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Geschrieben von Peppylena am 16.07.2012 um 14:40:

  Gladiator plus

Heu satt keine Heulage
und Luzerne
und das A und O Bewegung Offen LAUF STALL
....



Geschrieben von Atli am 08.11.2013 um 13:05:

 

Zitat:
Original von Merlin
hab´ zu Arthrose auch noch einen Tip von meinem Hufschmied ... Steirocall N ... soll Wunder wirken, aber ich kann nichts aus eigener Erfahrung dazu sagen.

Ist lt. Hersteller ein homöopathisches Komplexmittel aus:
Acidum silicicum (Kieselsäure) Dil. D12 14 ml, Alchemilla vulgaris (Frauenmantel) Dil. D6 6 ml, Calcium carbonicum Hahnemanni (Austernschalenkalk) Dil. D12 14 ml, Calcium phosphoricum (Calciumhydrogenphosphat) Dil. D12 14 ml, Equisetum arvense (Ackerschachtelhalm) Dil. D6 10 ml, Ilex aquifolium (Stechpalme) Dil. D6 10 ml, Symphytum (Beinwell) Dil. D6 10 ml. Weiterer Bestandteil: Gereinigtes Wasser

Indikationen:
- Nicht entzündliche Gelenkerkrankung (Arthrose)
- Bandscheibenschäden
- Schlechte Knochenheilung nach Knochenbruch
- Verminderung der Knochenmasse (Osteoporose)
- Krankhafte Veränderungen und Abnutzung von Knochen und Knorpel (Osteochondrose)
- Abnutzungserscheinungen an Bandscheiben- und Wirbeln
- Abnutzung der kleinen Wirbelgelenke (Spondylarthrosen)


Steirocall ist ein super Mittel! Haben wir an Pferd und Mensch mit großem Erfolg getestet!!!
Ich dachte nur, das wäre vom Markt genommen worden verwirrt

Bei deinem Pferd kannst du noch gut Blutegel einsetzen. Die Stelle ist ja lokalisiert.

Aber bitte NIE NICHT Equipalazone und Phenylbutazon als Schmerzmittel geben!!!!!!!!
Wenn schon Schmerzmittel, dann Metacam oder ähnliche!

Viele Grüße aus der Eifel
Astrid



Geschrieben von rivera am 08.11.2013 um 13:33:

 

metacam bitte gar nicht!! gerade bei ponys zum teil gefährlich.



Geschrieben von Velvakandi am 08.11.2013 um 13:55:

 

Bist du sicher, dass du das nicht gerade durcheinander haust, Rivera? Phenylbutazon (Equipalazone) ist das Teufelszeug, was vor allem für Kleinpferde gefährlich ist.



Geschrieben von Svartur am 08.11.2013 um 15:00:

 

Metacam ist ungefährlich, Equipalazon würde ich keinem Pony geben!

Zur Athrose:
Mein Oldie bekommt jährlich (oder nach Bedarf) 2 Spritzen Hyaluronsäure. Ansonsten bekommt er nichts (er mag auch keine Pülverchen). Bewegen kann er sich wie er mag...Box mit großem Auslauf und einen Spielfreund. smile



Geschrieben von rivera am 08.11.2013 um 19:36:

 

ich habe auch immer gedacht, dass metacam verträglicher ist, wird ja auch so propagiert.
zu denken gegeben hat mir zuerst eine untersuchung einer tierklinik, bei der zur überraschung der beteiligten TA herauskam, dass metacam eine sehr geringe wirkung hat....
als ich in diesem jahr schmerzmittel geben musste, wurde mir dringend von metacam abgeraten. leider erinnere ich die genauen punkte nicht mehr. besser verträglich soll equioxx sein.



Geschrieben von Velvakandi am 08.11.2013 um 23:28:

 

Weniger wirksam ist ja aber auch nochmal eine andere Hausnummer als gefährlich für Ponies. Schulter zucken Ich hab bisher immer Metacam gegeben wenn ein Schmerzmittel indiziert war und die Homöopathie nicht mitkam. Ich hatte eigentlich schon den Eindruck, dass es wirkt, aber ich kann die Pferde natürlich nicht fragen...



Geschrieben von Atli am 09.11.2013 um 09:49:

 

Ungefährlich ist keines der Schmerzmittel, denn mit Magenproblemen muss immer gerechnet werden! Also sollte man wirklich abwägen ob überhaupt ein Schmerzmittel gegeben werden MUSS!

Bei Equipalazone und Phenylbutazon geht es aber nicht mehr um gefährlich, sondern um Leben und Tod! Die Auswirkungen können richtig dramatisch sein geschockt
Bisher wurde das zwar immer nur für Ponys und Kleinpferde gesagt, ich würde diese Mittel auch keinem Großpferd mehr geben Daumen runter

Bei Metacam oder Equioxx ist man doch auf der sicheren Seite ...

Viele Grüße aus der Eifel
Astrid



Geschrieben von rivera am 09.11.2013 um 11:38:

 

ich würde inzwischen erstmal nur mit lifewave pflastern arbeiten plus homöo. erst wenn das nicht ausreichend hilft und eine schmerzlinderung sinnvoll ist, würde ich equioxx geben.



Geschrieben von Nugget am 14.11.2013 um 08:56:

 

Mein Wallach hat auch schon seit längerem Arthtose im Krongelenk. Seit gut zwei Jahren hatte er immer wieder Tage an denen er unklar ging. Er kriegte immer wieder Kuren mit Teufelskralle und auch verschiedene Mittel mit Muschelextrakt und so hat er immer gekriegt.

