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Extreme Kauspuren im Gebiss?! |
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| Extreme Kauspuren im Gebiss?! |
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Hallo,
ich wollte mich hier mal erkundigen, ob jemand von euch das auch schon mal hatte. (Vielleicht kommt es ja auch öfter vor als ich denke?!) Und zwar habe ich einen Wallach, der sehr (laut Zahnärztin wirklich sehr sehr) wenig Platz im Maul hat. Als er angeritten wurde (wie die meisten Pferde auf zweifachgebrochener Wassertrense) machte er recht viel Ärger und hackte in einer Tour auf dem Gebiss. Wir haben dann irgendwann zum einfach gebrochenen gewechselt. Dies war besser, aber das Aurigangebiss recht dick, sodass er einfach das Maul immer ein wenig geöffnet hatte. Die Hakerei hörte auf, aber glücklich war ich nicht, sodass ich dann immer mal wieder ein Ledergebiss und ein mit plastikumzogenes Metallgebiss benutze.
Um hier keine "mit Gebiss oder ohne" Reiten-Diskussion anzufangen: ich reite immer wieder (gerade im Gelände) ohne Gebiss und finde das auch eine tolle Alternative, allerdings möchte ich hier Tipps haben, wieso so starke Kauspuren in meinem Gebiss sein können. Ob dies bei so weichen Gebissen normal sein kann oder zb das Gebiss zu weit unten im Maul sein könnte etc (ich habs allerdings schon mal getestet es enger zu machen, was er nicht so doll fand (Zungenspielereien dann etc)). Und ob ihr Gebisse für Pferde mit solchen Mäulern empfehlen könnt. Ich habe teils auch ein Westerngebiss verwendet mit dem er ziemlich gut lief (12 mm dünn), aber ich möchte eigentlich auf die Dauer nicht so ein dünnes Gebiss verwenden um die Maulwinkel mehr schonen zu können...
Alles so ein Hin und Her... aber vielleicht hat ja einer Tipps. Ich bin für vieles Dankbar
Ach auf den zwei "weicheren Gebissen" hackt er nicht, ist auch nicht unruhig in der Anlehnung oder läuft mit offenem Mund. Eigentlich wäre ich ziemlich zufrieden, wenn nicht die tiefen Zahnabdrücke mich zum rätseln bringen würden...
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von nani999: 11.03.2015 19:13.
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11.03.2015 19:11 |
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Velvakandi

Einhorn
 

Dabei seit: 07.10.2007
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Die Gummigebisse haben nicht das ewige Leben, da ist das völlig normal. Ähnliche Zahnspuren an einem Metallgebiß würden mir mehr Sorgen machen
Ich gehe mal davon aus, dass wir von einem Isi sprechen? Die allerwenigsten Isis haben Platz im Maul für Gebisse die dicker als 12mm sind. Das ist wirklich viel pferdefreundlicher, ein dünnes Gebiß zu nutzen als ein vermeintlich milderes, dickeres Gebiß. Wenn dein Pony mit dem dünnen Westerngebiß besser läuft, dann sagt er dir doch damit eigentlich, dass er das gegenüber der dickeren Variante bevorzugt. Ich würde auf mein Pony hören.
Ganz einfacher Gebiß-Check...zieh mal beim aufgetrensten Pferd vorsichtig die Lefzen auseinander, so dass du seitlich ins Maul schauen kannst, ohne dass das Pferd das Maul weiter öffnet. Die Zähne sollen zusammen bleiben. Da sieht man, ob das Gebiß arg auf die Zunge drückt (die nach unten wegdrückt) oder nicht. Wenn es das tut, ist es zu dick. Stell dir vor du müßtest stundenlang ein Ding im Maul haben, um das du die Zähne kaum zusammen bekommst und dass deine Zunge eingequetscht, es sei denn du öffnest das Maul (was du eventuell gar nicht kannst, je nachdem wie eng der Nasenriemen sitzt).
__________________ Gangpferdedistanzler
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung
All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
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11.03.2015 19:33 |
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Pika

Reitpferd
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Stimme Velvalkandi zu.
12mm für ein "Pony"maul finde ich nicht besonders dünn, eher angemessen. Letztendlich ist ein Gebiss immer so scharf, wie die Hand des Reiters.
Aber ein zu dickes Gebiss fördert sicherlich auch Verkrampfungen der Kiefermuskulatur.
Wenn das Maul nicht geschlossen werden kann, weil das zu dicke Gebiss auch auf die Laden drückt.
Gruß Pika
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11.03.2015 20:17 |
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Hoan

