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Geschrieben von walkaloosa am 05.02.2014 um 20:47:

 

Ich werfe mal die Missouri Foxtrotter in Raum. Auch hier gibts Showlinien, aber durchaus auch kompakte Typen die mir sehr viel mehr liegen. Foxtrotter sind menschenbezogen, ausgeglichen, kinderfreundlich ( der Wallach meiner Freundin wurde von ihrem 4 jährigen Sohn auf einem Kinderturnier geritten) und haben einfach einen arschcoolen Charakter großes Grinsen



Geschrieben von Baron am 06.02.2014 um 10:20:

 

ich denke es gibt in jeder (Gangpferde)Rasse Modelle die für einen 2m Mann geeignet sind, und die auch gute Nerven haben udn für Anfänger händelbar sind. Aber das ist sozusagen die Eierlegende Wollmilchsau und vermutlich recht teuer zu bezahlen.
Ich würde erstmal den Reitanfängern guten Unterricht zukommen lassen damit sie eben nicht mehr besonders ängstlich udn unerfahren sind und dann nach einem ausreichend großen u stabilen Pferd suchen das gut ausgebildet wurde.



Geschrieben von Tippelchen am 06.02.2014 um 13:11:

 

Und ich schmeiße mal den Aegidienberger mit dazu, speziell - auch wenn ich nicht weiß, ob noch auffindbar - die F1-Generation.

Hier kann man das beste beider Welten (also das beste vom Isi und das Beste vom Peruano) erwischen - so ein Modell habe ich, 1,50m, sehr kräftig und straff gebaut, nervenstark und dabei fleißig und sehr fein im Umgang.
Man kann aber auch das schlechteste beider Welten treffen, ein schwerer und ungelenker Körper auf spisseligen Beinchen, stur und total hysterisch sehr lustig

Vorsicht bei der Auswahl ist also geboten, aber hier sehe ich absolutes Familien-Traumpferde-Potential!



Geschrieben von Bellinda am 06.02.2014 um 13:15:

 

Die Kinder reiten regelmässig auf der grossen Shettystute ( im Winter ist pause da wir dann oft Skifahren gehen). Für meinen Partner gibt es bei uns keinen passenden Reitunterricht, da er nicht traben darf auf Grund seiner Bandscheiben Probleme. Es muss ihn nur einmal in den Sattel schlagen , was bei Anfängern gerne mal der fall ist, und er kann sich nicht mehr rühren. Gangpferde auf denen man Unterricht nehmen kann gibt es in unserer Gegend auch nicht, leider.

Deswegen muss unser neues Pferd auch anfängertauglich. Mit genügend Geduld und zeit finden wir schon das richtige.



Geschrieben von Wisy am 06.02.2014 um 13:15:

 

Oha, Tippelchen, ist das wirklich so? Ich kenne jetzt nur einen einzigen Aegi, aber der wäre absolut nicht mein Fall, der ist genau, wie deine letzte Beschreibung. Das ist doch aber hoffentlich die Ausnahme, oder?



Geschrieben von Smartie am 06.02.2014 um 14:00:

 

Ich finde auch 1,50m zu klein für jemanden mit 2m Gardemaß!

Hier ist Eric zu sehen, der der 2. Ausbilder der Ranch in Wyoming ist, wo wir BT und Topsy her haben.

Er IST 2m groß und sitzt hier auf einem TWH-Jungpferd mit vielleicht 1,53-1,55m


Josef H. auf einem ~1,53m TWH
Bild links

Er sieht besser aus hier:
Rosa Luxemburg

1,58m ist das Minimum, was ich mir halbwegs harmonisch vorstellen kann. Ein kräftiges Pferd mit einigermaßen Gurtentiefe vorausgesetzt.

Wenn nicht getrabt werden soll, sind vielleicht Pferde ohne Trab vorzuziehen, dann kann "Pferd" gar nichts verwechseln ...



Geschrieben von rivera am 06.02.2014 um 21:29:

 

Zitat:
Original von Bellinda
Für meinen Partner gibt es bei uns keinen passenden Reitunterricht, da er nicht traben darf auf Grund seiner Bandscheiben Probleme. Es muss ihn nur einmal in den Sattel schlagen , was bei Anfängern gerne mal der fall ist, und er kann sich nicht mehr rühren. Gangpferde auf denen man Unterricht nehmen kann gibt es in unserer Gegend auch nicht, leider.

