zum Auswaschen besitze ich extra so ne kleine Bürste... die gabs mal mit so nem Hufzeugs dazu. Damit schrubbe ich schön alles sauber und komme eig. auch gut in die mittlere Strahlfurche (notfalls nutze ich hier vorsichtig eine Pinzette mit Mull).
Derzeit versuche ich die tiefe mittleren Strahlfurche (die äußeren sind gar nicht befallen) mit desinfizierter Watte zu stopfen, aber es stimmt: In den Vorderhufen kommt der Strahl eig. gar nicht bis auf den Boden.
Bei beiden Hinterhufen hat der Strahl eig. noch guten Bodenkontakt... nur die mittlere Strahlfurche ist befallen und die versuche ich halt auch zu stopfen.. aber am nächsten Tag ist die Watte weg....
Als Hufschuhe hab ich die Renegades für vorne (hinten gar nichts), aber kann ich die einfach an lassen, wenn der Huf mit Mull vollgestopft ist? Vermutlich nicht, denn sie sind ja eher offen. Hätte Angst, dass Battle sich entweder den Schuh in der Box austritt oder von hinten der Mull rausfällt und Bakterien reinkommen.
Werd es aber dennoch fürs Longieren/Reiten/Führanlage laufen die nächsten Tage ausprobieren.
Heilerde... das hab ich auch schonmal gelesen. Wo bekomme ich denn solche her, die nicht sandig ist?! Bleibt die tatsächlich in den Furchen kleben?!
Hufstrahlkrebs... genau davon habe ich auch gelesen und seitdem irgendwo Angst. Im Bezug darauf meint meine Schmiedin, dass Battle da "ganz weit von weg ist" und ich mich ja wirklich gut kümmer, um das immer wieder neu in den Griff zu kriegen. (Auch wenn es scheinbar nie ganz verschwindet. :-( )
Gruß Aurea
p.s. Manchmal denke ich mir echt: Mein nächstes Pferd wird ein Stofftier... da muss man sich nicht so viele Gedanken machen.
Geschrieben von HannaB am 15.02.2012 um 00:42:
Im Eimer geht das bestimmt auch mit der Mundspülung, das ist dann sicher schön gründlich, hast du recht... allerdings verbraucht man dann wahrscheinlich doch eine ganze Menge.
Ich hab immer eine Plastikspritze genommen (also ohne Nadel vorne =D - gibts in der Apotheke oder beim Tierarzt z.B.), Mundwasser aufgezogen und dann direkt auf die betroffenen Stellen gegeben - und den Huf dann noch eine Weile zum Einwirken in der Hand gehalten, so 30 Sekunden (solang soll man ja auch im Mund spülen =D). Hat bei uns gut geholfen!
Geschrieben von FraukeF am 15.02.2012 um 10:19:
Mit Renegades würde ich das auch nicht versuchen, aber ev. kannst du dir ja bei jemandem mal ein paar Glove oder Edge oder oder.... andere halbwegs gut passende, geschlossene Schuhe leihen, die Battle dann über Nacht anbekommt mit Strahlpolster.
Eine Stute bei uns hatte auch an einem Huf Fäule in der mittleren Strahlfurche, die einfach nicht weg zu bekommen war trotz guter Hygiene und Bewegung. Nach ein paar Nächten Box mit Glove und Polster war alles weg.
Geschrieben von Raio am 15.02.2012 um 15:29:
Tamponieren der mittleren Strahfurche würde ich nicht mit Watte machen -> zu weich, zu fluffig und schlecht rückstandsfrei wieder rauszuholen. Unsere Hufpflegerin empfiehlt dazu Verbandmull (z.B. die sowieso unbrauchbaren extra kurzen Verbandpäckchen) und den dann mit einem Holzspatel richtig hineinstopfen. Holzspatel = Zungenspatel wegen abgerundeter Enden. Man kann den Mull vorher auch mit z.B. Klausan von Dr. Schaette tränken. Durch den Mull bekommt der Strahl auch innen Druck und es wächst normalerweise binnen kurzer Zeit so, dass man merklich weniger Mull hinein bekommt.
