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Viertakt, Trab etc. |
Smartie unregistriert
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Um hier nicht weiterhin ein anderes Thema zu verfälschen
Hier nochmal meine Gedanken zu :
| Zitat: |
| Außerdem OHNE TRAB UND PASS VERANLAGUNG GIBT ES KEINEN GANG, da es genetisch unmöglich ist ohne das eine den Gang so zu Brchen das der 4BEAT entsteht nur mal so als Gedanken Stütze |
Und trotzdem lief schon das Urpferdchen Running Walk!
Im Gegensatz zu vielen anderen Theorien ist DAS wissenschaftlich bewiesen!
Klick hier!
Meine, darauf basierende, Theorie ist daher weiterhin:
"AM ANFANG WAR DER WALK"
und erst danach ist über eine Jahrtausende dauernde Entwicklung des "modernen Pferdes" zusätzlich eine laterale bzw. diagonale Verschiebung der Gänge AUS dem VIERTAKT entstanden (und der Viertakt und Pass leider häufig weggezüchtet worden).
Es ist daher nichts unnatürliches am Viertakt und es ist auch KEIN Zusatzgang zu den sogenannten "Grundgangarten", sondern es sieht ja eher so aus,
dass der Viertakt DIE ursprüngliche und von der Evolution bevorzugte Gangart ist ...
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06.07.2011 10:22 |
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Sanni

Reitpferd

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Also, dass der nicht unnatürlich ist, sieht man ja schon an den Elefanten, die heute noch walken! Oder bei Hunden, die das auch oft tun!
Zu dem Rest kann ich nichts sagen, weil ich schlicht zuwenig Ahnung davon habe, was in welcher Richtung geht.
Was mir nur aufgefallen ist: Wenn der Walk eigentlich wie Schritt ist, wieso sieht man dann ganz deutlich den Übergang vom Schritt zum Walk?
Ich finde, das Pferd verändert sich dabei ganz deutlich, die ganze Haltung ist anders. Ich habe das noch nicht so richtig herausgefunden!
__________________ Ein gutes Pferd ist wie ein guter Wein. Beide müssen langsam reifen!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sanni: 06.07.2011 10:48.
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06.07.2011 10:47 |
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Jammy
Absetzer

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Zur Veranschaulichung, warum man den Übergang sieht beim Schritt in den Walk, kann man das mal an sich selber ausprobieren: Einfach mal während des normalen Gehens das Tempo anziehen. Man kann dann merken, wie sich der Körper aufrichtet, man die Arme stark winkelt um den Schwung besser halten zu können und sich das Becken abwechseln absenkt. ( es gibt das sogar als Sportart: Gehen ). Die Streckung des Beins weicht auch stark von dem ab, als wenn man normal geht, dadurch rollt der Fuß auch gleich anders am Boden.
So stelle ich mir das vor, warum man einen Übergang sieht.
Und wenn ich absolut daneben liege, ich lasse mich gerne aufklären
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06.07.2011 12:09 |
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Sanni

Reitpferd

Dabei seit: 03.04.2010
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Ja, das mit dem Gehen kenne ich. Da ist es so, dass das aufsetzende Bein ganz durchgestreckt wird und die Hüfte sich stark bewegt.
Allerding wird die Technik extra erlernt.
Aber im Prinzip kann ich nachvollziehen, was Du schreibst. Mir kommt es vor, als ob die Pferde kürzer werden, wenn sie in den Walk gehen. Sie scheinen die Hüfte zum Bauch hin einzuknicken.
__________________ Ein gutes Pferd ist wie ein guter Wein. Beide müssen langsam reifen!
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06.07.2011 12:27 |
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Kiddel

