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Portionierter Weidegang/ 18h Fresspause! |
Skyggnir

Pegasus


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| Zitat: |
Original von Mior1
Was die reine Kalorien Zahl angeht hat der SB ja Recht bei 6h Weide nimmt ein Pferd 100% des Tagesbedarfs auf. Jede Kalorie mehr ist eine zuviel.
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Nur Pferde, die es gelernt haben, innerhalb allerkürzester Zeit alles Grün runterzuschlingen, das erreichbar ist, weil es ihnen gleich wieder weggenommen wird.
Pferde, die 24/7 Weide haben (wie unsere) fressen nicht ohne Pause.
Meiner, der aus so einer suboptimalen Paddock+ Weide-streifchen-zusteck-Haltung kam, hat ungefähr zwei Jahre gebraucht, ehe er verstanden hatte, dass das Essen nicht wieder eingezogen wird. In der Zeit war er eher rund, inzwischen aber ganz normal.
Natürlich ist mit Weide keine fette Kuhwiese gemeint.
__________________ Many people watch,
But few can see.
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13.05.2015 14:24 |
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Lexi
Einhorn
 

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| Zitat: |
Original von Mior1
Doch vereinfacht gesagt ist ein Pferd eher ein Reh als ein Weidetier. |
Rehe sind Wiederkäuer und nehmen bevorzugt sehr eiweißreiches Futter zu sich... Ich sehe da doch den einen oder anderen Unterschied?
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13.05.2015 14:39 |
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Mior1

Remonte
   

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Ich spreche nicht von der Art der Verdauung sondern vom Lebensraum und damit vom Nahrungsangebot an welche sich Zähne und Verdauung angepasst haben
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13.05.2015 14:43 |
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Velvakandi

Einhorn
 

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Es gab da letztes Jahr einen interessanten Artikel drüber. Pferde sind durchaus dafür konstruiert, Wurzeln, Blätter, Zweige etc. zu fressen und brauchen dieses strukturierte Futter auch. Aber ich würde nicht so weit gehen und sagen, man kann das auch durch Futterstroh substituieren. Mit Stroh als Pferdefutter hab ich immer nur schlechte Erfahrungen gemacht, Bekannte von mir haben vor Jahren sogar mal ein Fohlen verloren, dass aus langer Weile im Stall zu viel Stroh gefressen hat (Mutter war verletzt und mußte drinnen bleiben). Dem Fohlen ist der Blinddarm geplatzt, bei der Obduktion stellte sich raus, dass der völlig überfüllt mit Stroh war.
Bei uns ist Stroh als Einstreu in den Boxen, gefüttert wird auch über Nacht ad lib (und nachts drinnen sind sie nur im Winter). Stroh wird eigentlich überhaupt nicht gefressen, dabei könnten sie ja, wenn sie wöllten und das bräuchten. Die Pferde stehen aber auch im Winter ganztags auf naturbelassenen, sehr abwechslungsreichen Weiden. Die Decken ihren Bedarf an "Nicht-Gras" draußen und fressen nicht aus lauter Verzweiflung dann Stroh.
__________________ Gangpferdedistanzler
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
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13.05.2015 14:56 |
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Wisy

Einhorn
 

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Velvakandi, du weißt aber schon, wer hinter den "Artikeln" der pseudowissenschaftlich aufgemachten Seite steckt?
Deren Firma hat bestimmt die richtige Lösung in ihrem Programm für die armen Pferde, die "nur" Gras und Heu bekommen...in Form von zusammengekehrtem Waldboden in Säcken
, die packen nämlich die obskursten Sachen in ihre Tüten, da müssen die propagieren, dass Pferde unbedingt Blätter, Stiele und co. brauchen
.
Pferde können doch Lignin eigentlich überhaupt nicht verdauen, auch nicht im Blinddarm. Um Holz aufzuschließen, braucht es Pilze, die Sauerstoff für die Verarbeitung brauchen, den hats aber im Darm nirgendwo...Pferde verdauen Rohfaser in Form von Zellulose und eventuell noch Pektinen, aber Lignin nicht.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Wisy: 13.05.2015 15:26.
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13.05.2015 15:24 |
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Velvakandi

