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Portionierter Weidegang/ 18h Fresspause! |
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Hallo ihr Lieben,
Ich würde gerne mal eure Meinungen bezüglich portioniertem Weidegang in unserem Stall hören.
Vor kurzem habe ich den Stall gewechselt, weil die Heulage am alten Stall extremst schimmelig war
und mein Aegidienberger dadurch arge Leberprobleme bekam.
Die Heulage im neuen Stall ist einfach nur ein Traum, riecht aromatisch, sieht toll aus und die Pferde lieben sie.
Jetzt bei Beginn der Weidesaison bin ich etwas schockiert über die Einstellung unseres Halters.
Die Pferde darunter zwei Isis, ein Bosniake und mein Pupsi wurden gut angeweidet und die Grasration langsam erhöht. Derzeit sind wir bei 6h Vormittag, was vom Gehalt für unsere dicken Ponys wohl auch absolut ausreichend ist. Allerdings hat unser Halter jetzt die Heulage auf dem Paddock weggenommen
und ich bin mehr als besorgt, da somit unsere Pferde 18h(!) ohne Futter stehen!
Das kann doch nicht gesund sein und ist ganz bestimmt nicht natürlich?
Mir ist klar, dass unsere Pferde abnehmen müssen, aber das ist doch nicht mehr artgerecht, oder?
Wir haben schon überlegt selbst die Pferde abends nochmal für 1-2h auf die Weide zu stellen,
quasi als Selbstmanagement. Davon wollte unser Halter aber nichts wissen, er hätte schlechte Erfahrungen mit der Einbeziehung von Einstellern gemacht.
Zur Zeit bin ich mega unglücklich und füttere meinem Hotti abends noch ein kg Heucobs,
damit er wenigstens ein bisschen was im Magen hat für die Nacht. Irgendwann im Spätsommer wenn das Gras nicht mehr so gehaltvoll ist, wird die Fresszeit dann auch mal verlängert...
Heufütterung ist ausgeschlossen, da wir Heuallergiker haben.
Heulage kommt nicht in Frage, weil die bei heißen Temperaturen schnell schlecht wird, oder?
Was meint ihr dazu?
Habt ihr noch irgendwelche Ideen, was man als Knabberfutter anbieten könnte,
was nicht allzu sehr in den Geldbeutel der Einsteller eingreift?
Wie könnte ich beim Halter damit argumentieren um doch eine Änderung zu erreichen?
Freue mich auf zahlreiche Antworten
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09.05.2015 08:41 |
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Skyggnir

Pegasus


Dabei seit: 08.10.2007
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09.05.2015 11:31 |
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Sincera

Absetzer


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| RE: Portionierter Weidegang/ 18h Fresspause! |
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Also eure Antworten scheinen mir mehr als nachvollziehbar. So war auch mein Gefühl die letzten Tage. Ich habe die Situation heute noch mal beobachtet und auf dem paddock ist noch sehr kurzes knabbergras.
Ist das auch eine alternative oder eher gesundheitsschädlich weil die Pferde im paddock auch viel Sand, Erde aufnehmen könnten?
Außerdem habe ich noch eine Tierärztin dazu befragt die das ähnlich handhabt allerdings gibt sie dann bei so geringer weidezeit abends Heu dazu.
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09.05.2015 19:59 |
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Lexi
Einhorn
 

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| RE: Portionierter Weidegang/ 18h Fresspause! |
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Sincera,
da kannst Du nicht viel machen, als Dir möglichst schnell was Neues suchen...
Das Verdauungssystem eines Pferdes ist nicht dafür gemacht, mit einer Mahlzeit am Tag auszukommen.
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09.05.2015 21:48 |
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Svalin

Pegasus


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so richtig viele Antworten werden da kaum kommen.
Weil sich hier wohl alle mal einig sind:
18 Stunden ohne Futter geht gar nicht.
Heulage eigentlich auch nicht - aber gut, wenn es nicht anders geht?!
Es gibt Richtlinien - ich glaube von der FN - darin ist festgeschrieben, dass ein Pferd höchstens 4 Stunden ohne etwas zu fressen sein darf. Dazu zählt allerdings auch Stroh.
Mehr gibt 's dazu nicht zu sagen....
__________________
ooooohmmmmm
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09.05.2015 08:48 |
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Sincera