Reitpferd

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Ähm Smarty, glaubst du wirklich das das Urpferdchen nur!!! Walk ging??? Warst du dabei? Ich kenne kein Tier das nur eine Gangart geht, um es ganz doof auszudrücken selbst Vögel können mehr als eine Flugweise oder Schreitens Art. Es ist Bewiesen! Das ohne die Veranlagung zum LAteralen und Diagonalen gehen kein Viertakt Gang entstehen kann, weil immer eine Diagonale und Laterale Bein /Phasenfolge vorhanden ist. Ich bin ja nun wie ihr wisst nicht der Englisch Crack aber ich habe nur gelesen das der Walk gegangen wurde und somit ganz klar vorhanden war, aber ich habe nichts gelesen wo stünde das sie außschließlich Gewalkt seinen und es keinen Trab, Galopp etc. zur Flucht vorhanden gewesen währe. Ich denke Smarty du möchtest es eher so sehr das es die "walker" waren die die Welt eroberten und die besten Gangpferde sind vor allem genetisch Trablos, das Perfekte Pferd halt. Sie sind toll die Walker und ich denke weil sie die Schrittfolge bis in ein gewisses Tempo nicht ändern müssen, ganz einfach zu bedinen sind, man kann sich freuen wenn es so ist, aber nicht jeder Walker ist ein perfekter Crack! Nicht jedes Pferd kommt ohne Trab aus, und nicht jedem schadet es. Warum also wieder so ein thema von dir, das keiner mehr höhren kann??? Du erinnerst mich sehr an jemanden der auch immer versucht hat anderen seine Philosfie und Arbeitsweise aufzuzwängen, wenn man das nicht wollte war man ein Stümper, hatte keine Ahnung und reiten konnte man dann warscheinlich auch nicht. Allerdings habe ich 1000 bessere Ausbilder gesehen und vor allem welche die auch wirklich Ausbilden können, sollten und dürfen. Ich weiß nicht warum immer alle Welt einen Glaubenskrieg braucht
__________________ I Ride a Mountain Horse! If i wanted to bounce I'd Get a Trampoline
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06.07.2011 13:34 |
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Sanni

Reitpferd

Dabei seit: 03.04.2010
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06.07.2011 13:59 |
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Smartie unregistriert
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Komm mal wieder runter Kiddel!
Ich will niemanden etwas aufzwingen (wie sollte sowas auch gehen
),
ich möchte nur aufzeigen, dass es es andere Möglichkeiten der Denkweise als:
DAS PFERD GEHT VON "NATUR AUS" NUR SCHRITT/ TRAB/ GALOPP
und alles andere ist künstlich/ menschengemacht und ein rein zusätzlicher Gang (übrigens eine sehr "deutsche Auffassung"
),
gibt.
Wenn sich hier jemand durch so eine Formulierung bereits "angegriffen fühlt" kann man Sachlichkeit wohl komplett vergessen ...
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06.07.2011 14:34 |
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Mariönsche

Remonte
   

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Also Smartie, da kannst Dich nu nich so leicht wieder rausmogeln. NIEMAND aus diesem Forum sagt, dass diese Gänge unnatürlich sind! Wer soll das denn behauptet haben? Hab ich hier nirgends gelesen! Dies ist ja ein Gangpferdeforum und die meisten Mitglieder sind Gangpferdereiter. Also warum sollten wir von unseren eigenen Pferden behaupten, der 4Beat sei unnatürlich??? Natürlich sind alle Gänge, die unsere Pferde gehen natürlich ( hihihi... Wortspiel! )! Das musst Du UNS nicht beweisen, denn das wissen wir selbst.
Die Sache dreht sich im Kreis.
Ob 3, 4, 5, oder 6-Gang, wenn das Pferd sie von sich aus geht, ist alles in Ordnung und schadet demnach auch nicht. Wenn man nur zwei Gänge möchte, dann Bitteschön! Darf ja jeder halten, wie er möchte.
Liebe Grüße,
Önsche
__________________ Solange Menschen denken, dass Pferde nicht fühlen,
müssen Pferde fühlen, dass Menschen nicht denken...
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06.07.2011 14:51 |
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Smartie unregistriert
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| Zitat: |
| Ob 3, 4, 5, oder 6-Gang, wenn das Pferd sie von sich aus geht, ist alles in Ordnung und schadet demnach auch nicht. Wenn man nur zwei Gänge möchte, dann Bitteschön! Darf ja jeder halten, wie er möchte. |
Dann sind wir uns ja einig!
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06.07.2011 14:53 |
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Kiddel

