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Portionierter Weidegang/ 18h Fresspause! |
Lexi
Einhorn
 

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| RE: Portionierter Weidegang/ 18h Fresspause! |
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Sincera,
da kannst Du nicht viel machen, als Dir möglichst schnell was Neues suchen...
Das Verdauungssystem eines Pferdes ist nicht dafür gemacht, mit einer Mahlzeit am Tag auszukommen.
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09.05.2015 21:48 |
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Also dass Du da vorgestern weg musst, ist ja wohl eh klar. Da kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Die Frage, die ich mir allerdings als erstes gestellt habe, ist, wie es dazu kommen kann, in einen Stall zu wechseln, bei dem ich gar nicht weiß, wie dort gefüttert wird??? Schon gar nicht, wenn ich den Vorgängerstall wegen schlechtem Futter verlasse. Sorry, aber will mir partout NICHT einleuchten.
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11.05.2015 13:09 |
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Lieschen

Reitpferd

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| Zitat: |
Original von krawuttki
Also dass Du da vorgestern weg musst, ist ja wohl eh klar. Da kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Die Frage, die ich mir allerdings als erstes gestellt habe, ist, wie es dazu kommen kann, in einen Stall zu wechseln, bei dem ich gar nicht weiß, wie dort gefüttert wird??? Schon gar nicht, wenn ich den Vorgängerstall wegen schlechtem Futter verlasse. Sorry, aber will mir partout NICHT einleuchten. |
???
Die Winterfütterung wird ja wohl in Ordnung gewesen sein.... Und daß der Stallbetreiber dann im Sommer einen derartigen Mist baut, damit hätte ich wohl an ihrer Stelle auch nicht gerechnet.
Sincera, in diesem Fall wirst Du wohl tatsächlich in den sauren Apfel beißen müssen schon wieder den Stall zu wechseln....
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11.05.2015 13:20 |
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Pika

Reitpferd
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Was sagen den die anderen Einsteller?
Ist denen das ganz egal? Müssen sie aufgeklärt werden?
Mein Vorschlag als Alternative des "sofortigen Gehens" wäre, sich mit allen Einstellern zusammen zu setzen. Wenn alle zusammen "am gleichen Strang ziehen", könnte auch ein Stallbetreiber seine Meinung ändern?
Gruß Pika
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11.05.2015 15:19 |
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Svalin

Pegasus


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Du glaubst noch an das "Gute" im Menschen?!
Warum sollte er was ändern?
Es ist sein Laden und er findet sich gut.
Und für wen sollte er was ändern?
Für die Leute, die ihm eigentlich egal sind?
Wozu?
Nein, ich glaube, die Hoffnung ist gering.
__________________
ooooohmmmmm
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11.05.2015 15:40 |
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Pika

Reitpferd
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Naja, wenn ich z.B. nur 10 Einsteller habe und die 10 kommen gemeinsam auf mich zu... dann überlege ich serwohl, ob ich mir 10 neue Einsteller suchen muß oder evtl. etwas an meiner Fütterung ändere. Mag sein, dass sich dann z. B.auch was am Preis ändert .....
Ein Versuch ist es Wert, wenn die anderen Sachen stimmen.
Auch ein Stallbetreiber muß an sein monatl. Einkommen denken und ist abhängig.
Gruß Pika
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11.05.2015 16:57 |
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Velvakandi

Einhorn
 

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| Zitat: |
Original von Pika
Naja, wenn ich z.B. nur 10 Einsteller habe und die 10 kommen gemeinsam auf mich zu... dann überlege ich serwohl, ob ich mir 10 neue Einsteller suchen muß oder evtl. etwas an meiner Fütterung ändere. Mag sein, dass sich dann z. B.auch was am Preis ändert ..... |
Wie gesagt, ich würde mich da nicht drauf verlassen wollen. Versprechen kann er viel, die Umsetzung leidet dann erfahrungsgemäß. Die Tatsache, dass ihm nicht selber auffällt, dass diese Form der Haltung/Fütterung hochgradig ungesund ist, disqualifiziert ihn eigentlich als Stallbetreiber. Das ist immerhin eine Dienstleistung, und die sollte von einem Fachmann ausgeführt werden. Mein Haus lasse ich auch von keinem "Elektriker" verdrahten, der der Meinung ist, man kann auch offene Drähte aus der Wand hängen lassen, weil da schon keiner dranfassen wird.
__________________ Gangpferdedistanzler
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung
All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
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11.05.2015 17:40 |
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Pika