Gute Besserung für Battle.
Gruß Beate
Geschrieben von Aurea am 15.02.2012 um 18:42:
Okay, heute hab ich das Mundwasser vergessen... aber nach langer Zeit mal endlich wieder gründlich auswaschen können. Fazit: Strahlfäule gar nicht ganz so schlimm, aber dafür halt tiefe Mitten, die "Gefahrenherde" sind.
So eine Aufziehspritze müsste ich noch haben (vom Jodoform...) dann mach ich das demnächst auch damit und unverdünnt. Danke für den Tipp!!
Anstatt Watte habe ich jetzt Mull genommen... und auch ganz gut was reingestopft, damit der Druck von Innen das Zuwachsen fördert.
Hm... bei uns sind die Schuhträger echt gering vertreten... hab bisher nur eine angetroffen, aber die Größe der Hufe zeigt schon beim anschauen, dass das nicht passen wird.
Heute haben wir festgestellt, dass Battles Tränke undicht ist und deswegen seit 4 Tagen die Box immer schwimmt... wenn das behoben ist, sollte also die Box auch wieder trocken sein und ich muss mir keine Gedanken mehr machen wegen des mehrfach-Mistens.*puh*
Werde mal die nächsten 10 Tage so gut wie geht behandeln mit all euren Tipps und evlt.. nach dem Ausschneiden (in 10 Tagen) nochmal Fotos machen. Die Beine/Hufstellung habt sich doch sehr (im positiven) verändert, wenn ich mir die ersten Bilder aus diesem Thread so anschaue.
Lg Aurea
Geschrieben von Aurea am 29.02.2012 um 18:12:
Fotos von den Hufen... Vergleich zu vorletztem Jahr
So, am Sonntag war die Hufschmiedin da und ich habe danach mal wieder neue Fotos gemacht. Finde, die Hufe haben sich sehr gut entwickelt. Stecke jetzt auch beim Reiten/Longieren immer eine Mullbinde in den Renegade, damit mehr Druck auf den Strahl kommt. Ist zwar nur zw. 20Min bis 1,5 Std. pro Tag, aber immerhin rutscht die Mullrolle nicht raus und ich hoffe, es unterstützt ein bisschen.
Die Schmiedin war, was die Fäule angeht, eig. ganz zufrieden mit Battles Hufen. Zwei Hufe noch sehr tief, der dritte dafür gut zugewachsen und Nummer 4 noch gar nicht befallen (entgegen meiner Befürchtungen).
Zu den Hufbildern: Vorne rechts (hier kommt die Mullrolle rein), vorne links und das weiße Bein ist hinten rechts... die drei Hufe, die zuletzt sehr schlimm befallen waren. Dafür sehen sie jetzt recht ordentlich aus.
Geschrieben von sigga am 29.02.2012 um 20:20:
Leider kann ich auf den Fotos recht nig erkennen, kann auf jeden Fall sagen dass auch wir seit Sommer (zu feuchte Weide, zu langes Bearbeitungsintervall) Probleme mit hartnäckiger Strahlfäule hatten/haben.
Punkt 1: von Jodoform bin ich sehr schnell wieder abgekommen, habe mal recherchiert und das ist mir dann doch etwas zu ungesund, um es zu verwenden. Mir wurde zu Desinfektionszwecken zu Vulnoplant Pflegespray geraten.
Punkt 2: Strahl weiter ausschneiden ist nur an den Hinterhufen ein guter Plan. Vorne ist der Hufmechanismus ohnehin schlechter als hinten, hat bei uns zu tendenzielll verkümmertem Strahl und zum Glück rechtzeitig erkanntem und gegengesteurtem beginnendem Hufkrebs geführt
Punkt 3: Das um und auf sind gut gekürzte Eckstreben und nicht zu hohe Trachten, damit der Hufmechanismus entsprechend funktioniert und der Strahl gut wächst. Ausserdem wichtig, den zu engen Huf konsequent seiter zu bekommen.