Einhorn
 

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Also der Artikel oben stammt von einem Biologen und ob der Laub in Tüten verkauft oder nicht, ist mir herzlich schnuppe
Ich kauf sowas sowieso nicht. Ich fand den Artikel interessant und die Aussagen, die er getroffen hat, nachvollziehbar.
Und der erschien nicht nur auf dieser Seite, das war nur die erste Seite, die Google ausgespuckt hat, wo der veröffentlicht war. Der Artikel wurde letztes Jahr an vielen Stellen publiziert.
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13.05.2015 16:00 |
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Wisy

Einhorn
 

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Ok, dann ist es was anderes...ich finde nur diesen "Futtermittelhersteller" sehr suspekt, deswegen bin ich mit den Artikeln dort sehr skeptisch
.
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13.05.2015 16:10 |
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Funny_Girl

Reitpferd

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Ich "füttere" zwar auch Stroh zu (zum einen stehen meine Hottis auf Stroh und jedes Pferd bekommt in seinem Abteil noch einen kleinen Strohhaufen in die Ecke), die Hottis fressen davon in den Wintermonaten allerdings nur einen kleinen Teil, interessanterweise nehmen sie - gerade zu Beginn der Weidesaison - mehr Stroh zu sich, wenn sie Gras fressen.
Ich nehme an, dass das zusätzlich angebotene Heu nicht genügend Rohfaser beinhaltet, weswegen sie das Stroh fressen.
Reine Strohfütterung während einer 18std Fresspause wäre mir persönlich zu gefährlich, weil es zu Verstopfung führen kann.
Wie hier schon geschrieben, enthält Stroh (je nach Sorte, Weizenstroh z. B. sehr viel) das schwer verdauliche Lignin. Und bei der "Verdauung" eben jenes Lignin entsteht Ammoniak, da muss dann die Leber Höchstleistungen vollbringen, um dieses Verdauungsgift zu entsorgen und den Körper zu entgiften.
Auf Dauer kann das zu Hufrehe, Atemwegserkrankungen etc führen.
(Gutes) Stroh ist eine wertvolle Ergänzung des equinen Speiseplans, aber mehr als 3 kg am Tag bei einem ca 600 kg-Pferd sollten nicht sein.
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
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13.05.2015 16:37 |
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isigoing