Reitpferd
Dabei seit: 22.10.2013
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11.05.2015 18:07 |
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Funny_Girl

Reitpferd

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Herkunft: Oberbayern
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Wenn ich das alles so lese, dann bin ich einfach nur überglücklich, meine Pferde in Eigenregie halten zu könnebn. Auch wenn das - gerade in den Wintermonaten - bedeutet, dass das Reiten auf Grund der anfallenden Stallarbeit oft zu kurz kommt.
Obwohl meine Pferde (sobald keine Gefahr mehr für Nachtfrost besteht, meist ab Mitte/Ende Mai und sie gut angeweidet sind) im Sommer 24 h Koppelgang genießen, haben sie IMMER Zugang zu Heu, das im Stall angeboten wird. Denn auf unseren beiden Koppeln knallt die Sonne den ganzen Tag runter (nur oben an der Straße Baumbestand, spendet aber ab dem späten Vormittag keinen Schatten mehr) und die beiden Samtnasen verbringen den Tag dann freiwillig im Stall. Sie sind zwar ob des saftigen Grases draußen nicht so erpicht auf das trockene Heu, aber sie gehen immer wieder dran, um ein paar Halme zu sich zu nehmen - was mir zeigt, wie wichtig es ist, trotz rund-um-die-Uhr-Weidegang Raufutter anzubieten.
Auf Grund dieses Fütterungsmanagements haben wie *dreimal auf holz klopf* auch keine Probleme mit Koliken und wunderbar zufriedene Pferde.
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
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12.05.2015 08:58 |
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Wisy

Einhorn
 

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Velvakandi, es gibt sehr viele Stallbetreiber, die sid Fachmann mit Ausbildung im Pferdebereich ohne Ende...und handhaben viele Dinge wider besseren Wissens so schlecht, dass sich dir die Fußnägel aufrollen.
Ein Zertifikat schützt da vor gar nichts! Ein engagierter SB ohne Schein kann da eventuell viel emsiger sein
.
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12.05.2015 09:11 |
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Velvakandi

Einhorn
 

Dabei seit: 07.10.2007
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Ich meinte "Fachmann" auch nicht zwingend im Sinne von "ausgebildeter Pferdewirtschaftsmeister".
Mein SB ist auch das Modell emsiger Bauer. Der ist auf seinem Hof geboren und kennt ihn in und auswendig, wurde von seinem Großvater in alles Tricks und Kniffe eingeführt und ist trotzdem immer offen für neues und bildet sich weiter und läßt sich auch mal was sagen. Gelernt hat er aber Automechaniker
__________________ Gangpferdedistanzler
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12.05.2015 11:17 |
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Wisy

Einhorn
 

Dabei seit: 20.07.2009
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Genau sowas meinte ich mit "engagiertem SB"
Habe glaube ich vorhin auch gerade so einen kennen gelernt
.
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12.05.2015 15:07 |
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Baron

Reitpferd

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Herkunft: Eifel / Ahrtal
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Auch Silage ist im Sommer kein gutes Futter. Geöffnete Silageballen dürfen im Sommer nicht "stehen bleiben" sondern müssen ausgerollt werden damti sie nicht warm werden innen! Auf keinen fall darf man von so einem warm gewordenen Ballen füttern.
Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich vermutlich sogar übergangsweise einen Paddock-Boxenstall nehmen oder eine weite Fahrstrecke in Kauf nehmen. Aber bei 18 Stunden Fresspause würde ich sofort mein Pony einpacken und gehen.
__________________
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12.05.2015 17:25 |
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Mior1

Remonte
   

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| Zitat: |
Original von skalm
nichts und dann...
Ich hab ja auch geschrieben, dass m.E. gehen hier die (einzige) Lösung ist.
Aber ich finde die Leitlinien gut, weil viele ja doch bezügl- Fütterung und Karenzen sehr verunsichert sind (s. Eingangspost).
Stroh wäre für mich auch keine Alternative, da Lignin (Holz
)im Pferdedarm nicht wirklich aufgespaltet / verarbeitet werden kann. |
ÄHM......schon mal was davon gehört, das Pferde Gehölz- und Laubfresser sind und die Aufschlüsselung des Lignins beim Pferd im Blinddarm erfolgt, und Pferde einen grundsätzlichen Bedarf an Lignin haben, der über Futtergehölz oder gutes Futterstroh gedeckt werden sollte.......
gutes Futterstroh wäre in diesem Fall also eine wirkliche Alternative, vor allem, weil sie wahrscheinlich am ehesten die Akzeptanz des SB finden dürfte
ich hatte eine Zeit einen schlimmen Stauballergiker und eine Zeitlang aus diversen Gründen nicht viele Optionen beim Füttern, da habe ich fast zwei Jahre im Winter nur gutes Futterstroh (das vertrug er ohne Husten) und Heucobs gefüttert und den Pferden ging es super gut damit
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13.05.2015 07:25 |
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Wisy