Absetzer


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Na, ich hoffe doch auf Antworten.
Deswegen habe ich den Thread ja gepostet
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09.05.2015 09:07 |
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Fio

Jährling
 
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Die Antwort von Svalin kann man aber nur wiederholen:
18 Stunden ohne Futter geht gar nicht!
Dein Kilo Heucobs zussätzlich ist sicher gut gemeint, reisst es aber nicht raus.
Und meine Erfahrung ist, bei jemanden, der so ne Fütterung absichtlich anbietet, braucht man gar nicht argumentieren, da kann man nur gehen.
Gruss, Fio
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09.05.2015 09:28 |
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Svalin

Pegasus


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mit Stallbetreibern kann man so wie so nicht reden - die wissen was sie tun, die haben das schon immer so gemacht und bisher ist ihnen noch kein Pferd gestorben - jahaaa!
Und was willst du nun?
Fio hat recht: du kannst ihn nicht ändern - du kannst dir nur was anderes suchen.
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ooooohmmmmm
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09.05.2015 09:54 |
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Funny_Girl

Reitpferd

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| Zitat: |
Original von Svalin
mit Stallbetreibern kann man so wie so nicht reden - die wissen was sie tun, die haben das schon immer so gemacht und bisher ist ihnen noch kein Pferd gestorben - jahaaa!
Und was willst du nun?
Fio hat recht: du kannst ihn nicht ändern - du kannst dir nur was anderes suchen. |
Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen, das "Fütterungskonzept" deines SB geht gar nicht!
Es ist traurig, dass es immer noch Pferdeleute gibt, denen nicht klar ist (oder es ist ihnen egal), dass ein Pferd für seine Körpergröße einen sehr kleinen Magen hat, der darauf ausgelegt ist, ständig Nahrung zu sich zu nehmen.
In der freien Natur sind Pferde bis zu 18 Std damit beschäftigt, zu fressen!
Fresspausen über 4 Std bedeuten für das Pferd nicht nur Hunger, sondern bergen auch enorme gesundheitliche Risiken.
Bekommt der (Pferde)Magen nichts zum Fressen, dann fängt er an, sich sozusagen selbst zu verdauen, was Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre und Koliken nach sich ziehen kann.
Das Argument, dass die Ponys zu dick sind, zieht bei der Grundfütterung nicht.
Man kann das Raufutter in engmaschigen Netzen anbieten, so ist gewährleistet, dass die Pferde langsamer fressen, aber eben ständig Futter zur Verfügung haben, den Koppelgang kann man stundenweise begrenzen oder Portionsweiden abstecken (gerade jetzt im Frühjahr, wo das Gras so gehaltvoll ist, durchaus sinnvoll).
Aber abseits vom Weidegang muss das Pferd dann Zugang zu ausreichend Raufutter haben.
Ansonsten heißt die "Zauberformel" bei moppeligen Hottis Bewegung, Bewegung, Bewegung.
Deine Heucobsfütterung ist gut gemeint, aber wie die anderen schon schrieben, nie und nimmer ausreichend, da müsstest du schon mehrere Kilos zusätzlich füttern - was das Problem der futterlosen Zeit aber auch nicht wirklich löst, da die Heucobs schnell weggefressen sind, weil das Pferd hier nicht mehr kauen muss bzw wie bei Netzfütterung erst einmal die Halme aus dem Heunetz pfriemeln muss.
Du kannst versuchen, deinem SB mit fundierten Argumenten und den rechtlichen Vorschriften zu vermitteln, dass sein System mehr als falsch ist und dass er das bitte schnellstens ändern möge, ob der allerdings einsichtig ist, wag ich zu bezweifeln.
Ansonsten kann ich dir nur, wie alle anderen hier, raten, deine Pferde schleunigst woanders unterzustellen, vlt gibt es ja vorübergehend die Möglichkeit sie auf eine Sommerkoppel zu stellen und so hast du dann genügend Zeit, dir bis zum Herbst einen neuen Stall zu suchen.
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
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09.05.2015 12:11 |
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Topsy unregistriert
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Stroh anstelle von Heulage, wäre das eine Alternative? Auch bei Heuallergikern funktioniert das, da die Pferde ja meistens in Wahrheit auf den Schimmel statt aufs Staub/Heu reagieren und Stroh ist von sich aus schon viel weniger mit Schimmel belastet, als es das Heu ist...
Aber warum gibt es keine Heulage mehr tagsüber? Hast Du nachgefragt?
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09.05.2015 09:54 |
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skalm