Punkt 4: im Akutfall habe ich mit essigsaurer Tonerde guten Erfolg erzielt. Zieht die Entzündung raus und hält Dreck ab
Punkt 5: wichtig ist viel Bewegung auf hartem Untergrund (auch Trab) um den Hufmechanismus in Gang zu bringen.
Punkt 6: sehr hilfreich ist, wenn man zwischen den Terminen selbst Hand anlegen kann. Zumindest bei meinem Pony ist ein optimale Bearbeitungsintervall, wenn ich alle 2-3 Wochen nacharbeite. Bei den feuchten Bedingungen im Moment wächst der Huf wie Unkraut - nur keider der betroffene Strahl noch nicht, wird aber schon deutlich besser
Das ist kurz gefasst mein Erfahrungsschatz zu diesem Thema...
Geschrieben von Baron am 01.03.2012 um 08:10:
mir erscheint die Hufform auch nicht ganz ideal, die Zehe ist zu lang und dadurch die Achse gebrochen.
Vielleicht solltest du die Hufe mal von einem Huforthopäden nach Biernath anschauen lassen.....
Hufshcuhe könnte ich dir die Easyboot Trail empfehlen, allerdings plus Gaiter (Innengamasche)
Geschrieben von uliact am 22.04.2012 um 20:30:
auf den neuen bildern sieht der strahl aber wirklich viel besser aus.
die zehenachse sieht man da doch gar nicht?
auf den alten bildern war die zehen zu lang, ja, aber hier glaub ich nicht.
essigsaure tonerde: in welcher form habt ihr das angewendet? flüssig oder als angerührte pampe? (das gibts ja auch als wässrige, klare flüssigkeit aus der apotheke, heisst essigsaure tonerde, wenn es auch nicht nach erde aussieht)
ulrike
Geschrieben von Baron am 23.04.2012 um 09:24:
mein Kommentar war zu den alten Fotos, die sind durch die neuen ersetzt worden.
Foto4: Huf kommt mir am Ballen recht eng vor
Geschrieben von uliact am 23.04.2012 um 13:24:
ja, ist ziemlich eng. ideal sind die noch nicht, aber viel besser als auf den alten bildern.
ulrike
Geschrieben von Aurea am 23.04.2012 um 19:03:
Danke für eure Kommentare.. wobei ich mich beim dem ersten von dir, baron etwas gewundert hatte, aber das hast du ja aufgeklärt.
Seit ich mit der Mullbinde und den Hufschuhen in Kombi (nur beim Reiten, Longieren, grasen gehen) arbeite, hat sich der Strahl des engen Hufs noch weiter verbessert. Meine Schmiedin war sehr positiv überrascht über die Verbesserung in nur 5 Wochen.
Hab da vergessen Fotos von zu machen.. evlt. beim nächsten Schmiedtermin.
Seitdem ist auch die Strahlfäule weg.. bin euch also für eure Tipps sehr sehr dankbar und hoffe, es wird weiterhin stetig etwas schöner mit den Hufen. :-)
Geschrieben von rivera am 23.04.2012 um 20:24:
sehr schön, das freut mich für euch!
Geschrieben von Aurea am 28.08.2012 um 21:29:
Veränderungen - positiv und negativ...
Hallo ihr Lieben,
ich bin wieder auf euren Rat oder Tipps angewiesen.
Scheinbar sollen wir keine "einfach rundum guten Hufe" haben.....
Der Strahl des Bockhufs (ich habe meine Schmiedin gefragt und nun endlich verstanden, es ist ein bearbeiteter Bockhuf vorne links, auch wenn er "nur" 52-55Grad-Winkelung aufweist... sie ist sehr geduldig mit mir und man lernt nie aus) ist top... so schön war er seit er wieder bei mir ist noch gar nicht - also seit 2010!
Da hat sich die Pflege und Hufschuh-Mullkombination sehr sehr gelohnt. Bin sehr dankbar für diesen super Tipp!!!