Remonte
   
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Um mal wieder zurückzukehren zur eigentlichen Frage ...
Soweit ich es verstanden habe, war die Motivation in diesen Stall zu wechseln die schlechte Heulage-Qualität im vorherigen. Ok, verständlich. Dann wechselt man lieber.
Der jetzige SB hat gute Heulage, meint aber, nach x Stunden Weide seien die ohnehin eher dicken Pferde ausreichend versorgt und müssten nichts mehr dazu haben. Richtig verstanden? D.h. deswegen entstehen 18 Std. Nahrungskarenzzeit.
Und in der Herde sind Allergiker, d.h. eine normale Heufütterung ist ohnehin gar nicht möglich ... Der Aufwand mit Nassheu wäre von vornherein also schon einmal höher, wenn Heulage nicht mehr geht. Es gibt übrigens durchaus Ställe, die haben so hohe Pferdezahlen, dass sie auch im Sommer Heulage füttern können; und an die Heulage-Gegner: Heu ist natürlich das bessere Pferdefutter. Aber aber muss *sorry* die Kirche auch mal im Dorf lassen und bedenken, dass es in manchen Gegenden entweder nur Kuhheu gibt (will man das???) oder gar kein Heu, das man füttern möchte. Was macht man dann bei aller Wertschätzung für Heu und dem Wissen um die Nachteile von Heulage?!? Was macht man, wenn man zwei, drei Allergiker in einer Herde von fünf Pferden laufen hat? Schon für drei oder vier Pferde ist es oftmals kaum machbar ist, die erforderlichen Mengen Heu nass zu machen oder zu bedampfen (was wiederum u.a. Strom voraussetzt).
Ich halte nicht jeden SB für grundsätzlich beratungsresistent - auch wenn die meisten hier wohl anders denken. Guckt Euch das Problem mal von der anderen Seite an: Was würdet Ihr machen, wenn Ihr eine Herde von zu dicken Pferden hättet? Ihr würdet sie auf Diät setzen, oder nicht?!
Und hier beginnt doch das Debakel vor dem sooooo viele SBs und Privatpferdehalter stehen: Klar, ich kann 24 Std. Futter anbieten, aber bei sehr, sehr vielen geht das einfach nach hinten los. Das Propagieren von ad lib ist nicht die Lösung für alle (Fütterungs-)Probleme, schon gar nicht, wenn die Pferde eh zu dick sind ... Man steht einfach vor Pest (Übergewicht -> Rehe!) und Cholera (Nahrungskarenz -> Magen etc.!).
Also müsste man mehrmals am Tag füttern, die Gesamtmenge schön verteilen. Bei zugeteiltem Raufutter ist das - mit entsprechender Manpower und/oder entsprechenden Fütterungseinrichtungen (Netze/Slow Feeder/Futterautomaten) noch machbar. Es setzt aber immer voraus, dass jemand entweder richtig investiert und/oder mehrmals am Tag und in der Nacht anwesend ist am Stall um zu füttern ...
Was also tun? Kann man mit diesem SB reden, ohne ihm gleich mit einer "Stallrevolution" zu kommen und ihm eine andere Lösung vorschlagen? Eine Reduzierung der Weidezeit und stattdessen zur Nacht hin noch eine Portion Nassheu? Dann hätte man vielleicht die Chance, dass die Kalorienausbeute der Ration nicht völlig ins Ungleichgewicht gerät und die Nahrungskarenzzeit zumindest kürzer wird... Gleichzeitig würde ich aber vermuten, dass man anbieten müsste, mehr zu bezahlen. Wenn das Konzept vorsieht, dass zur Weide nichts zugefüttert wird, wird sich Heu auch nicht in der Kalkulation finden ...
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15.05.2015 18:52 |
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Topsy unregistriert
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Das Positive an Isigoings Lösung ist, dass die Koppel weniger benutzt/abgeweidet und dadurch das Gras wieder besser wachsen kann.
Ich kenne auch so eine Geschichte mit 2 Haflingern, die aus einem Offenstall zurückkamen, wo es 24 h Heu gab, weil sie dadurch einfach zu dick geworden sind (plus Rehegefahr).
Die mussten wieder zurück in einen Stall, wo sie eben nicht 24h am Tag Futter bekamen.
Von einer Stallkollegin, die aber ihr Pferd in einer Box stehen hat, habe ich folgende Idee, die man sicherlich auch in einem Offenstall realisiseren könnte:
Sehr grosses, engmaschiges Heunetz befüllen (höchstens 3x3 cm). Dieses wird nur von den Einstellern aufgefüllt. Der SB hat damit keine Arbeit. Sprich, die Pferde hätten in der Karenzzeit doch was zu knabbern. Wenn man mehrere aufhängt, dann hält das auch gut vor. Die Stallkollegin braucht ihres vielleicht nur 1x/Woche auffüllen. So hat das Pferd in der Box immer was zu knabbern, auch wenn das "normale Heu" aufgebraucht sein sollte.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Topsy: 16.05.2015 13:13.
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16.05.2015 13:13 |
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Funny_Girl

