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Geschrieben von Peppylena am 04.05.2011 um 20:12:
Luzerne
Wir füttern seit Jahren Luzerne und würden es nie weglassen ! Unsere Pferde sehen immer gut aus und haben ein ruhiges ausgeglichenes Wesen!!
Der Preis im vergleich zu Heu ist schooon relativ hoch aber die Qualität auch! Mineralfutter im Wechsel und alles ist okay!
LG
Tanja
Geschrieben von MarkusKeno am 24.05.2011 um 15:48:
RE: Luzerne
Kaufst du das in einzelnen Säcken ? Das von St Hippolyt kostet ja immerhin irgendwo zwischen € 15.50 - € 17.00 pro Sack. Ich habe bei unseren kargen Weiden hier Luzerne als Zusatzfutter, finde aber dass das ziemlich ins Geld geht !
LG Maraike
Geschrieben von Escapada am 26.05.2011 um 21:12:
Ich füttere meinem 23jährigen Islandwallach und meiner 6jährigen Peruanostute auch Luzerne - als Kraftfutter zusammen mit Schwarzhafer (von Pavo) und MegaBase.
Nach einigem Rumprobieren bin ich bei "Alfalfa" von Dodson & Horrell gelandet. Erst hatte ich Luzernepellets (Markenprodukt und No-Name-Produkt - bei beiden war lt. Analyse mehr sonstiges Grünmehl als Luzerne drin), dann verschiedene Luzernemischungen diverser Hersteller (auch hier alles mögliche, nur kaum Luzerne) und schließlich ein reines Luzerne-No-Name-Produkt vom örtlichen Raiffeisenmarkt (das war nicht schlecht, kann aber nicht regelmäßig geliefert werden).
Hier habe ich reine Luzerne in Häckselform, lediglich mit etwas Melasse zum entstauben. Der Melasseanteil ist aber so gering, daß sogar mein Wallach, der sonst überhaupt nichts mit Melasse anrührt, die Luzernehäcksel ohne Probleme frißt.
Der 20kg Sack von Dodson & Horrell reicht ca. 2 Monate, ist problemlos übers Internet bestellbar und wird mir per DHL an jede gewünschte Adresse geliefert. Den Schwarzhafer von Pavo bestelle ich entweder beim gleichen Shop oder aber alle paar Monate auch beim örtlichen Futterhändler.
Geschrieben von Intiwasi am 27.05.2011 um 00:00:
Wir füttern hier in Peru Luzerne entweder frisch geschnitten oder in Heuform. Gibt es in Deutschland keine Möglichkeit Luzerne als Heuballen zu bekommen? Für die Landwirte unter euch währe das doch eine einfache Sache, denn Luzerne wächst irre schnell und kann einmal im Monat geschnitten werden. Wir haben Freunde die nur ein Pferd haben und denen reicht der Garten aus um Luzerne zu pflanzen. Vielleicht eine alternative?
Geschrieben von Escapada am 27.05.2011 um 00:12:
Für den typisch heimischen Garten sind Luzerne eher ungeeignet. Wer auf dem Land wohnt und ein Feld übrig hat - wieso nicht probieren.
Geschrieben von Felischa am 27.05.2011 um 00:26:
Luzerne ist hier noch ziemlich "unbekannt" als Hauptfutter.
Ich hab auch das Problem gute Luzerne ohne Melasse zu bekommen, überall ist dieses Mistzeug drin
Landwirte fragen ob sie mal Luzerne anbauen...hmm ein Versuch wäre es wert.......
Muss man da irgendwas beachten ? Bodentechnisch ?
Geschrieben von Intiwasi am 27.05.2011 um 01:44:
Ich bin keine Expertin aber wir haben selber auch Luzerne angebaut für unsere Pferde ( 1ha für 14 Pferde) . In Peru wächst sie überall auf jedem Boden. Unser Boden in Ica ist sehr Sandig in den Bergen sehr steinig und es wächst überall gleich. Braucht am Anfang viel Wasser und nach dem ersten Schnitt nur noch alle 3-6 Wochen einmal. Lebensdauer sind hier ca. 5 Jahre wie kälteempfindlich die Luzerne ist weis ich jedoch nicht obwohl in den Anden ja auch miunsgrade erreicht werden. Die amerikanische Luzerne soll besser sein als die peruanische zumindest kaufen sich hier viele Landwirte samen die aus den USA kommen da sie wohl höher wächst und die Blätter größer sind.
Geschrieben von rivera am 27.05.2011 um 09:55:
diese produkte und überhaupt dieser hersteller sind mir empfohlen worden:
simple system
ohne melasse etc. ich weiss allerdings nicht, ob es einen händler in deutschland dafür gibt.
Geschrieben von avalon am 27.05.2011 um 11:31:
Hallo,
Luzerne wurde in Süddeutschland in den wärmeren Regionen als Hauptfutter angebaut. Später wieder vom Rotklee und Mais verdrängt. Sie liebt ein warmes und trockenes Klima. Vor allem beim Trocknen sollte es sehr warm sein, da bei zu häufigen Bearbeiten die Blätter abgeschlagen werden und das Heu wird sehr stengelig.
Luzerne kann auch siliert werden, hat aber einen geringeren Hektarertrag wie Rotklee.
