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Geschrieben von rivera am 19.02.2015 um 20:17:
du brauchst nur einen vermesser einigermassen aus der nähe, kannst du auf der karte bei equiscan suchen. dann kannst du sättel suche, egal, wo sie angeboten werden, die daten liegen ja vor. in der regel wird ein geeigneter sattel dann zur probe zugeschickt, damit du sehen kannst, ob du damit zurecht kommst (daten vom reiter werden auch erhoben...). dem pferd passt der sattel dann eh.
Geschrieben von stechmuecke am 20.02.2015 um 09:20:
philimar sind gute Sattler und in der Ecke unterwegs. Allerdings weiß ich nicht, ob die was in deinem preislichen Rahmen haben. Vor ein paar Wochen haben sie gebrauchte Sättel auf ihrer fb-Seite gehabt, aber ohne Preisangabe. Vll einfach mal nachfragen.
Geschrieben von Baron am 20.02.2015 um 13:33:
Bei den Baumlosen (und wirklich "gummiweiche" Sättel) ist die Sattellänge nicht ganz so wichtig, da nur Druck auftritt in dem Bereich wo der eigene Po sich befindet bzw in der Steigbügelaufhängung.
Also nur wenn man sich selber nach hinten setzt ist auch hinten druck.
Bei den Baumlosen mit irgendwelchen Verstärkungen (Lederbaum z.B.) muss man durchaus auch auf die Länge achten, denn der Druck wird über die eigene Sitzfläche (Hinterteil) hinaus auch verteilt.
Geschrieben von islandfee am 04.03.2015 um 10:19:
Alvari, welchen TR-Sattel hatte dein Pony denn da. Ich bin aus deiner Gegend und ne Freundin von mir verkauft ihren TR jetzt grad...... da könnte sogar der Preis passen, du müsstest mir nur mal sagen, welches Modell und welche Kammerweite das war.
Geschrieben von isigoing am 04.03.2015 um 22:32:
Mein Lieblingsthema :-)
Also, bei uns in der Gegend werden Sattler (also solche, die eine Ausbildung im Handwerk haben!) UND noch dazu verschiedene Marken von Isi-Sätteln vertreiben, sowas von händeringend gesucht ... Gibt es einfach nicht wirklich. Was es gibt, das sind drei, vier Sattler, die mit dem einen oder anderen Gebrauchten herumfahren (meist aber eher klass. Modelle) oder Sattler, die eine bestimmte Marke vertreiben.
Der Tipp: "Such Dir einen markenunabhängigen Sattler" wäre bei uns also zwar im Prinzip gut, aber nicht durchführbar. Wenn man was sucht, muss man selber schon tätig werden, also Sättel bei Freunden und Bekannten probieren, sich umgucken, wer mit welcher Marke kommen könnte ... Pferdemessen sind eine super praktische Gelegenheit, sich "durchzusitzen" :-)
Was man findet, das sind Reitsportgeschäfte (oder herumfahrende Händler), die irgendeine Art von Schulung genossen haben, sich "Sattelfitter" oder "Sattelergonomen" oder ??? nennen. Und wiederum gibt es unter denen welche, die nur eine bestimmte Marke vertreiben. Gerät man an ein Reitsportgeschäft, hat man vielleicht noch die Chance auf mehr Auswahl an Marken. Wenn sie Islandpferdesättel haben ... Fast jeder Isi-Hof hat ja heute einen Hofladen und vertreibt Sättel. Das kann praktisch sein, wenn die verkauften Sättel fachlich geschult und versiert angepasst werden. Wenn!
Das bringt an dann an den Punkt, wo man sich fragen muss: Muss es/soll es ein Islandpferdemodell sein?
Was bieten die für Vorteile, was für Nachteile? Darüber könnte man Romane schreiben ;-) Kurz gesagt: Früher wollten Isi-Reiter flache Sättel, gerne auch mit Ripp, wollten sich "zurücksetzen" können. Dazu wurde der Schwerpunkt gerne nach hinten verlagert - und bliebt es bei vielen Modellen bis heute.