Reitpferd

Dabei seit: 17.06.2011
Beiträge: 1.494
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Das Problem bei zu dicken Pferden, die man auf Diät setzt, ist halt meist, dass die Pferde, in der Zeit, in der sie Zugang zu Nahrung haben, reinhauen, was geht.
Gerade, was den Koppelgang angeht - diese Pferde machen keine Fresspausen, sondern stopfen sich die Kalorien unermüdlich rein.
M. E. nach ein sehr großer Fehler, zu dicke Pferde hungern zu lassen (vor allem treibt man den Körper damit in einen Hungerstoffwechsel). Heufütterung aus sehr engmaschigen Heunetzen, portionierter Weidegang, keine Fresspausen über 3 Std, das ist über die Fütterung steuerbar, ansonsten bleibt - wie ich schon mal geschrieben habe - als Abspeckmaßnahme regelmäßige Bewegung (z. B. in einer Führanlage).
| Zitat: |
Zitat Topsy:
Ich kenne auch so eine Geschichte mit 2 Haflingern, die aus einem Offenstall zurückkamen, wo es 24 h Heu gab, weil sie dadurch einfach zu dick geworden sind (plus Rehegefahr). Die mussten wieder zurück in einen Stall, wo sie eben nicht 24h am Tag Futter bekamen. |
Und ich habe genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Mein Hafi war - trotz regelmäßiger Bewegung - immer zu dick, teilweise sogar fett, als es Heu nur portioniert gab und nur tagsüber Koppel. Während die Stute immer Fresspausen einlegte, machte Hafi den "Hoover" (Staubsauger) und stopfte alles in sich rein, notfalls auch die Heuportion der Stute, wenn sie ihn nicht verscheuchte.
Als ich mich dann durchsetzte, dass die Fütterung geändert wird, was bedeutet, Heu wird zum einen in Stallraufen, der Rest in Heunetzen angeboten. Trotzdessen, dass wir nach wie vor nur 2 x tgl füttern, haben die Pferde immer ausreichend Heu zur Verfügung.
Auch im Sommer, wenn sie 24 h Weidegang haben (an ganz heissen Tagen stehen die beiden oft von vormittags um 10 bis abends um 7 im Stall) haben sie ein reichliches Heuangebot.
Und seit die Fütterung so gehandhabt wird, hat mein Hafi eine top Figur. Er ist zwar nach wie vor verfressen (zeig mir den Hafi, der das nicht in den Genen hat
), aber eher hinsichtlich Kraftfutter (seine homöopathische Portion, die er zum MinFu, Ingwer und Bierhefe kriegt, inhaliert er förmlich
), was Weide und Heu angeht - Hallelujah, mein Pferd hat begriffen, dass immer noch genügend Futter da ist, auch wenn er mal ein Päuschen zum Dösen/Schlafen einlegt.
Meiner Meinung nach müsste es auch in Pensionsställen ohne zu großen Zeitaufwand machbar sein, eine 24 h-Fütterung zu gewährleisten.
Gut, problematisch wird es vermutlich, wenn man Allergiker dabei hat, die nur nasses Heu bekommen dürfen.
__________________ Ich brauche Luft, um zu atmen, brauch zum leben Musik; ich brauche dich, um zu lieben, einen Gott brauch ich nicht...
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17.05.2015 10:08 |
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Gáski unregistriert
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Bei meinen Pferden gibt es das ganze Jahr über Heu ad libitum, auch wenn sie Weidegang haben. Lediglich der Verbrauch variiert etwas, da während der Sommersaison nicht sonderlich viel Heu gefressen wird, aber es zur jederzeit ausreichend vorhanden. Es sind übrigens die einzigen Isländer in unserem Pensionsstall, die nicht zur Fettleibigkeit neigen.
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17.05.2015 10:59 |
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Topsy unregistriert
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Sincera:
doch Heulage ist im Sommer auch möglich: wenn es nach dem Öffnen kühl gelagert und aufgebraucht wird, bevor es schlecht werden kann...
In Deinem Falle kannst Du also sehr wohl Heulage in die Heunetze auffüllen, diese aber dann lieber an einem schattigen, kühlen Platz aufhängen und aufpassen, dass sie schnell verfüttert wird, bzw. nicht schlecht wird. Vielleicht lieber weniger rein tun und dann doch öfters das Netz befüllen...
Wenn die anderen Besitzer mitmachen... die Frage ist natürlich, woher Du die Heulage bekommen kannst, wenn der SB da im Grunde nicht mitmacht.
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17.05.2015 11:09 |
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picada

