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Gebiss Einwirkung |
Skarri

Absetzer

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Hallo,
ich bin ein wenig unsicher über die Wirkung von Gebissen. Bisher bin ich davon ausgegangen das z.B. ein Stangengebiss eine sehr harte Einwirkung ist, ein doppelt gebrochenes das "Babygebiss" ist oder das Zungenfreiheit (bei der Stange) eher gut ist.
Jetzt lese ich mich durch Artikel, Bücher und Foren und sehe das die Meinungen weit auseinander gehen. Darum meine Frage welches Gebiss für unseren Isi das geeignetste ist.
Sie ist schon älter, war früher Schulpferd und ist deshalb (?) sehr hart im Maul. Meine Tochter reitet "einfache" Pferde schon sehr gut mit leichter, weicher Hand aber bei Skarri klappt es noch nicht so gut. Skarri legt sich aufs Gebiss und ist im Gelände (nur im Galopp) kaum zu halten (hört aber am Ende des Weges immer auf bzw. wenn die anderen Pferde durchparieren also kein Durchgänger der kopflos dahin rennt) In der Bahn hat sie wenig Lust und biegt ab und an mal "einfach ab".
Im Moment wird sie eher gymnastiziert als "richtig" geritten. Was bei den Wiedersetzlichkeiten aber nicht immer klappt. Beim longieren am Kappzaun wird es schon besser, Bodenarbeit mit Knotenhalfter ist schon klasse.
Skarri wurde dann gebisslos geritten (Merothsches Reithalfter) was aber gar nichts brachte. Wir haben z.Zt. ein doppelt gebrochenes Gebiss. Uns wurde zum Schenkelgebiss, Island-Halbkandarre (??? was ist das?) oder zum Stangengebiss ohne Zungenfreiheit geraten. Eine Reiterin empfahl das Schaniergebiss, welches ich aber noch nicht mal bei weicher Hand einsetzen würde.
Welches Gebiss würdet ihr raten, wenn die Reiterhand noch nicht so einwandfrei ist und das Pony "recht stur" ? Ach ja, die Zähne sind i.O., die Muskulatur ist nicht gut ausgebildet.
LG
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02.04.2009 14:28 |
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Baron

Reitpferd

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Gebisse sind immer so eine Sache ;-))))
Für "Notbremsungen" bzw fürs Gelände schwöre ich auf Springkandare bzw Kimblewick. Je nach Pferdevorliebe doppelt gebrochen oder als Stange.
Das ist mir "sympatischer" als im Maul "rumriegeln müssen" um das Tempo zu verringern.
Wenn man mit Wassertrense ausreitet und das Pferd zu schnell wird machen die meisten Reiter den Fehler und "ziehen" nur noch anstatt annehmen u nachgeben "im Wechsel"
Wenn das Pony ansonsten in "Korrekturberitt" ist würde ich eher die Situation versuchen zu vermeiden in der man sehr mit der Hand bzw mit dem Gebiss einwirken müßte um den Erfolg nicht zunichte zu machen bevor er sich gefestigt hat.
__________________
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02.04.2009 14:59 |
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Gateada

Reitpferd

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Kommt drauf an...keinesfalls eins der "empfohlenen", aufrüsten bringt null wenn das Pony nicht entsprechend fein gymnasitziert und sensibilisiert ist - denn diese Gebisse (was immer allerdings eine Isi-Halbkandare sein soll) sind dann zur Verfeinerung der Hilfen, zum Impulsreiten und zur Schulung des Selbst-Tragen-Könnens an der Hand gedacht.
Aus Sicherheitsgründen würde ich evt. zu einer englischen Hackamore (kurze Anzüge, Ledernasenriemen ohne feste Verbindung) raten, zumindest draußen, denn der kleine Hebel ist eben notfalls Bremse, aber tun kann man dem Pferd bei sachgerechter Verschnallung nichts - meine große Stute liebt das Teil und Fremdreiter bekommen bei mir kein Gebiss in die Hand. KEINE dieser mechanischen Hacks mit langen Anzügen und Metallverbindung!!
Alternativ zum Gymnastizieren LG-Zaum, KK Ultra Gebiss o.ä. wenn es denn ein Gebiss sein soll - mit Myler kenne ich mich nicht aus, da gibt es aber bestimmt auch ein paar nicht so scharfe anatomische.
Ansonsten biegen, biegen, biegen. Und weg vom Dauerzug hin zu Impulshilfen - hier kann die Umstellung auf Gebisslos manchmal Wunder wirken.
__________________ *** Fortaleza – nobleza - belleza: El Caballo Peruano de Paso - Orgullo del Peru ***
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02.04.2009 15:02 |
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fibi73