Jungpferd
  
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Ich habe für meine Isis einfach gebrochene ziemlich dünne Knebeltrensen (deutlich unter 12 mm). Dies war für mich die beste Kombination aus einfach gebrochen + dünn + Maulwinkel schonend, die ich auf dem "unendlichen" Gebissmarkt finden konnte.
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11.03.2015 20:36 |
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Baron

Reitpferd

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wenn man die Auflagefläche eines vermeindlich weichen, also dicken gebisses mit einem vermeindlich scharfen, also dünnen Gebiss meinteinander vergleicht, dann ist der Unterschied meiner Meinung nach sehr gering.
Von daher bevorzuge ich dünne Gebisse. Mein altes Warmblut wollte nichts außer Edelstahl im Maul haben. Aurigan würde ich persönlich nicht nehmen. Entweder Edelstahl oder Eisen, aber kein Metallgemisch (Kupfermittelstück) oder Legierung
__________________
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12.03.2015 08:18 |
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nani999

Jährling
 
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Vielen Dank für die netten Antworten! Zuerst einmal: ja ein Isiwallach!
@Velvakandi: Danke für den Testtipp. Werde ich morgen direkt einmal versuchen (heute komme ich leider nicht zum Stall)! Und beruhigend zu hören, dass das bei den Plastikgebiss vorkommen kann. Ich hatte vorher noch nie eins.
Nein im Metallgebiss waren immer nur ganz leichte (in meinen Augen normale Abnutzungen), im Ledergebiss halt auch Kauspuren, aber das ist ja noch weicher als das Plastik.
Ich denke ich werde mir die Tage auch noch einmal das Westerngebiss anschauen. Ich war damals auch ganz froh damit, aber mein Trainer meinte ich soll das aufkeinenfall dauerhaft verwenden, es wäre zu dünn etc. Bei ihnen ist aber auch normal, dass die Pferde mit 16er-18er Aurigan laufen.
@Hoan: Darf ich fragen wieso die Knebeltrense? Ich hatte auch mal mit dem Gedanken gespielt diese zu testen, weil es heißt die liege ruhiger im Maul. Und hast du sie mit den "Lederschlaufen" festgemacht oder verwendest du sie nur so?
@Baron: Ja ich habe mittlerweile auch kein Aurigan mehr. Nur das Plastik, Leder und das Westerngebiss ist aus Eisen.
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12.03.2015 09:04 |
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Helmingur

Pegasus


Dabei seit: 04.01.2014
Beiträge: 2.641
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Mein Mini-Mäulchen-Pony quasi ohne Maulspalte hat auch ein Gebiss aus der Westernabteilung, ich wollte für ihn auf jeden Fall ein sehr dünnes.
Damit läuft er gut und knatscht nicht so rum, hatte diverse andere probiert, die ihm aber auf Dauer alle nicht recht waren.
__________________ NAEPHE - Sei kritisch.
"Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang, der günstige Augenblick ist flüchtig, die Erfahrung ist trügerisch und das Urteil ist schwierig."
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12.03.2015 09:55 |
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Lieschen

Reitpferd

Dabei seit: 16.07.2014
Beiträge: 1.178
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Wir haben auch die Erfahrung gemacht, daß alle unsere Hottis (natürlich nur die gerittenen
) mit dünnen Gebissen zufriedener sind als mit dickeren. Bei entsprechend feiner Zügelführung ist ein dünnes Gebiss ja auch nicht "schärfer" als ein dickes....
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12.03.2015 10:42 |
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Gáski unregistriert
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| Zitat: |
Original von Atli
| Zitat: |
| Original von Baron Entweder Edelstahl oder Eisen, aber kein Metallgemisch (Kupfermittelstück) oder Legierung |
Dieser Hinweis von Baron ist sehr ernst zu nehmen!
Wenn verschiedene Metalle aufeinander treffen, fließt Strom.
Ich wusste das vorher auch nicht, habe dann aber bei Sputnik den Unterschied bemerkt, als ich ein reines Edelstahlgebiss benutzt habe.
Es müssen nicht alle Pferde so sensibel drauf reagieren, aber angenehm ist es sicher nicht.
Viele Grüße aus der Eifel
Astrid
edit - leider findet man bei den Westerngebissen oft nur welche mit Metallgemisch
Ich werde mich mal wieder auf der Equitana dahingehend umsehen ... |
Allerdings sollte man bedenken, dass Stahl meistens auch in irgendeiner Form legiert ist, z. B. mit Chrom, Nickel oder Titan. Insofern sollte man in dieser Hinsicht genau hinsehen, ob denn ein solches Gebiss wirklich "gesünder" ist, als z. B. eines aus Aurigan, welches keinen Nickel enthält.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gáski: 12.03.2015 11:25.
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12.03.2015 11:19 |
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Atli