Reitpferd

Dabei seit: 06.12.2008
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dito!
Natürlich wollen wir uns nicht im Kreis drehen und sachlich bleiben. Das Problem besteht glaub ich darin wenn man nicht offen ist für andere wege und Möglichkeiten. Worum es mir ging ist: Ein Pferd ohne deutlichen Trab hat ihn genetisch trozdem. Er ist dann halt so schwach ausgeprägt das Pferd ihn nicht zeigt, also auch nicht förderungs würdig in meinen Augen, genau so andersherum bei zB. Isis, ich nehme diese nun nicht um sie schlecht da stehen zu lassen, aber bei ihnen sind 3Gänger relativ bekannt. Wenn also ein 4Gänger wenig Tölt zeigt unterm Reiter, und nur mit "gewallt" und Manpulation zum Gang gebracht werden kann, ist der Gang in meinen augen nicht förderungswürdig und sollte das Beste aus der Situation machen. Ob der eine oder andere nun für oder gegen Trab ist, ist mir zu engstirnig und eingefahren in seiner Meinung und sollte sich mal Gedanken zu Nutzen und Schaden machen. Ist allgemein gemeint!!! Vielleicht sollte man dann mal einen wirklichen Profie besuchen wie zB. Kaja Sürenberg, Vierhaus, Feldman und Jänisch. Wobei ich von eigener Meinung die ersten beiden bevorzuge, da sie so ziemlich alle Gangpferde Rassen trainiert haben und auch sehr klassisch Ausbilden. Gerade bei ihnen kann man sehen das Dressur, Klassisch und Gangpfede gewiss keine Gegensätze sind.
Vielleicht kann man ja mal mit zwei drei Leute hinfahren und gucken.
Was mich aber nun mal brennen interessiert ist, wie halten es die Foxtrotter Menschen mit Trab und Gang? Denn Foxtrotter haben ja eine sichtbare Trabveranlagung, gehen Walk und Foxtrott wird da alles gefördert? Wie fühl sich Foxtrott im gegensatz zum Trab an?
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06.07.2011 15:48 |
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Mariönsche

Remonte
   

Dabei seit: 03.12.2008
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und dann ist da ja noch die Tendenz zu trabigem und passigem Tölt. Wie bekommt man den passigen Tölt weg, wenn kein Trab da ist und anders herum??? Ich glaube nicht, dass es Pferde gibt, die von Natur aus taktklaren 4-Takt gehen. Man feilt doch immer an irgendeinem Gang. Diese Erfahrung habe ich ebenfalls auf dem Kurs gemacht. Der eine zu passig, der andere zu trabig. Es ist eben leider doch nicht so: Drauf sitzen und Gang reiten. Vierhaus sagt dazu, dass es eben schwerer ist, ein Gangpferd zu reiten aufgrund dieser Tatsache, dass jedes Pferd zu irgendeiner Verschiebung neigt. Da reiten also wohl einige seit Jahren in passigem oder trabigem Tölt und haben keinen blassen Schimmer davon, weil trotzdem alles bequem ist. Der Teufel steckt, wie des öfteren, im Detail...
Man sollte sich, wie ich finde, öfters im Gang filmen lassen, um dies zu korregieren, wenn es denn nötig ist.
Grüßle,
Önsche
__________________ Solange Menschen denken, dass Pferde nicht fühlen,
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06.07.2011 16:03 |
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walkaloosa