Deswegen muss unser neues Pferd auch anfängertauglich. Mit genügend Geduld und zeit finden wir schon das richtige.


ich würde dir bei dieser problematik dringend dazu raten, ein "nur-gangpferd" zu suchen, das keinen trab geht. denn bei einem reitunerfahrenen und vor allem gangunerfahrenen reiter wird es passieren, dass ein pferd mal trabt, wenn es diese gangart hat/zeigt.
ein gut gezogener, grosser walker ist bestimmt eine gute option. die mangalarga marchadores sind auch sehr nervenstark, naturgangpferde ohne trab (wenn man nicht von züchtern kauft, die was anderes züchten wollen... Augen rollen ), leistungsbereit ohne "spinnig" zu sein. leider sind sie meist nur bis 155 gross und nicht alle stabil genug für eine dauerbelastung mit unerfahrenen 85 kg. einige erreichen aber auch 160 und sind stabil genug im fundament..... vom futterbedarf sind die mm wie isis -was man nicht unbedingt denkt, da sie schon sehr "pferdig" aussehen.



Geschrieben von Bellinda am 06.02.2014 um 21:48:

 

Danke rivera, werde schauen das es ein Gangpferd wird ohne trab.
Ich kenne nur MM mit viel trab und selten Naturgänger zudem sind alle recht lang im Rücken, muss mal im INet suchen ob ich Züchter finde die MM ohne\ wenig Trab und nicht zu langen Rücken finde.

Rassen die in der engeren auswahl sind:
TWH
RMH
MM

Jetzt muss ich nur noch Höfe finden wo man Proberriten kann um die Rassen richtig kennen zu lernen.



Geschrieben von rivera am 06.02.2014 um 22:00:

 

bellinda - ich sehe auch gerade, dass du in der schweiz lebst. und wahrscheinlich kennst du vor allem mm vom "grössten mm-gestüt europas", oder? Augenzwinkern zumindest deiner beschreibung der pferde nach....



Geschrieben von Zambezi am 06.02.2014 um 22:07:

 

Wenn's ein Naturgänger ohne Trab sein soll, würde ich auch die Paso Peruanos nicht ganz außer Acht lassen. Da gibt es auch große, stabile Exemplare, die familiengeeignet sind und einen 2-Meter-Mann abdecken können. TWH, RMH und MM sind natürlich auch super ... einfach mal ausprobieren, die Rassen und Gänge sind doch recht unterschiedlich, da muss man einfach austesten, was einem am besten gefällt. Viel Spaß dabei!



Geschrieben von Bellinda am 07.02.2014 um 07:06:

 

Sind die Paso Peruanos vom Temperament etwa gleich wie der Pasi Fino? Und gaben die auch so ein "Nähmaschienengang"?

Und wie ist es mit diese Fesselkranheit beim Paso?



Geschrieben von Carlotta am 07.02.2014 um 09:08:

 

Er sieht besser aus hier:
Rosa Luxemburg

1,58m ist das Minimum, was ich mir halbwegs harmonisch vorstellen kann. Ein kräftiges Pferd mit einigermaßen Gurtentiefe vorausgesetzt.

Wenn nicht getrabt werden soll, sind vielleicht Pferde ohne Trab vorzuziehen, dann kann "Pferd" gar nichts verwechseln ...

Rosa steht glaub ich auch noch zum Verkauf.



Geschrieben von Zambezi am 07.02.2014 um 09:19:

 

Vom Gang her sind die Peruanos völlig anders als die Finos, wobei die meisten Finos auch keinen Nähmaschinengang gehen. Das was Du als Nähmaschinengang kennst ist der Classic Fino, und das ist ein reiner Showgang. Die Peruaner haben mehr Raumgriff als die Finos, aber auch die Finos kann man relativ normal im Gelände reiten.
Temperament haben die Südamerikaner schon, das ist ja auch erwünscht, aber ich kenne auch einige Exemplare, die sehr nervenstark und eher ruhig sind.
Die Fesselkrankheit nennt sich DSLD und dazu gibt es hier im Forum einen eigenen Thread. Auch zu den verschiedenen Rassen und ihren Gängen gibt es schon einige Themen, zum Teil auch mit Videos, lies Dich einfach mal ein bisschen rein, dann bekommst Du schon einen sehr guten Eindruck, wie die Rassen und die Gänge sich unterscheiden. Aber Probieren geht natürlich über Studieren smile



Geschrieben von picada am 07.02.2014 um 11:19:

 

Hi ihr

Ich denke mal, dass die Rasse in eurem Fall gar nicht so entscheidend ist. Wichtig ist, dass nach einem Naturgänger (möglichst ohne Trab), mit gutem Fundament, Grösse und einem ausgeglichenen Charakter und Temperament gesucht wird.

Da genau solche Pferde oft gesucht werden, wird es nicht ganz einfach werden, das richtige Pferd zu finden.

Spontan habe ich auch an die THW oder Marchadores gedacht.