Jährling
 

Dabei seit: 11.11.2008
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bitte korrigiert mich - aber als halbkandare würde ich jedes gebiss bezeichnen, dass eine hebelwirkung aber keine kinnkette hat - z.b. 2- oder 3-ring-trensen (pessoa und ähnlich)
@skarri
ist eine ganz schwierige frage. mein kleiner hat - wenn ich mit mehreren leuten ausreiten war - auch so die tendenz gehabt mich zu ignorieren und einfach zu rennen, rennen, rennen.....
ich denke das grundsätzliche problem - zumindest war es das bei meinem - ist weniger das richtige oder falsche gebiss sondern mehr, dass sich das pferd zu diesem zeitpunkt nicht auf den reiter und seine wünsche/hilfen konzentriert sondern auf andere pferde oder sonstige andere dinge/ablenkungen und den reiter einfach ignoriert.
zuerst hab ich auch gedacht - gut, dann muss ich wohl zu einem schärferen gebiss greifen - und hab dann eine zeit lang eine selbstgebastelte aufziehtrense benutzt. hat mein pferd aber nur noch mehr zu widersetzlichkeiten veranlasst.
ich hab meinem kjarkur dann den "one-rein-stop" beigebracht und das funktioniert bis jetzt sehr gut. wenn er also im gelände den ansatz des durchstartens oder hinterherrennen macht kommt der o-r-s zum einsatz und er ist mit seiner aufmerksamkeit wieder bei mir. sollte man denk ich aber sehr gezielt einsetzen und genau wissen wieviel und wie lang man zug am zuügel einsetzen darf und wann man den druck rausnimmt. und es kommt auch ganz auf den charakter des pferdes an ob das gut funktioniert oder das pferd nur noch mehr - wie wir in ösiland sagen - aufganselt. :-)
habt ihr den eine ovalbahn zur verfügung?
wie ist es denn da -wenn mehrere pferde gemeinsam auf der ob sind? wie ist denn euer skarri wenn ihr auf der ovalbahn nebeneinander oder leicht versetzt galoppiert?
oder macht sie das nur im gelände?
dann würd ich vielleicht auch übungsausritte nur zu zweit versuchen.
gebisstechnisch das richtige zu finden ist nicht so einfach. welche gebisse habt ihr denn bis jetzt verwendet - außer dem doppelt gebrochenen? manche pferde fühlen sich mit einfachgebrochenen wohler - oder auch mit stangengebissen. mach mir vielleicht nicht so viel freunde damit :-) - aber ich steh auf dem standpunkt - probieren geht über studieren.
lg
fibi
p.s. wie lang habt ihr sie denn schon? seid ihr schon bezugspersonen für sie?
geduld und konsequzenz zahlen sich auf jeden fall aus. von einfach gebrochenem gebiss mit hannoveranischem sperrriemen bin ich jetzt mittlerweile auf doppelt gebrochenes RS Dynamic ohne jeglichen Sperrriemen :-)
viel erfolg! und halte uns auf dem laufenden !
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02.04.2009 21:51 |
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feeh

Jungpferd
  
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also grundsätzlich sage ich auch.. probieren..probieren probieren...
wobei doppeltgebrochen ja schon gut ist.
halbkandare udn erst recht isländische kandare gehören in meinen augen nur in erfahrenen hände. also eigentlich alle schärferen gebisse.
ein pessoa wäre einen versuch wert, da es nicht so sehr aufs kinn wirkt, sondern de rimpuls ins genick kommt. hilft bei vielen und ist nicht so dramatisch-m.o.- wie ne halbkandare oder andere dinge mit kinnkette.
was mir in deinem text auffällt..also wenn das pferd sich drauflegt und wegrennt und erst zu bremsen ist, wenn das die anderen tun, was ist das dann anderes als durchgehen.. es ist nicht mehr kontrollierbar=durchgehen.. in meinena ugen.
drauflegen, kann ich nur sagen.. dann nachgeben.. dem pferd somit die grundlagen nehmen.. wenn ich nachgebe(kurz) dann sit da ja nix zum drauflegen. und ehe das nicht geht mit kontolliertem ausreiten.. drin bleiben oder handpferd...
gymnastizieren ist ja richtig reiten, da du das richtig ja in "" gestzt hat, denke ich mal das siehst du auch so. und das hat ja auch nur vorteile für die durchlässigkeit und somit eine bessere einwirkung.
probierte gebisse aus, leiht euch welche von umstehenden reitern etc..
ich denke aber das pferd muß erstmal anlehnung bekommen udn dann geth es ganz ruhig bestimmt auch auf wassertrense.
grüße feeh
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02.04.2009 22:55 |
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Velvakandi