(Warum das Blödsinn ist
http://www.toeltknoten.de/pdf/Sattel.pdf)
Markenmäßig findet man inzwischen echt sehr viele, was die Auswahl (bzw. die Qual der Wahl ;-) ) größer macht. Moderne Islandpferdesättel scheinen jetzt eher in Richtung Dressursättel zu gehen, sind meist mit deutlich (!) mehr Pausche versehen, mit tieferem, engerem Sitz. So etwas findet man aber auch unter den "normalen" Dressursätteln. Sprich: Es lohnt, auch hier mal bei den Herstellern zu gucken.(Auf der anderen Seite ist der Hang zur Mega-Pausche und Mini-Sitzfläche auch bei den Dressurtiefsitzern für Leute mit mehr als Kleidergröße 32/34 durchaus fatal!)
Ein anderer Tipp: Barocksättel. Denn die sind vom Bau gut für Pferde mit wenig Widerrist, eher rundem Bau und kurzen Rücken. Da damit gerne auch Iberer besattelt werden müssen, ist die - im Islandpferdebereich leider noch nicht sehr wahrgenommene - Problematik bekannt, dass normal große Menschen auf kurzen Rücken untergebracht werden müssen. Während man bei einigen Islandpferde-Spezialfirmen inzwischen dazu übergeht, normal große und gebaute Menschen in Mini-Sättel (16,5''!) zu stecken, gibt es da bei den Barocken einfach andere Bauformen.
Zum Thema Sattelpassform-Selbstbeurteilen durch Videogucken: Das finde ich super wichtig! Man kann echt gaaanz viel selbst sehen (lernen). Manches ist sicherlich Augenmaß, das mit der Zeit kommt, aber es gibt einfach einige Dinge, die man recht einfach sehen und damit beurteilen kann.
1. Gesamtlänge/tragende Auflagefläche des Sattels?
2. Korrekter Schwerpunkt?
3. Größe der Sitzfläche / Möglichkeit eines losgelassenen Sitzes
4. Wirbelsäulenfreiheit?
5. Rutscht der Sattel, wippt er, wackelt er oder hinterlässt er ungleichmäßige Abdrücke?
6. Stimmen der Baum- und Kissenverlauf mit dem des Rückens überein?
Hier gibt es Links zu Videos:
http://www.reiterherz.com/sattelanpassung-tipps/
Und hier haben wir auch einiges zum Thema zusammengeschrieben:
http://www.toeltknoten.de/pdf/Islandpferde-Kauf_Toelknoten.pdf
(ab S. 30)
Geschrieben von Alvari<3 am 05.03.2015 um 12:37:
isigoing, danke für deinen großen und interessanten Beitrag
Hab nochmal verschiedene Sattelhändler angeschrieben.
Bei uns ums Eck werden Sommer Sättel vertrieben und mir gefällt sehr gut, dass die so gut veränderbar sind, von der KW her.
Allerdings krieg ich die dort nur neu und mein Traumsattel kostet 2500 Euro.
Mein Pferd hat momentan auch nicht viel Muskulatur, von daher hatte ich mir für den Anfang schon ein baumloser Sattel überlegt, aber dieses "schwammige" :/ .....
Geschrieben von Sletta am 05.03.2015 um 12:46:
Ich besitze, liebe und reite Maxflex Sättel, diese haben einen flexiblen Baum! Vielleicht wäre das etwas für Euch? Die sind auch neu recht günstig. Habe das Modell Amelie und Emilio.
http://www.maxflex-saddle.de/
Geschrieben von Fehred am 05.03.2015 um 12:47:
Ich bin ja schon ein paar Jahre weg aus der Ecke, aber es gab da die Sattlerei Hintermayer in Forst und Rudi Schneck aus Laumersheim.
Inwieweit die allerdings noch aktuell sind? Aber nen Versuch ist es wert.
Geschrieben von Alvari<3 am 05.03.2015 um 12:50:
Laumersheim wäre gar nicht so weit weg