Dadurch dass sie sehr stengelig ist, hatte sie in der anfänglichen Silozeit zuviel Sauerstoff in der Masse und war deshalb problematisch bei der Gährung.
Mit den heutigen Maschinen dürfte das aber kein Problem sein. Für die Trocknung am Boden waren in den letzten Jahren die Sommer zu feucht, um zu einem optionalen Ergebnis zu kommen.
In den wärmeren Regionen wird sie oft im Schwad getrocknet, was eine optimale Heuqulität erzeugt.
Durch den regelmäßigen oft auch zu vielen Regen ist unsere Luzerne mastiger und eiweßhaltiger. Deshalb für mich nicht als Grundfutter geeignet, aber ein ausgezeichnetes beifutter.
grüße
Geschrieben von chipmuck am 27.05.2011 um 13:25:
Luzerne / Alfalfa
Moin,
zum Thema Luzerne / Alfalfa , leider auf englisch-
auf der Internetseite von myhorse.com unter "Alfalfa gibt es Info mit Für+ Wider über Alfalfa.
Als Hauptfütterung höchstens für Oldies, junge Pferde oder " Bedürftige"
und eher als Kraftfutter einzustufen.
Grüße, chipmuck
Geschrieben von Encanto am 27.12.2011 um 14:24:
Die Fütterung mit Luzerne wäre das nicht was für unsere Pasos?
Habe auf der Seite von Hartog-Luzerne dies gelesen: Das Naturprodukt Lucerne - reich an Aminosäuren - unterstützt gute Muskelentwicklung.
Habe bisher noch nie Luzerne gefüttert und mich auch noch nicht damit befaßt. Sollte man dann lieber das Mineralfutter weglassen und statt dessen vielleicht nur etwas Bierhefe geben?
@Tanja, in welchem Zeitraum wechselst Du? Einen über den anderen Tag oder wöchentlich?
Wollte bei Delgado (DSLD) noch AAKG und Jiaolugan druntermischen oder ist das dann zuviel des guten?
Geschrieben von Escapada am 27.12.2011 um 17:14:
Meine Ponys (Islandwallach und Paso Peruano-Stute) bekommen beide Luzernehäcksel - Alfalfa von Dodson & Horrell.
Hartog, Nösenberger & Co. bieten nur Luzerne-Mischungen an, in denen unter anderem noch Klee und grün geernteter Schnitthafer drin sind. Will ich nicht im Pferd haben. Außerdem sind mir hier die Melasse-Anteile zu hoch, bei Dodson & Horrell ist das so wenig, daß es mein Isländer ohne Probleme frißt. Der läßt ansonsten alles Melassierte liegen.
Ich füttere dazu noch etwas Schwarzhafer und MegaBase als Mineralfutter. Aber mein Pasostütchen ist auch von der schlankeren Sorte und wird regelmäßig bewegt - ich sehe das als Kraftfutter. Grundversorgung bekommt sie über Heu und Heulage.
Geschrieben von Peppylena am 27.12.2011 um 17:25:
LUzerne ohne Zusätze...
Hallo
ich habe heute von Kälber Luzerne ohne Zusätze gehört da werde ich mich morgen mal richtig Informieren !!!
Und werde dann berichten...
Geschrieben von Lexi am 02.01.2015 um 16:09:
RE: LUzerne ohne Zusätze...
Ich habe eben diesen doch schon sehr alten Thread zu Luzernefütterung gefunden und wollte Euch mal nach Eurer aktuellen Meinung und Euren aktuellen Gepflogenheiten zu diesem Thema befragen.
Füttert hier jemand (noch immer) Luzerne?
Geschrieben von Bylgia am 02.01.2015 um 17:25:
Jep.
Wir haben im Stall als Zusatzfutter u.a. Luzerne.
Speeda mag es sehr... aber nur wenn man es ihr schön lauwarm mit etwas Wasser (aber JA nicht zuviel, sonst lässt sie's beleidigt stehen) serviert
Geschrieben von Lexi am 02.01.2015 um 17:29:
Aber das sind dann Luzernecobs, nicht wahr?
Geschrieben von skalm am 02.01.2015 um 17:30:
ich füttere die Luzernepellets von Versele, Hafer und Sojaschrot + Mifu täglich. Als Raufutter gibt es Heu satt aus engmaschigen Netzen.
Geschrieben von Escapada am 02.01.2015 um 17:45:
Ich füttere Luzernehäcksel - Alfalfa von Dodson & Horrell oder auch seltener mal Luzerne + von Agrobs bzw. Luzerne Struktur von Multifit/Equiva. Feuchte sie auch mit lauwarmen Wasser an - mache ich allerdings mit allen Futtermitteln, auch mit Hafer.
Geschrieben von Velvakandi am 02.01.2015 um 22:31:
Ich füttere auch Luzernecobs (vom lokalen Trockenwerk), meine zwei Pferde vertragen die gut und sie bringen mehr Energie ins Pferd als die einfachen Heucobs. Mein Isi ist ja schon immer eher ZU schlank, Frau Fino ist aktuell wieder tragend und hat noch ein kleines Defizit aufzuholen vom Spätherbst.
Geschrieben von Bylgia am 03.01.2015 um 09:43:
@Lexi: Ja.
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