Einhorn
 

Dabei seit: 07.10.2007
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| Zitat: |
| ein pessoa wäre einen versuch wert, da es nicht so sehr aufs kinn wirkt, sondern de rimpuls ins genick kommt. hilft bei vielen und ist nicht so dramatisch-m.o.- wie ne halbkandare oder andere dinge mit kinnkette. |
Ich finde GERADE Gebisse mit Hebel ohne Kinnkette total indiskutabel. Man hat ja quasi keine "Bremse" durch die Kinnkette, man kann ohne Ende Druck aufbauen. Der Hebel wirkt ja nicht nur im Genick, er zieht auch das Gebiß im Maul nach oben. Je länger der Oberbaum, umso stärker der Effekt. Mit Kinnkette wirkt zwar zusätzlich Druck aufs Kinn, aber wenn die Kette am Knochen anliegt ist eben dann auch Schluß und die Bäume drehen sich nicht weiter. Normalerweise kommt das Pferd durch den Impuls am Kinn leichter durchs Genick (Druck erzeugt Gegendruck --> Druck aufs Kinn --> Pferd nimmt die Nase runter um dem entegegen zu wirken), das macht man sich in der Dressurreiterei zu nutze, weil sich mit minimaler Hilfengebung die Haltung verbessert.
Eine Kandare gehört nicht in Laienhände (oder Kinderhände) und ist keine Bremse, da sind wir uns wohl einig. Aber eine "Halbkandare" (die haben nämlich auch keine Kinnketten) oder ein Pessoa gehören eigentlich überhaupt nicht ans Pferd.
Gebißempfehlungen per Internet find ich generell schwer bis unmöglich. Selbst vor Ort muß man oft einigen ausprobieren um das passende zu finden, denn selbst wenn man eine Vorstellung von der Wirkungsweise hat, so kennt man doch das Pferd nicht. Das fängt bei anatomischen Erwägungen an (kurze oder lange Maulspalte, Wolfszähne, Hengstzähne, dicke Zunge?) und geht weiter zu den persönlichen Vorlieben den Pferdes und letztendlich hin zur Überlegung, welches Gebiß der Reiter auch in der Lage ist zu händeln.
__________________ Gangpferdedistanzler
Paso Fino Mina de Oro 492 km in der Wertung
Isländer Velvakandi frá Árbakka 40 km in der Wertung
All that is gold does not glitter,
Not all those who wander are lost.
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03.04.2009 00:20 |
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feeh

Jungpferd
  
Dabei seit: 17.02.2009
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@velva...
da hast du sicherlich recht, als bremse ist ein pessoa nicht geeignet.
ganz verdonnern würde ich es aber nicht.. ich hatte ne zeit lang immer wieder eins (3ring) in benutzung. allerdings nur zur bahnarbeit um meinem ponytier klar zu machen, das er seinen kopf auch selber "oben" tragen kann und ich ihn nicht zum tölten immer hochziehen/zupfen muß. es war aber in unserem fall keine bremse etc.. dazu reicht ein "HOO" völlig aus.
im obigen genannten fall ist es sicherlich keine hilfe, da hab ich mich unmißverständlich ausgedrückt.
wobei ich da auch nicht nur am gebiss ansetzen würde sondern ganz vorne anfangen würde.. am boden etc.
grüße feeh
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03.04.2009 07:42 |
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Baron