Einhorn
 

Dabei seit: 20.07.2009
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| Zitat: |
Original von Mior1
gutes Futterstroh wäre in diesem Fall also eine wirkliche Alternative, vor allem, weil sie wahrscheinlich am ehesten die Akzeptanz des SB finden dürftei |
Mior1, das Problem ist heutzutage, dass es nur noch wenig gutes Futterstroh gibt. Das, was da verfüttert wird, ist oft das mit chemischen Halmverkürzern (oder genetisch verändert) behandelte Abfallprodukt, was sonst keiner mehr haben will
, deshalb ist es billig und findet deshalb oft die Akzeptanz bei solchen unbelehrbaren SB.
Wenn man es selbst in der Hand hat, welches Stroh man füttert, ist das eine ganz andere Nummer, aber wenn man auf den Sachverstand und goodwill eines SB angewiesen ist, könnte Stroh ein noch schlechterer Kompromiss sein, habe ich schon oft gesehen.
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13.05.2015 08:21 |
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Helmingur

Pegasus


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Ups, da frag ich wohl besser nicht, ob es bei euch in kleinen Mengen Futterstroh in der Umgebung gibt - fressen meine gerne mal, kann man gut mit dem Heu mischen.
Aber 18 h nur Stroh ginge für mich definitv nicht.
__________________ NAEPHE - Sei kritisch.
"Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang, der günstige Augenblick ist flüchtig, die Erfahrung ist trügerisch und das Urteil ist schwierig."
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13.05.2015 13:44 |
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snappy

Jungpferd
  

Dabei seit: 31.10.2013
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| Zitat: |
Original von Mior1
ÄHM......schon mal was davon gehört, das Pferde Gehölz- und Laubfresser sind und die Aufschlüsselung des Lignins beim Pferd im Blinddarm erfolgt, und Pferde einen grundsätzlichen Bedarf an Lignin haben, der über Futtergehölz oder gutes Futterstroh gedeckt werden sollte..... |
Ein Pferd ist kein Reh.
Meine Ponies bekommen ganzjährig Heu ad libitum und gar kein Stroh, auch nicht als Einstreu.
Bei 18 Stunden Stroh hätte ich Angst, dass Anschoppungskoliken auftreten könnten.
Und gutes Stroh aufzutreiben in mMn noch schwieriger als gutes Heu.
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13.05.2015 13:52 |
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Svalin

Pegasus


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| Zitat: |
Original von Helmingur
Ups, da frag ich wohl besser nicht, ob es bei euch in kleinen Mengen Futterstroh in der Umgebung gibt - fressen meine gerne mal, kann man gut mit dem Heu mischen.
Aber 18 h nur Stroh ginge für mich definitv nicht. |
musst du suchen - vielleicht wirst du ja fündig.... wenn du weißt, wie so was aussieht, schließen wir uns an....
__________________
ooooohmmmmm
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13.05.2015 14:06 |
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Mior1

Remonte
   

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| Zitat: |
Original von snappy
[quote]
Ein Pferd ist kein Reh.
Meine Ponies bekommen ganzjährig Heu ad libitum und gar kein Stroh, auch nicht als Einstreu.
Bei 18 Stunden Stroh hätte ich Angst, dass Anschoppungskoliken auftreten könnten.
Und gutes Stroh aufzutreiben in mMn noch schwieriger als gutes Heu. |
Doch vereinfacht gesagt ist ein Pferd eher ein Reh als ein Weidetier. Evolutionär hat sich da bei Gebiss und Verdauung nicht viel verändert vom Urpferd welches ein reiner Waldbewohner war zu unseren heutigen Pferden.
Ein Problem auf das vor allem Zahnarzte immer wieder hinweisen
Bei der Qualität des Strohs stimme ich zu die muss wie bei allen Futtermitteln gut sein.
Was die reine Kalorien Zahl angeht hat der SB ja Recht bei 6h Weide nimmt ein Pferd 100% des Tagesbedarfs auf. Jede Kalorie mehr ist eine zuviel.
Die uebliche Zwickmühle eben
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13.05.2015 14:13 |
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