Einhorn
 

Dabei seit: 16.10.2013
Beiträge: 6.805
Herkunft: Nettersheim-Bouderat
h/Eifel
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@ Gáski - es geht um erster Linie um die Einbindung von Kupfer in die Gebisse.
Viele Grüße aus der Eifel
Astrid
__________________ www.Gestuet-Felsenhof.net
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12.03.2015 11:45 |
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NuEpi

Reitpferd

Dabei seit: 18.10.2013
Beiträge: 1.174
Herkunft: Nienburg Weser
Bewertung:
Level: 46 [?]
Erfahrungspunkte: 5.485.543
Nächster Level: 6.058.010
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Mein alter Wallach hatte auch eine Zeitlang Mucken mit diversen Gebissen und ich hab dann ausprobiert und bin bei einer Unterlegtrense aus Edelstahl gelandet, 14mm einfach gebrochen. Das war SEIN Gebiss und er hat es deutlich gezeigt.
Da er einen riesigen Kopf hat und auch eine breite Nase, bzw. breites Maul war ich erstaunt wie das täuschen kann mit dem vorhandenen Platz.
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12.03.2015 11:51 |
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Fehred

Jungpferd
  

Dabei seit: 21.01.2015
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Herkunft: Mittelfranken
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Kann aber bei Aurigan nicht schlimm sein.
Sagt der Hersteller: die unterschiedliche Elektronenanzahl bewirkt einen minimalen Stromfluss im Maul. So minimal, dass das Pferd es gar nicht bewusst wahrnimmt.
Sagt meine Stute: Stimmt!!
Früher hatten wir Eisen mit Kupferröllchen i. d. M., mochte sie nicht, reines Edelstahl mochte sie auch nicht, Aurigan findet sie gut.
Nani99, solange es nur "normale Tragespuren" auf dem Gebiß sind, der Hengst meiner Freundin hat so ein Teil mal schlicht bis auf den Metallkern durchgebissen.
__________________

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12.03.2015 11:59 |
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Funny_Girl

Reitpferd

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Meine beiden bevorzugen auch die dünneren Gebisse.
Am liebsten haben sie Sweet-Iron-Gebisse, den Unterschied zu "normalen" Gebissen merkt man deutlich anhand der Kautätigkeit und der guten Einspeichelung.
Unsere Stute hat noch eine "alte" D-Trense (die auch relativ dünn ist, weil in ihrem 12,5er Mäulchen auch nicht soo viel Platz ist), die ist hohl und Funny scheppert mit diesem Gebiss rum, das ist furchtbar.
Bei meinem XXL-Breitmaulfrosch-Hafi (14,5 cm Gebissweite!!!) habe ich noch ein Aurigangebiss, das wollte eine meiner Reitlehrerinnen so, sie meinte, ein dünnes Gebiss wäre viel zu scharf für sein großes Maul.
Mittlerweile greif ich zu diesem Gebiss nur noch, wenn ich Dressurmäßig mit Büffel arbeiten möchte.
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sich Vorlieben ändern können - früher bevorzugte Büffel Stangengebisse, er ging am besten mit einer dicken Gummistange.
Mittlerweile mag er nur noch (einfach) gebrochene Gebisse, mit einem Stangengebiss würde er nur den Kiefer verrenken, um so seinen Unmut über das Ding im Maul kundzutun.
Ich würde nani raten, es mit einem dünnen Sweet-Iron-Snaffle Bit (also einfach gebrochene Wassertrense) zu versuchen.
Das nehmen selbst mäkelige Pferde in der Regel gerne an. Und wie hier schon geschrieben wurde - dünn heißt nicht gleich scharf.
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
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12.03.2015 12:05 |
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NuEpi