Reitpferd

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mir ist es total schleierhaft wie man mit einem Pessoagebiss "den Kopf hebt", höchtens so, das sich das Tier gegen die Einwirkung wehrt und deshalb nach oben kommt......
Kenne mich aber mit Töltern u Tölten nicht wirklich aus, die beiden die ich bisher reiten durfte konnten mit "tief" gehaltenem (Dehnungshaltung) Kopf problemlos tölten.
Gebisse wie das Pessoa und noch einige andere sollten tierschutzrechtlich verboten sein, aber das ginge ja gegen die Reiter in den höheren Springklassen.
__________________
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03.04.2009 10:12 |
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Skarri

Absetzer

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Hallo erstmal vielen dank für die vielen Anregungen.
Wenn ich Skarri reite, nehme ich ein Pelham. Damit kommen wir zwei super aus, allerdings habe ich eine weiche Hand und einen anderen Sitz als meine Tochter. Ich reite sie aber auch nur aus und wenn sie abpest bekommt sie einen Impuls und ich lasse wieder "lang" (also Zügel leicht druchängen) wenn es nicht reicht brauche ich noch einen Impuls mehr, dann ist aber auch gut. Damit die Stute lernt zuverlässig zu gehen mache ich aber auch "gemeine Sachen" wie: zum Schritt durchparieren wenn der andere Reiter weiter galoppiert. Ich möchte einfach für meine Tochter ein zuverlässiges Geländepferd haben und nicht in der Angst leben ob die beinen heile wieder kommen.
Als Durchgehen verstehe ich allerdings ein Pferd welches kopflos rennt, rennt, rennt und nichts mehr von der Umwelt mitbekommt, sogar eine Straße überqueren würde ohne vorher anzuhalten. Das ein Pferd in der Gruppe erst am Ende der Strecke zu halten ist oder wenn alle anderen Pferde auch anhalten (Herdentrieb) ist bei knapp 80% der Schulpferde so. Das ist für mich nur Ungehorsam bzw. reiterliche Unfähigkeit, aber lange kein Druchgehen. (Meine Meinung)
Meine Tochter ist noch nicht so reiterfahren. Sie reitet jetzt seit 5 Jahren Schulpferde. Gut ausgebunden, einmal die Woche, manchmal 2x. Die Pferde sind absolute Verlasspferde. Vorher 3 Jahre Volti. Seit "Geburt" Schritt vorne bei Mama.
Sie reitet auf den Schulpferden schon sehr schön und hat auch ein paar Siege in der E-Dressur und einen Sieg und 3 Placierungen in der A-Dressur.
Skarri ist recht spät eingeritten worden, hatte 2 Fohlen und war danach Schulpferd. Die letzten 3 Jahre stand sie mehr oder weniger nur rum. Wir haben Skarri im Winter gekauft und konnten da nicht viel machen weil es dieses Jahr ein sehr strenger Winter mit viel Glatteis etc. war. Sie ist sehr schlecht bemuskelt wir bauen gerade auf. Die Bodenarbeit hat schon viel gebracht.
Meine Tochter bekommt von mir kein "scharfes" Gebiss in die Hand. Allerdings wurde mir erzählt (Grund diesen Thread zu starten) das ein doppelt gebrochenes Gebiss ein Hammerteil sei. Ich bin jahrelang davon ausgegangen das es sich hierbei um das "Babygebiss" handelt. Wir sollten doch lieber ein Stangengebiss nehmen, das wäre das weichestet überhaupt, wenn es denn keine Zungenfreiheit hätte..........
Diese Aussagen haben mich stark verunsichert. Wenn ich ein Stangengebiss zur Auswahl gezogen hätte, dann eins mit Zungenfreiheit.......
Die Trainerin wollte ihr die Islandkandarre geben, ich bin da aber noch dagegen. Vielleicht in ein, zwei Jahren wenn sie (Pferd und Reiter) sich eingespielt haben.
Ich verteufel gundsätzlich kein "scharfes" Gebiss, habe früher meine Friesen auch mit Kandarre geritten weil sie sich damit viel leichter selber getragen haben als z.B. mit normalem Gebiss. D.h. ich hatte nichts in der Hand ausser die gewünschte Anlehnung. Bei beiden Pferden wäre die normale Wassertrense im Gegensatz zur Kandarre das schärfere Gebiss gewesen.
Meine Tochter soll aber, solange sie noch kein wirkliches Team sind ein möglichst weiches Gebiss nehmen.
LG Skarri
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05.04.2009 11:00 |
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passmonster