Remonte
   

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Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat diese "Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten" herausgegeben.
Ich hoffe, der Link funzt. Dort steht unter anderem, dass Pferde mindestens an 12 Std. pro Tag Raufutter zur freien Verfügung haben müssen und die Nahrungskarenzen nicht mehr als 4 Std, betragen sollen.
Offizielles Papier, das könnte man resistenten SB mal unter die Nase halten. Aber ich denke auch, gehen wäre wohl das Beste
http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/...publicationFile
__________________ If you´re lucky enough to be owned by a Doberman,
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09.05.2015 10:06 |
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Svalin

Pegasus


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... und dann?
@ Topsy:
Stroh ist keine Alternative - und auch Stroh kann heftig mit Schimmel belastet sein. Heu auch.
Schimmel ist dann besonders gefährlich, wenn die Sporen eingeatmet werden - also im Staub.
Da Heulage in der Regel eher feucht ist und nicht staubt, landet der Schimmel ggf. im Magen und wird dort - nicht unschädlich - aber deutlich weniger schädlich.
Das Problem bei der Heulage ist der Bakterienbefall - nicht der Schimmel.
__________________
ooooohmmmmm
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09.05.2015 10:57 |
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skalm

Remonte
   

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nichts und dann...
Ich hab ja auch geschrieben, dass m.E. gehen hier die (einzige) Lösung ist.
Aber ich finde die Leitlinien gut, weil viele ja doch bezügl- Fütterung und Karenzen sehr verunsichert sind (s. Eingangspost).
Stroh wäre für mich auch keine Alternative, da Lignin (Holz
)im Pferdedarm nicht wirklich aufgespaltet / verarbeitet werden kann.
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09.05.2015 11:05 |
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Svalin

Pegasus


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| Zitat: |
Original von skalm
nichts und dann...
Ich hab ja auch geschrieben, dass m.E. gehen hier die (einzige) Lösung ist.
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Stümmt!
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ooooohmmmmm
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09.05.2015 11:45 |
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Mior1

Remonte
   

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| Zitat: |
Original von skalm
nichts und dann...
Ich hab ja auch geschrieben, dass m.E. gehen hier die (einzige) Lösung ist.
Aber ich finde die Leitlinien gut, weil viele ja doch bezügl- Fütterung und Karenzen sehr verunsichert sind (s. Eingangspost).
Stroh wäre für mich auch keine Alternative, da Lignin (Holz
)im Pferdedarm nicht wirklich aufgespaltet / verarbeitet werden kann. |
ÄHM......schon mal was davon gehört, das Pferde Gehölz- und Laubfresser sind und die Aufschlüsselung des Lignins beim Pferd im Blinddarm erfolgt, und Pferde einen grundsätzlichen Bedarf an Lignin haben, der über Futtergehölz oder gutes Futterstroh gedeckt werden sollte.......
gutes Futterstroh wäre in diesem Fall also eine wirkliche Alternative, vor allem, weil sie wahrscheinlich am ehesten die Akzeptanz des SB finden dürfte
ich hatte eine Zeit einen schlimmen Stauballergiker und eine Zeitlang aus diversen Gründen nicht viele Optionen beim Füttern, da habe ich fast zwei Jahre im Winter nur gutes Futterstroh (das vertrug er ohne Husten) und Heucobs gefüttert und den Pferden ging es super gut damit
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13.05.2015 07:25 |
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Wisy