Reitpferd

Dabei seit: 18.10.2013
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Stimmt, das hatte ich vergessen. Sweet Iron in einfach gebrochen mochte mein alter Herr auch sehr gern. Das wäre auf jeden Fall einen Versuch wert.
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12.03.2015 19:20 |
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nani999

Jährling
 
Dabei seit: 06.05.2014
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Vielen Dank für die große Anteilnahme
@Funny_Girl: Ja also eins von meinen Westerngebissen ist so ein Sweet-Iron-Snaffle Bit, ich wusste nur den Namen nicht. habe aber den Namen grade gegoogelt und das herausgefunden.
Nur da ist auch Kupfer drin oder? Eigentlich bin ich von diesen "stromfördernden" Gemischen auch kein Freund...
Ach man muss ja schon viel berücksichtigen bei der Gebisswahl. Da wäre es mal wieder toll man könnte das Pferdie einfach fragen
@Fehred: Ja schon krass. Bisher hab ich nur gehört, dass ein Pferd eine Nathestange durchgebissen hat.
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12.03.2015 22:15 |
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Funny_Girl

Reitpferd

Dabei seit: 17.06.2011
Beiträge: 1.494
Herkunft: Oberbayern
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| Zitat: |
Original von nani999
@Funny_Girl: Ja also eins von meinen Westerngebissen ist so ein Sweet-Iron-Snaffle Bit, ich wusste nur den Namen nicht. habe aber den Namen grade gegoogelt und das herausgefunden.
Nur da ist auch Kupfer drin oder? Eigentlich bin ich von diesen "stromfördernden" Gemischen auch kein Freund...
Ach man muss ja schon viel berücksichtigen bei der Gebisswahl. Da wäre es mal wieder toll man könnte das Pferdie einfach fragen
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Es ist nicht zwangsläufig Kupfer in den Sweet Iron-Gebissen. Das von unserer Stute ist komplett Sweet Iron (auch die Ringe), es enthält kein Kupfer, beim Sweet Iron Snaffle with Shanks von meinem Hafi ist auch alles inkl Anzügen SI. Es hat allerdings an der Rückseite des Mundstückes (also der Teil, der auf der Zunge liegt), Kupfereinlagen in Form von senkrechten, ca 1 mm breiten Kupferstrichen im Abstand von ca 8 mm - ähnlich diesem hier <<klick mich>>, meines hat mehr Kupferstriche und eben die Shanks (Anzüge).
Büffel hat mit diesem Gebiss keine Probleme, er geht super damit.
Wenn dein Gebiss keine Gebissringe aus Kupfer hat oder so Kupferstriche, wie ich sie beschrieben habe bzw kein Teil vom Mundstück aus Kupfer ist, dann brauchst du dir m. E. keine Gedanken machen.
Dann müsste es aus reinem Sweet Iron sein, so wie dieses <<klick mich>>
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
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13.03.2015 01:49 |
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Gáski unregistriert
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Sweet Iron ist übrigens ein kalt bearbeiteter Stahl - also eine Legierung aus Eisen, Kohlenstoff und eventuell anderen Metallen, der durch die Bearbeitungsart leicht Rost bildet. Es handelt sich somit nicht um reines Eisen, falls das hier vermutet wird. Je nach Gemisch können hier auch Metalle verarbeitet sein, die möglicherweise unangenehme Wirkungen haben, insbesondere wenn diese Gebisse von günstigen Anbietern aus Südostasien oder Amerika stammen.
Ich selbst verwende ganz profane Stahlgebisse, meisten doppelt gebrochene Trensengebisse oder auch auch mal eine glatte Stange ohne irgendwelche "Zungenfreiheiten". Die in den letzten 20 Jahren erfolgte "Materialschlacht" rund um die Pferdemäuler halte ich für überflüssig, aber natürlich ist es ein Markt, mit dem entsprechende Firmen viel Geld verdienen können, weshalb wohl ständig "Neuheiten" angepriesen werden. Manchmal erinnert das schon ein wenig an Waschmittelwerbung.
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13.03.2015 07:23 |
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Atli

Einhorn
 

Dabei seit: 16.10.2013
Beiträge: 6.805
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h/Eifel
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@ Gáski - welche Edelstahl-Stange verwendest du in welcher Stärke?
Viele Grüsse aus der Eifel
Astrid
__________________ www.Gestuet-Felsenhof.net
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13.03.2015 08:05 |
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