Reitpferd

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@Kiddel: natürlich gibt es unter den Foxtrotterleuten auch ganz unterschiedlich Meinungen zum Thema Trab, daher kann ich nur von meinen Erfahrungen/meiner Meinung berichten.
Ich habe schon diverse Foxtrotter geritten und alle davon können traben und zeigen den Trab auch frei von sich aus auf der Koppel. Manche haben einen recht schwungvollen Trab für Gangpferdeverhältnisse, andere haben nur einen recht kurzen Trab, den man garnicht auf Anhieb als solchen wahrnimmt.
Eine unsere Stuten kann Flat foot Walk, Running Walk, Singlefoot, Trab, Foxtrott, leider Pass und Canter laufen. Bei dieser Vielzahl von Gängen ist es natürlich nicht einfach dieses raus zu reiten.
Ein Foxtrott ist quasi ein gebrochener Trab, d.h die Schwebephase entfällt, aus einem Zweitakt wird ein Viertakt. Wenn du dir das bildlich vorstellen möchtest, dann am Besten so das Pferd läuft vorne Schritt und hinten Trab. Daher ist der Foxtrott erschütterungfrei, es ist als würde man über den Boden gleiten.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Foxtrotter der einen guten Trab läuft und nicht passig ist, sich recht einfach in den Foxtrott bringen lässt. Manche sind Naturtrotter, diese Pferde werden oftmals nicht getrabt, wenn der Foxtrotter aber passig ist, was ja nicht erwünscht ist, dann ist es einfacher ihn zunächst zu traben und über den Trab in den Trott zu reiten. Verstehst wie ich das meine?
Bei unseren Pferden ist es so, die jenigen die viele Walker in den Papieren haben, laufen eher Running Walk, sind aber leider auch manchmal passig. Diejenigen mit weniger Walkern im Blut, laufen keinen Running Walk, aber dafür einen sicheren Foxtrott und einen tollen Trab und keinen Pass. Wie gesagt ich kann nur für unsere Pferde sprechen, das heißt nicht, dass es grundsätzlich so ist...
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06.07.2011 16:04 |
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Rouge

Jungpferd
  
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im MA gab es den sogenannten Zelter (Damenreitpferd), das war ein Tölter. Selbstverständlich gab es auch trabende Pferde. Der "Straßenbau" lag noch ziemlich darnieder, d.h. man war entweder zu Fuß oder mit einem Reittier, im seltesten Fall mit der Kutsche unterwegs. Hier war ein bequemes Reittier wichtig, entsprechend wichtig war ein (zusätzlicher) bequemer Gang für die 4-Beiner mit den lange Strecken zurück gelegt wurden. Die große Menge an Mulis und Eseln darf man hier nicht vernachlässigen. Und denkt an die vielen Esel die einen 4-ten Gang haben. Mit zunehmender Verbesserung des Wegebaus wurden diese bequemen Reittiere eher überflüssig, jetzt wurden Pferde interessant, die schnell und imposant von A nach B vor der Kutsche liefen, das 4-te Gang wurde uninteressant und bei der Zucht nicht mehr berücksichtigt und mitunter systematisch weggezüchtet. Ein reiner 3-gänger ist halt wesentlcih einfahcer zu bedienen. Genause wie der Gang verschwanden ja auch die Farben.
Gruß
__________________ SP
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06.07.2011 16:06 |
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Sanni

Reitpferd

Dabei seit: 03.04.2010
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@Önsche: Das mit dem Filmen ist ein wichtiger Tipp! Besonders, wenn der eigene "Gangpopo" noch nicht so fein sensibilisiert ist.
Klar, Pass und Trab kann man deutlich fühlen, aber ich möchte schon viel früher ansetzen können, bevor sich eine Verschiebung einschleicht.
Ich habe selbst schon die Erfahrung gemacht, dass ich einen Walker, der dazu neigte, in den Trab zu fallen, wesentlich leichter daran hindern konnte, als einen, der passig wurde.
Ich habe bei Ziegler gelesen, dass man das auch mit Hilfen weg bekommt, aber mangels Übung würde ich hier auch den Trab anwenden, um da erst mal ein Gegengewicht zu schaffen.
Das gilt dann wohl auch für Tölter..?
Da würde ich jetzt mal an die Spezialisten die Frage stellen: Was tut Ihr, wenn sich Verschiebungen einstellen? (Bei Pass kenne ich jetzt etwas mehr Anlehnung).
LG
Sanni
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06.07.2011 16:14 |
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Kiddel