Reitpferd

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Ich finde das Thema zwar interessant aber auch nicht so einfach....ich denke auch, dass es nicht ein Patent-Rezept gibt.
Seit ich meine Stute habe (knapp 3 Jahre) kriegt sie 24 Stunden Heu aus dem Netz (relativ engmaschig). Bis zum Stallwechsel vor etwas über einem halben Jahr hat das prima funktioniert - sie war nie zu dick. Jetzt hat sich das geändert, ich vermute mal, da sie als rangniedriges Tier nicht mehr von der Raufe verscheucht wird und generell weniger Stress hat.
Nun ist sie allerdings grenzwertig dick. Ihre Freundin, eine Isi-Stute, ist fett. So dass die SB handeln muss. Die Isi-Stute verbringt die ganze Zeit nur noch an der Raufe und stopft alles in sich rein. Die beiden fressen gut und gerne 25 Kilo täglich. Die Isi-Stute frisst den grösseren Teil.
Nun haben wir ein neues Heunetz bestellt, das nur noch eine Maschenbreite von 2.5 cm hat - mal schauen, ob sie so weniger fressen können, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie den Dreh, wie sie trotzdem zum Heu kommen, schnell draussen haben.
Ich bin auch grad etwas ratlos, da ich auf keinen Fall möchte, dass meine lange Fresspausen hat - was ist aber die richtige Lösung? Sie kriegen nun mehrmals am Tag kleinere Portionen und in der Nacht wird das Netz gefüllt - bin aber nicht sicher, ob da nicht längere Pausen entstehen.
Allerdings steht ihnen auch immer Stroh zur Verfügung - habe allerdings meine Stute noch nie Stroh fressen sehen. Meine kommt ausserdem ca. 6 Stunden täglich auf die Weide.
__________________ Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von picada: 17.05.2015 11:16.
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17.05.2015 11:12 |
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Buzi

Pegasus


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@Sincera
Ein kleiner Teilerfolg ist das. Ich würde mich vielleicht trotzdem nochmals umsehen ob du nicht noch einen besseren stall findest.
Wenn du weiter heukops gibt's würde ich aber mehr geben mindestens 2kg das ist dann eine wirkliche Mahlzeit.
Ich kann dich aber schon verstehen mit einem alleregiker ist das alles nicht so einfach.
Beim Samson habe ich auch das Problem das er einerseitzs Allergiker ist andererseits zum dick werden neigt. Er war im Sommer auf dauerweide mit heufütterung aber wenn er dauern heu hatte hat er die netze ständig leer gemacht gras gefressen. Der hat sich jetzt in 3 Monaten sicher 70kg draufgefressen deshalb kriegt er jetzt wieder nur portioniert Heu.
Drei mal täglich ein netz und abends das meiste trotzdem hat der auch relativ lange futerkarenz zeit in der Nacht aber 18 Stunden geht garnicht. 4 Stunden schaffen wir auch nicht leider.
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24.09.2015 11:09 |
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Sincera

Absetzer


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Themenstarter
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Also im Sommer haben wir ja unsere Stunde zusätzliches Grasen abends bekommen.
Jetzt hat der Stallinhaber plötzlich eine 180-Grad Wendung hingelegt.
Wir bekommen jetzt seit Oktober abends Heulage aus Netzen und hinter Pannels.
Außerdem solls im nächsten Jahr Heulage abends im Sommer geben.
Keine Ahnung, wie er sich dazu entschlossen hat oder ob jemand aus den Nachbar-Herden nochmal Druck gemacht hat, auf jeden Fall läuft es jetzt!
Und er meinte das wäre kein Problem, er verteilt die Heulage dann auf die anderen Gruppen, damit sie nicht schlecht werden kann.
Zudem kam er mit einer weiteren Überraschung: Wir bekommen einen Reitplatz!
Er will zwar die Stallmiete um ein paar Euronen anheben aber solange es billiger ist als ein Sack Heucobs im Monat und dafür keine Weidedienste mehr, soll mir das latte sein.
Manchmal zahlen sich Diskussionen und Geduld doch aus!
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22.10.2015 22:49 |
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Zambezi

Pegasus


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Na prima, das hört sich doch gut an
Wenn's dann auch wirklich umgesetzt wird und funktioniert, wär das ja super. Und so ein Reitplatz hat auch was für sich.
__________________ Wer auf dem Pferd arbeitet, hat dort nichts zu suchen.
(Nuno Oliveira)
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23.10.2015 12:04 |
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