Fohlen
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ähm mal zu den aussagen weiter oben: man benutzt eine (island)kandarre nicht als bremse! kandarren sind nur zur perfektion gedacht. wenn man immer die kandarre zum bremsen benutzt wird das maul ja nur noch mehr abgestumpft und irgendwann kann man mit normalem gebiss gar nicht mehr bremsen und eine Kandarre ist keine Dauerlösung. man sollte sie nur verwenden wenn pferd und reiter schon ein gutes team sind und das pferd auch so gut läuft. also quasi, wenn man denkt 'wenn ich jetzt noch eine kandarre hätte wäre alles perfekt'.
wie schon gesagt würde ich einfach mal einige gebisse ausprobieren...
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05.04.2009 12:30 |
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FraukeF


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Hier gibt es einiges zum Thema Gebiss und Wirkung mit Fotos nachzulesen.
Hier
noch ausführlicher.
__________________ Die wahren Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen fremder Landstriche, sondern darin, die Dinge mit anderen Augen zu sehen. (M.Proust)
Komm wir essen, Opa------Satzzeichen retten Leben!
https://www.facebook.com/FraukeFuhrmannBarhufpflege
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05.04.2009 13:03 |
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Skarri

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@FraukeF,
vielen Dank. Nach sowas habe ich vergeblich gesucht. Ganz toll die Animationen. Allerdings bin ich nach den Verletzungsfotos auch nicht mehr vom doppelt gebrochenem Gebiss überzeugt.
Ich denke, wir werden für meine Tochter mal ein einfach gebrochenes 2Typ Gebiss von Sprenger ausprobieren und noch mehr Bodenarbeit machen.
LG
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05.04.2009 14:13 |
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Skarri

Absetzer

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Beim Stöbern im Net habe ich jetzt ein enfach gebrochenes Robert Pinchless Gebiss gefunden. Kennt das jemand?
Hier der Werbetext der Fa. Waldhausen:
Die pferdefreundliche Verbindung
Schult mit leichtem Druck.
Die Stromlinienform beansprucht weniger Platz im Pferdemaul.
Wird gut vom Pferd angenommen.
Drehbare, integrierte Gelenke bewegen die Gebißhälften unabhängig voneinander.
(Kein Kneifen, Klemmen, Quetschen)
Größere Leistungsbereitschaft
Bessere Kontrolle
Weniger Stress
Hört sich ja gut an. Ok, Werbung hört sich immer gut an
Was bedeutet "integrierte Gelenke bewegen die Gebisshälften unabhängig voneinander?? Auf dem Foto sieht es aus wie jede normale Wassertrense auch.
LG
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06.04.2009 15:47 |
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feeh

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also gerade den bilting link finde ich weniger gelungen.. immerhin sollte man dazu sagen das tatjanan brandes oft ein "dagegen" schild hochhebt.
aber auch in der bilting steht, das das wichtigeste die entsprechende reiterhand ist.
was mir bei skarri aber wirklich aufgefallen ist, das wenn deine tochter so unsicher ist, und die trainerin ne isländische kandarre empfiehlt, solltet ihr euch dringend gedanken über einen trainerwechsel machen.
grundsätzlich würde ich an eurer stelle erst mal was doppel oder einfach gebrochenes nehmen olivenkopf oder wassertrense.. und dann daran arbeiten das das pferd durchlässig wird, zuhört und kontrollierbar wird.
deine definition von durchgehen ist sehr interessant..skarri.. klar bremst euer pferd mit ihr bei den anderen, aber dazwischen ist es nach deiner schilderung ja alles andere als kontrolliert.. und keine kontrolle ist schon eine art des durchgehen..
meine tochter käme nicht eher wieder ins gelände, bis sie das nicht im griff hätte.
grüße feeh
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06.04.2009 16:24 |
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Skarri