Reitpferd

Dabei seit: 06.12.2008
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[/quote]
Ein Foxtrott ist quasi ein gebrochener Trab, d.h die Schwebephase entfällt, aus einem Zweitakt wird ein Viertakt. Wenn du dir das bildlich vorstellen möchtest, dann am Besten so das Pferd läuft vorne Schritt und hinten Trab. Daher ist der Foxtrott erschütterungfrei, es ist als würde man über den Boden gleiten.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Foxtrotter der einen guten Trab läuft und nicht passig ist, sich recht einfach in den Foxtrott bringen lässt. Manche sind Naturtrotter, diese Pferde werden oftmals nicht getrabt, wenn der Foxtrotter aber passig ist, was ja nicht erwünscht ist, dann ist es einfacher ihn zunächst zu traben und über den Trab in den Trott zu reiten. Verstehst wie ich das meine?
[/quote]
hm ok, wie man sich das vorstellt Bildlich weiß ich aus Büchern, aber wie ist das Gefühl? Wenn ich das jetzt mal so im Kopf abspiele hat es ja vom aussehen her wenig mit Gleiten gemein im Gegensatz zum Walk. Nur vom aunschauen her! Aber ist das Gefühl so wie ich trabe zwar aber bin verwundert das ich nicht hüpfe oder wie? Ich bin so interessiert, weil Joys Vater auch Foxtrottet und Joy vom angucken manchmal läuft wie ein Foxtrotter, also siht aber aus wie trab aber das auf und ab also Trabtypisch fehlt. Nun bin ich manchmal nicht sicher Foxtrottert sie schon ober Trabtöltet sie noch
Oha viel dazu während ich schreibe :-)
Önsche man kann es hören, aber manchmal schwer fühlen, unsere laufen selten einen reinen black und decker! manchmal etwas schrab schrab schrab schrab. tack, tack, tack, tack, also passig oder trabig, bei Sugar ohne eisen schwer hörbar nur da fühle ich es und zwar mach der dann so wie wenn ich (oh man dieser Satz) eine Crossmaschiene vorne hochziehe und Gas gebe, bei Pathida höre ich es zzt. schwer weil sie vorne Eisen hat und hinten Hufschuhe, daher hufschuhe sind lauter als die Eisen nur bei Joy würde man es hören, aber die Tölten wir weniger als Walken...
Ich finde übrigends auch das ein "Passer" schwer zu korigieren ist als ein "Traber". Bei Passpfeden fidne ich Kavaletti und Trab wichtig um den Rücken zu lockern und die anderen Muskelgruppen etwas mehr zu fördern, bei uns hilf es. Trabtölt reguliere ich in mehr anders aufrichten und einseitige Hilfengebung damit sie etwas lateraler werden und so in den Tölt fallen, kannich aber schlecht erklähren, bin nicht so der erklährbär
Oh und noch was wie geht dann Passiger Foxtrott? währe das dann nicht Tölt also ich denke da wieder an trab und Pass ergeben doof gesagt Tölt, Foxtrott und Pass doch dann auch irgendwie oder?
Sorry da fehlt mir immer etwas Phantasie obwohl die recht rege ist bei mir hihi... Hast Du ein paar gute youtube Videos auf Lager die das quallitativ richtig wiedergeben? könnte zwar auch suchen, aber dann ist dieses Sch... das nicht so richtig usw.
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Kiddel: 06.07.2011 16:34.
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06.07.2011 16:14 |
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rainer
Jungpferd
  