Ich bin auch Schweizerin...woher bist du?

Lieber Gruss
Daniela



Geschrieben von Bellinda am 07.02.2014 um 12:39:

 

Zitat:
Original von picada
Hi ihr

Ich bin auch Schweizerin...woher bist du?

Lieber Gruss
Daniela



Ich bin aus dem Kanton Luzern in "Umkreis" Willisau.

Ja es wird schwer werden ein passendes Pferd zu finden, deswegen informiere ich mich rechtzeitig. So können wir diesen Sommer verschiedene Rassen kennen lernen und probereiten. Erst danach wird es richtig auf Pferdesuche gehen.



Geschrieben von Hoan am 09.02.2014 um 20:24:

 

Ich würde Isländer, trotz etwas geringerem Stockmaß, bei der Suche nicht aussen vor lassen. Pro Isi spricht:
1.
Gut mit Shetties zu vergesellschaften (ähnliche Individualdistanz, ähnliche Fütterungsbedürfnisse, ähnliche (Nicht-) Stallbedürfnisse). Wäre für mich ein sehr wichtiges Kriterium! Man denke nur an die sehr unterschiedliche Toleranz gegenüber 24 Std. Weidegang beim Shetty und einem MM, TW o.ä.. Wie auch immer man es drehen würde: Die Pferde müssten extrem unterschiedlich gehändelt werden. Das heißt sehr viel Organisationsaufwand bzw. tagsüber immer wieder zu den Pferden fahren/gehen und raus- und reinlassen. D.h. man darf nicht krank werden/in den Urlaub fahren, ausser man hat sehr belastbare Helferlein.

2.
Die Auswahl bei den Isländern ist sehr viel größer als bei allen anderen Gangpferderassen, da sie einfach die Gangpferderasse mit der größten Kopfzahl in Europa sind. D.h. die Wahrscheinlichkeit, dass man ein Pferd findet, dass wirklich zu einem passt ist größer. Man kommt weniger in die Lage, zähneknirschend das Exemplar nehmen zu "müssen", dass halbwegs familientauglich ist, aber vielleicht zu jung/alt, nicht ganz gesund ist oder einfach nicht anspricht.

3.
Die Hebelwirkung eines langen Oberkörpers ist sicher nicht zu verachten, aber das lässt sich über eine gute Balance des Reiters in den Griff bekommen. Und es gibt immer mehr Isis mit Kaliber. Einzig die europäische Sichtweise, die bestimmte Größenverhältnisse zwischen Pferd und Reiter als "normal" erachtet, steht einem vielleicht im Wege.



Geschrieben von Smartie am 09.02.2014 um 21:16:

 

Zitat:
3.
Die Hebelwirkung eines langen Oberkörpers ist sicher nicht zu verachten, aber das lässt sich über eine gute Balance des Reiters in den Griff bekommen. Und es gibt immer mehr Isis mit Kaliber. Einzig die europäische Sichtweise, die bestimmte Größenverhältnisse zwischen Pferd und Reiter als "normal" erachtet, steht einem vielleicht im Wege.


Und die diversen Studien, dass ein Reiter möglichst max. nicht mehr als 20% des Pferdegewichts, besser nur 10% wiegen sollte ...
Bei einem 360 kg Pferd/ Pony ist man mit >90 kg inkl. Sattel bei > 1/4 (+Hebel)



Geschrieben von Bellinda am 09.02.2014 um 21:20:

 

Danke Dir. Ein Isi passt sicher am bessten zu Shettys, aber es ist auch da sehr schwer ein grosser Naturtölter zu finden.
Das Weideproblem ist nicht so gross, ich habe meine Ponys hinterm Haus. Zudem sind meine Shettys problemlos 4-6 Std auf der Weide. Muss halt die restliche Fütetung anpassen und genügend Bewegen.

Ich bin heute über eine Webseite gestolpert wo Foxtrotter und Gangmuli "Gezüchtet" werden. Bin noch nicht ganz schlau geworden ob die Tiere aus den Staaten Importiert werden oder im " Heimatland" gezüchtet werden. Werde dort aber noch nachfragen und Euch auf dem laufenden Halten. Denn das Gangmuli haben wir noch nicht aufgegeben.



Geschrieben von Velvakandi am 09.02.2014 um 21:33:

 

Foxtrott ist aber ein vergleichsweise rütteliger Gang, vielleicht für die Bandscheiben nicht die beste Wahl *duckundweg*



Geschrieben von Bellinda am 09.02.2014 um 21:37:

 

Wir müssen es ausprobieren ob es was für uns ist oder nicht. Ob der tölt oder walk was währe für meinen Partner müssen wir genau so ausprobieren.


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