ABER: Dafür kann sie den Huf nicht so schön in der Stellung angleichen wie sonst... hat ihr im Frühjahr deutlich besser gefallen als jetzt.
Zudem ist mir aufgefallen, dass - vor allem an der Zehe - das Horn schnell und häufig ausbricht, aber immer nur so "kleine Stückchen". Reite nur auf dem Teppich-Reitplatz/Halle ohne Hufschuhe und trotzdem bricht etwas aus.
Heute morgen beim Longieren war noch nichts, heute abend nach der Reitstunde musste ich direkt eine ausgebrochene kleine Kante rundraspeln.
Zusätzlich ist er auf beiden Vorderhufen fühlig, wenn es über die Straße Richtung Weide geht und wohl ganz arg morgens, wenn er wieder reinkommt. (Er drängelt morgens wohl förmlich in die Grasnarbe und "läuft irgendwie nicht klar".... habe ihn mir gestern vorführen lassen und auch selbst vorgeführt... alles taktklar und sauber)
Das ist ziemlich ärgerlich. Woran könnte es liegen und was kann ich machen, damit es weniger wird/aufhört?!?
Unser Verdacht: Er geht nachts auf die Wiese, die Hufe weichen stärker auf, da die Wiese natürlich nachts etwas feuchter ist (und nach Regen sowieso) und wenn er dann morgens reinsoll, merkt er das noch doller als sonst schon.
Können die 12h nachts draußen das Horn so aufweichen, dass abends erst etwas aus der Zehe ausbricht?!
Pferd bis zum nächsten Schmiedetermin in knapp fünf Wochen drin lassen, will ich natürlich nicht.
Huffett ist laut Hufschmieden nicht so gern gesehen, weil es dazu führt, dass keine Feuchtigkeit mehr aufgenommen werden kann... meine Idee: abends die Hufe einfetten bevor Pferd auf die Wiese kommt, damit weniger Feuchtigkeit in den Huf eindringt... sinnvoller Versuch oder Denkfehler??!
Hat viell. jmd. ähnliche Probleme gehabt?
LG Aurea
Geschrieben von Felischa am 28.08.2012 um 23:22:
Hi diesen Sommer haben auch in unserem Bereich ( auch ich) das Problem der schneller wegbrechenden Hufen.
Vor ca 2 Wochen war der hufpfleger da 2x in Gelände und schon wieder blöde Ecken drin.
Bitte nicht mit Öl ect zukleistern das erhöht das Prblem ehr.
Die Bröselhufen sind übrigends die Winterhufen! Also das was im Winter runtergewachsen ist bröselt nun vor sich hin.
Felischa war krank daher auch die schlechtere Hornquallität, ich raspel die ecken wieder gerade und unterstütze mit Keralit um das Horn zu härten.
Feuchtigkeit ist wichtig, deswegen kann das morgige feuchte nicht die Ursache sein.
...............
zum Thema Strahlfäule noch ein paar Anmerkungen:
- ein gesunder Stoffwechsel verhindert Strahlfäule
- Zwangshufe werden schlechter durchblutet daher anfällig
- Wasser und Urin der Boxen verbinden sich zu einer Säure die die Hufen weiter schädigen
- Desinfizeren verhindert nicht das Problem, es tötet kurzfristig die krankmachenden Keime und dann ? wer besiedelt den kranken Huf neu ? Richtig... wieder die Unheilsbringer es sei denn man besiedelt mit "guten" Bakterien.
Befasse dich mal mit EM ( effektive microorganismen)
Meine Peruanerin Fabiola hatte jeden Winter Strahlfäule, mit Mullbinde, jodoä und co bewaffnet verlor ich regelmässig.
Bei ihr half die alleinige Umstellung auf Offenstall.
Und bei anderen die in dem alten Stall weiterhin blieben, Mullbinden mit EMa getränkt, gefüttert und Babywindeln in der Box um die Hufe.
Trotz Modderauslauf war das der Durchbruch.
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