Dabei seit: 21.04.2008
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Hallo zusammen,
muss mich nach längerer Zeit mal wieder zu Wort melden, vor allem wenn es sich um ein Thema handelt, welches ich vor einigen Jahren hier schon mal angestoßen habe: Trab bei Gangpferden
. Die jetzige Diskussion geht nämlich am eigentlichen Thema vorbei. Für mich ist es unter Betrachtung der Evolutionsgeschichte nicht relevant, ob der Trab oder der Walk zuerst beim Pferd vorhanden war, denn das Urpferd vor 60 Millionen Jahren sah völlig anders aus als unsere Pferde heute, also weit vor der Zeit, als wir Menschen noch auf Bäumen lebten und auf den Knöcheln unserer Hände liefen. Allein durch Gebäude, Größe und Lebensraum unterscheidet sich das Urpferd schon signifikant von unseren heutigen Rassen. Dadurch sind im Laufe der Zeit mit Sicherheit auch die Gangmuster und die Biomechanik von der Evolution betroffen gewesen. Das generell war und ist glaube ich auch nicht der Punkt der immer wieder aufflammenden Diskussion. Bei meinem damaligen Gedankenansatz ging es grundsätzlich nur um die Überlegung, ob der Trab generell dem Gang schadet, und ob man junge Pferde nicht - bevor man sie überfordert und in einen Pass treibt - an der Loge, im Roundpen oder beim Anreiten traben sollte - WENN SIE DAS VON SICH AUS ANBIETEN. Grund der Überlegung war die Tatsache, dass viele Jungpferde, wenn sie sich überfordert fühlen, ein für sie bequemeres Gangmuster wie den Pass wählen, weil sie den Walk aus körperlichen Gründen noch nicht sicher oder (für den Reiter) schnell genug ausführen können. Solche antrainierten Gangmuster, in die sich die Pferde dann entziehen, können sich schnell manifestieren und sind nur schwer wieder rauszukriegen. Sinn des Ganzen war es, dem jungen Pferd Balance, Gymnastizierung, Takt und eine gesunde Selbsthaltung zu vermitteln, bevor mit der Gangarbeit angefangen wird. Wir haben da durchwegs positive Erkenntnisse aus eigener Erfahrung. Viele andere Gangpferderassen wie zum Beispiel die Isländer oder die Pasos machen es schon seit längerem so. Dabei muss man jedoch immer das Pferd als Individuum betrachten: Es gibt viele Tennessee Walker, die frei und unter dem Sattel hervorragend schwungvoll traben. Trotzdem kann der Gang problemlos abgerufen werden. Durch die Lockerung in der Schulter und den Raumgriff des Trabs wird automatisch auch die Vorderhand aktiviert und der Walk wird raumgreifender (das Pferd latscht nicht so auf der Schulter herum). Das Pferd wird insgesamt rittiger. Es gibt allerdings auch Pferde, die seit Geburt ausschließlich einen Walk zeigen und sich nicht in den Trab bringen lassen. Dann muss man das auch nicht unbedingt fordern - es wäre eher kontraproduktiv! Zur Balance und Lockerung ist in diesem Fall die Galopparbeit wertvoller. Bei dieser Diskussion - das habe ich damals auch schon geschrieben - gibt es kein Schwarz oder Weiss, kein so oder so. Die Methode richtet sich immer nach dem individuellen Fall. Daher ist ein „bloß nicht” genau so falsch wie ein „nur so!”. Es ging also im Grunde um die Ausbildungsphase. Wer´s nicht selbst ausprobiert hat, kann nur Vermutungen anstellen, auf die sich dann die ganze Diskussion stützt. Da helfen auch keine prähistorischen Erkenntnisse weiter. Ich habe mich jedenfalls deshalb für Gangpferde entschieden, weil mir der Trab auf Dauer lästig ist. Ich nutze ihn zwar nach der Ausbildung unter dem Sattel nicht weiter, aber ich könnte - wenn ich wollte...
__________________ Make your horse your friend - not your enemy!
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06.07.2011 16:22 |
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Kiddel

Reitpferd

Dabei seit: 06.12.2008
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Danke reiner zwei daumen hoch
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06.07.2011 16:29 |
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Mariönsche

Remonte
   

Dabei seit: 03.12.2008
Beiträge: 399
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Klasse Rainer, Danke!
Damit wäre das Thema ja eigentlich so ziemlich vom Tisch, würde ich sagen.
Ich denke, wir alle haben uns aus diesem Grund für ein Gangpferd entschieden, nämlich deswegen, weil wir diese wundervollen bequemen Gänge reiten möchten. Wie es aussieht, ist das nicht so einfach, aber wie lanweilig wäre es, wenn es nicht immer was zu tun gäbe?
Grüßle,
Önsche
__________________ Solange Menschen denken, dass Pferde nicht fühlen,
müssen Pferde fühlen, dass Menschen nicht denken...
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06.07.2011 16:38 |
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