Einhorn
 

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| Zitat: |
Original von Mior1
gutes Futterstroh wäre in diesem Fall also eine wirkliche Alternative, vor allem, weil sie wahrscheinlich am ehesten die Akzeptanz des SB finden dürftei |
Mior1, das Problem ist heutzutage, dass es nur noch wenig gutes Futterstroh gibt. Das, was da verfüttert wird, ist oft das mit chemischen Halmverkürzern (oder genetisch verändert) behandelte Abfallprodukt, was sonst keiner mehr haben will
, deshalb ist es billig und findet deshalb oft die Akzeptanz bei solchen unbelehrbaren SB.
Wenn man es selbst in der Hand hat, welches Stroh man füttert, ist das eine ganz andere Nummer, aber wenn man auf den Sachverstand und goodwill eines SB angewiesen ist, könnte Stroh ein noch schlechterer Kompromiss sein, habe ich schon oft gesehen.
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13.05.2015 08:21 |
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snappy

Jungpferd
  

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| Zitat: |
Original von Mior1
ÄHM......schon mal was davon gehört, das Pferde Gehölz- und Laubfresser sind und die Aufschlüsselung des Lignins beim Pferd im Blinddarm erfolgt, und Pferde einen grundsätzlichen Bedarf an Lignin haben, der über Futtergehölz oder gutes Futterstroh gedeckt werden sollte..... |
Ein Pferd ist kein Reh.
Meine Ponies bekommen ganzjährig Heu ad libitum und gar kein Stroh, auch nicht als Einstreu.
Bei 18 Stunden Stroh hätte ich Angst, dass Anschoppungskoliken auftreten könnten.
Und gutes Stroh aufzutreiben in mMn noch schwieriger als gutes Heu.
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13.05.2015 13:52 |
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Mior1

Remonte
   

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| Zitat: |
Original von snappy
[quote]
Ein Pferd ist kein Reh.
Meine Ponies bekommen ganzjährig Heu ad libitum und gar kein Stroh, auch nicht als Einstreu.
Bei 18 Stunden Stroh hätte ich Angst, dass Anschoppungskoliken auftreten könnten.
Und gutes Stroh aufzutreiben in mMn noch schwieriger als gutes Heu. |
Doch vereinfacht gesagt ist ein Pferd eher ein Reh als ein Weidetier. Evolutionär hat sich da bei Gebiss und Verdauung nicht viel verändert vom Urpferd welches ein reiner Waldbewohner war zu unseren heutigen Pferden.
Ein Problem auf das vor allem Zahnarzte immer wieder hinweisen
Bei der Qualität des Strohs stimme ich zu die muss wie bei allen Futtermitteln gut sein.
Was die reine Kalorien Zahl angeht hat der SB ja Recht bei 6h Weide nimmt ein Pferd 100% des Tagesbedarfs auf. Jede Kalorie mehr ist eine zuviel.
Die uebliche Zwickmühle eben
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13.05.2015 14:13 |
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Skyggnir

Pegasus


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| Zitat: |
Original von Mior1
Was die reine Kalorien Zahl angeht hat der SB ja Recht bei 6h Weide nimmt ein Pferd 100% des Tagesbedarfs auf. Jede Kalorie mehr ist eine zuviel.
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Nur Pferde, die es gelernt haben, innerhalb allerkürzester Zeit alles Grün runterzuschlingen, das erreichbar ist, weil es ihnen gleich wieder weggenommen wird.
Pferde, die 24/7 Weide haben (wie unsere) fressen nicht ohne Pause.
Meiner, der aus so einer suboptimalen Paddock+ Weide-streifchen-zusteck-Haltung kam, hat ungefähr zwei Jahre gebraucht, ehe er verstanden hatte, dass das Essen nicht wieder eingezogen wird. In der Zeit war er eher rund, inzwischen aber ganz normal.
Natürlich ist mit Weide keine fette Kuhwiese gemeint.
__________________ Many people watch,
But few can see.
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13.05.2015 14:24 |
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