Danke! Guck mal...
Sletta, cool, von denen hab ich noch gar nix gehört. Werd ich mir gleich anschauen
Wie ist das Reitgefühl??
Geschrieben von Sletta am 05.03.2015 um 12:55:
| Zitat: |
Original von Alvari<3
Sletta, cool, von denen hab ich noch gar nix gehört. Werd ich mir gleich anschauen
Wie ist das Reitgefühl?? |
GEIL!!

Mein Pferd ist nun 19 Jahre alt, ich hatte sie 8 Jahre als RB mit einem absolut unpassenden Sattel - seit 1,5 Jahre nun der Maxflex Amelie und das Pferd ist wie ausgewechselt! Auf FB findest Du auf deren Seite auch viele tolle Erfahrungsberichte.
Ich wollte nie mehr auf einem anderen Sattel reiten. Diese Sättel lassen sich - durch den flexiblen Baum - ein Leben lang auf das Pferd anpassen. Der komplette Sattel ist in jeglicher Richtung auf- oder abzupolstern und das Kopfeisen austauschbar und auch verstellbar.
Daher direkt für meine junge Stute (4,5 Jahre) auch einen bestellt, nämlich den Emilio, weil ich weiß das sich diese (geringe) Investition auf jeden Fall lohnt!
Schau doch mal nach Vertriebspartner in Deiner Nähe! Du kannst den Sattel auch mehrer Tage oder gar Wochen zum Probereiten in jeder Lebenslage testen.
Geschrieben von Isenpetra am 07.05.2015 um 09:55:
Sattel
Hallo zumThema Sattel.
Wir hatten uns vor drei Jahren eine junge Isistute gekauft. Sattellage sehr gerade keine Muskeln sehr dünn und schmal und dazu noch sehr kurz. Nachdem wir zwei Monate immer mal wieder einen Sattel probiert haben und dem die Stute eigentlich nur an das davon rennen gedacht hat, haben wir den Ps Sattler angerufen. Der war der einzige der einen passenden Sattel hatte. Die Stute ging plötzlich entspannt und rund und bog sich. Inzwischen hat sie vier Kammern weiter und wir immer noch den selben Sattel. Wann die Kammer zu engwurde haben wir am Besten am Pferd selber gemerkt. Sie ging nicht mehr vorwärts oder ist nur passig getöltet. Kammerweiter und das Pferd lief sofort wieder. Selbst wenn der Sattel nach drei Jahren nicht mehr passen würde haben wir uns sicher sehr viele kosten in Osteopathen oder sonstiges gespart. Inzwischen haben wir eine zweite mit einem sehr breiten, geraden undlangen Rpcken.Bei der istfrüherjeder Sattel nach vorne gerutscht tut es jetzt nicht mehr. Pferd und Reiter sind sehr zufrieden. Und zwei Stunden Reiten kein Problem.
Hoffe dashilft manchen
Geschrieben von Sletta am 07.05.2015 um 10:29:
..und ich habe mir mittlerweile den zweiten Maxflex gekauft.
Zu meinem Dressursattel Amelie kam jetzt noch ein Dressursattel Emilio für meine junge Stute.
Geschrieben von Isenpetra am 07.05.2015 um 11:47:
Sattel
Maflex hört sich gut an ähnlich wie Ps sattel. Der Preis ist ähnlich und vom verhalten der Pferde ähnlich

Wenn man mal den Unterschied gemerkt hat weiß man was man Pferden an tut mit dem falschen Sattel. Sogenannte kurze sättel sind oft doch nicht so kurz. Wenn sie kurz sind hat oft leider der Reiter nicht richtig Platz.
Geschrieben von Sletta am 07.05.2015 um 11:55:
Der Unterschied der beiden Marken besteht allerdings in dem flexiblen Sattelbaum bei Maxflex. So passt der Sattel ein Leben lang! Kammerweite ist verstellbar und aufpolstern auch kein Problem. Der eigentlich Baum passt sich dem Pferd immer mit an.
Geschrieben von Isenpetra am 07.05.2015 um 12:27:
Sattel
Sag ja hört sich auch gut an. Haben inzwischen zwei PS und jeder der sich reinhockt sagt das sie super sind. Trotz der kurzen Auflagefläche Platz.
Geschrieben von Skyggnir am 07.05.2015 um 13:25:
RE: Sattel
Hast Du Dich nur angemeldet, um in jedem Post für den PS-Sattel zu werben?
Geschrieben von Pika am 07.05.2015 um 14:19:

Ich persönlich mag die PS Sättel überhaupt nicht. Gerade weil sie so kurz sind und das Reitergesäß genügend Platz hat.
Wenn nämlich der Hinterzwiesel bei großer Sitzgröße über die Sattelkissen hinaus ragt, sollte man sich mal genau anschauen, wie die Druckverteilung aussieht!
Gruß Pika
Geschrieben von Isenpetra am 07.05.2015 um 20:52:
Dafür kommt übrigens der Fachmann mit das alles passt

Der richtige Sitz auf dem Pferd ist da noch der Reiter zuständig
Geschrieben von Pika am 07.05.2015 um 21:18:
Ja, ist klar!
Gruß Pika
Geschrieben von Hoan am 07.05.2015 um 23:27:
Leuchtet mir ein, was Pika meint: Man schaue sich die Sättel mit der Kombination "große Sitzfläche bei kurzer Auflagefläche" mal genauer von der Seite an:
Da bleibt dem Reiter nichts anderes übrig, als "hintenrüber" zu sitzen und damit entsprechend hohen Druck im hinteren Bereich der eh ja kurz gestalteten Auflagefläche zu erzeugen. Wo soll der Reiter sonst zum Sitzen kommen? Weiter vorn sitzen geht ja nicht, da zum einen Becken und Oberschenkel bei der (passend gewählten) großen Sitzgröße entsprechend voluminös sind und damit nach vorn schlicht kein Platz mehr ist. Zum anderen setzt der Schwerpunkt den Reiter dorthin, wo er ihn auf grund der Sattelkonstruktion halt hinsetzt. Und insbesondere der geübte, losgelassene, nicht klemmende, balancierte Reiter findet sich dann quasi automatisch im Sattelschwerpunkt wieder und wird damit ungewollt zum "Kantenhocker". Dieses Phänomen hat nichts mit mangelnden reiterlichen Fähigkeiten zu tun.
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