Seit einiger Zeit ist die Lahmheit im Trab aber stärker geworden und er fing an in Übergängen zu stolpern. Einige Tage Metacam und alles war wieder gut, aber das ist ja keine langfristige Lösung. Bevor ich ihn ins Gelenk spritzen lasse möchte ich, auf Anraten einer TCM Therapeutin, es mit Blutegeln versuchen. Hat jemand von Euch damit schon Erfahrungen bei Arthrose gesammelt?



Geschrieben von Skyggnir am 14.11.2013 um 14:22:

 

Ich selber nicht, aber die THP, die seinerzeit Mina wegen ihres Sehnenschadens geegelt hat, hat sehr gute Erfolge bei einem Springpferd mit Arthrose erzielt.
Ich würde die kleinen Blutsauger immer auf sowas ansetzen.
Auch bei mir, wenn das mal soweit kommt. geschockt



Geschrieben von Mysli am 14.11.2013 um 15:10:

 

Mein Wallach hat Spat im linken Sprunggelenk, das rechte fängt wohl auch bald an.
Er bekommt täglich Joint & Tendon von FTS (Muschelzeug mit Humanqualität).
Wenn ich es ein paar Tage absetze, dann läuft er prompt wieder klamm.
Zusätzlich zum Futter versuche ich ihn täglich mässig zu bewegen. das hilft auch.



Geschrieben von Tippelchen am 14.11.2013 um 20:57:

 

Das Joint&Tenson von FTS soll sehr gut sein und ich wollte es auch demnächst bei meinem Kandidaten probieren (wenn das Quattro Dolor leer ist, das bringt bei uns leider nichts). Schön zu hören, dass es bei euch so toll hilft, Mysli fröhlich
Nur so am Rande: ich habe bei FTS angerufen und nach einer Futterprobe gefragt (nach einer heftigen Kolik-OP bin ich NOCH pingeliger mit Futter geworden) und der nette Herr am Telefon sagte mir zwar, dass sie keine Futterproben verschicken, dass ich mir aber keine Sorgen machen soll, da das Joint&Tendon sehr lecker schmeckt. Er isst es selber auch sehr lustig

Atli, Phenylbutazon und Equipalazone sind ein und das selbe, oder vielmehr ist das eine der Wirktsoff des anderen. Was ich nicht verstehe - warum ist Phenylbutazon für Ponies gefährlicher als für große Pferde?


Mein Pony geht am besten, wenn er frisch beschlagen ist, also habe ich die Beschlagsintervalle gekürzt, zudem läuft er besser auf Kunststoffeisen. Ein guter Beschlag macht hier viel aus, falls barhuf nicht möglich ist Freude



Geschrieben von Mysli am 14.11.2013 um 22:57:

 

Der nette Herr am Telefon hat gelogen, was den Geschmack angeht. Es schmeckt mehr als widerlich, aber mein Pony frisst es anstandslos.
Das der nette Herr es selber isst, kannst du glauben, meine Eltern nehmen das inzwischen regelmäßig. Meine Mutter hat schwere Schultergelenksarthrose, die sie damit im Griff hat.
fröhlich



Geschrieben von Silke am 15.11.2013 um 06:24:

 

Zitat:
Original von Tippelchen
Das Joint&Tenson von FTS soll sehr gut sein und ich wollte es auch demnächst bei meinem Kandidaten probieren



Aber das muss auch täglich / regelmäßig gefüttert werden, oder?



Geschrieben von FraukeF am 15.11.2013 um 07:29:

 

Zitat:
Original von Tippelchen
Atli, Phenylbutazon und Equipalazone sind ein und das selbe, oder vielmehr ist das eine der Wirktsoff des anderen. Was ich nicht verstehe - warum ist Phenylbutazon für Ponies gefährlicher als für große Pferde?


Huhu, gibts dich noch? winken

Die Ursachen sind noch nicht vollkommen geklärt, offenbar verstoffwechseln Ponys anders.

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?wir/00000005/0339_08.HTM?wir/00000005/0339_00.htm

Ich kenne aus meinem direkten Umfeld mehrere Fälle von Vergiftungen durch Phenyl bei Ponies, von schweren Krankheitsverläufen bis hin zu Todesfällen.



Geschrieben von Mysli am 15.11.2013 um 18:53:

 

Ja, das sollte täglich gegeben werden.
Allerdings kann man versuchen die Dosis mit der Zeit etwas zu senken. Meiner bekommt so ca. 15 g am Tag.



Geschrieben von Fuenkchen am 29.11.2013 um 18:36:

 

Mein Pferd bekommt mittlerweilen kaum noch was. Einmal im Frühjahr Gladiator und ansonsten regelmäßige Bewegung.

Vor zwei Jahren habe ich die IRAP-Therapie mit ihm gemacht und das hat bis jetzt den Durchbruch gebracht, ob ich nochmal so viel Geld ausgeben würde weiß ich im Moment aber nicht.

Ingwer, Muscheln etc haben bei meinem gar nicht geholfen.



Geschrieben von Wisy am 29.11.2013 um 19:41:

 

Hallo Fuenkchen *heftigwink*, schön, dich hier in diesem Forum auch zu lesen smile Ich habe mich oft gefragt, ob das IRAP bei deinem Pony was gebracht hat, das freut mich ja sehr zu hören, dass es ihm gut geht smile



Geschrieben von Fuenkchen am 29.11.2013 um 19:49:

 

Ja es hat ihm Super geholfen smile
Wäre nicht unbedingt die Therapie meiner ersten Wahl aber ich kann ihn wieder reiten wie ein normales Pferd, länger aufwärmen und ansonsten total normal smile
Und der Tölt hat ihm viel gebracht smile


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