Absetzer

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| Zitat: |
| Welches Gebiss würdet ihr raten, wenn die Reiterhand noch nicht so einwandfrei ist und das Pony "recht stur |
Wie ich oben schrieb, ist die Reiterhand meiner Tochter noch nicht so einwandfrei. D.h in Situationen wo Skarri ordentlich geht ist alles in Butter nur wenn sie ihre "kleinen Aussraster" bekommt kann Jessica noch nicht richtig reagieren und wird meiner Ansicht nach zu hart in der Hand bzw. gibt nicht schnell genug wieder nach. Die Trainerin findet Jessi um Klassen besser als ich. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich eher zur Kategorie "Harmonie ist Alles" gehöre und eine andere Sichtweise habe. Die empfohlene Islandkandarre bekommt meine Tochter selbstverständlich nicht in die Hand.
| Zitat: |
| meine tochter käme nicht eher wieder ins gelände, bis sie das nicht im griff hätte. |
Meine Meinung
, deshalb reite ich sie zur Zeit im Gelände. Im Moment auf Pelham, weil es gut klappt. Wenn sie später die Übungen auch mit normalem Gebiss mit mir macht, kann Jessi auch wieder raus. Wir üben in der Gruppe rausgehen und ab und an gehe ich einen anderen Weg oder ich galoppiere nicht mit an oder wir galoppieren alle an und ich halte Skarri an oder gehe in Trab oder Schritt über. Mittlerweile regt sie sich nicht mehr auf und es klappt immer besser.
Da wir nie Turniere gehen und es uns auch nicht peinlich ist Stimmkomandos zu geben, über ich das (auch bei der Bodenarbeit) mit einem beruhigendem Brrrrrrr... ein. Ich hoffe, dass kann Jessi später auf ihr übernehmen.
Jessi reitet zur Zeit auf meiner Isistute aus und macht mit Skarri Bodenarbeit und nimmt Trainerstunden. Hierfür suche ich jedoch das "geeigneteste" Gebiss. Im Sommer soll sie Seminare oder Kurse besuchen damit auch mal ein anderer Trainer "drüberschaut".
@Feeh,
ich sehe, du kommst aus Swisttal, welchen Trainer hast du bzw. auf welchem Hof bist du?
LG
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06.04.2009 18:29 |
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feeh

Jungpferd
  
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Rl: Dagmar scholl
Hof:veybachhof
früher war da ja noch Kristina Kläge (jetzt Scheuffgen)
grüße feeh
hast auch ne PM
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06.04.2009 21:43 |
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Skyggnir

Pegasus


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| Zitat: |
| Allerdings wurde mir erzählt (Grund diesen Thread zu starten) das ein doppelt gebrochenes Gebiss ein Hammerteil sei. Ich bin jahrelang davon ausgegangen das es sich hierbei um das "Babygebiss" handelt. Wir sollten doch lieber ein Stangengebiss nehmen, das wäre das weichestet überhaupt, wenn es denn keine Zungenfreiheit hätte.......... |
Das kommt halt immer drauf an.
Darauf, wieviel Platz im Maul ist, ob der Gaumen eher flach oder hoch ist, ob das Gebiß seitlich quetscht, ob die Zunge eher dick ist...
Man kann es leider nicht pauschal einordnen.
Vielleicht kannst Du Dir diverse Gebisse im Umfeld leihen und dann schon erstmal nach dem Auftrensen seitlich ins Maul schielen, wie das Gebiß liegt. Wird die Zunge abgeknickt? Stößt es vielleicht schon am Gaumendach an?
Dann jemanden bitten, die Zügel anzunehmen und versuchen zu sehen, was passiert.
Das kann uU schon ganz aufschlußreich sein.
Vielleicht hast Du auch jemanden, Osteopath o.ä., der Dir bei der Beurteilung helfen kann.
Auch daran denken, dass Isis kleine Mäuler haben und mit WB-Gebißstärken meist heillos "überfüllt" sind und für die Wusels als "scharf" verpönte dünnere Gebisse mit 11, 12 mm oftmals besser sind.
Es gibt tatsächlich Pferde, die mit der Stange viel zufriedener sind.
Ich benutze ein doppelt gebrochenes Gebiß mit Kupferrollen, das wird von meinem Pferd gut angenommen.
Andere wieder sind ohne Gebiß super zufrieden und schon deshalb freundlich und kooperativ, weil sie das blöde Metall nicht im Maul haben müssen. Vielleicht kannst Du einen Versuch mit kol. Bosal oder Glücksrad machen, das sind die beiden Zäumungen, die trotz gebißlos die besten Einwirkungsmöglichkeiten haben.
Den Rat zur Islandkandare für eine noch nicht so "handsichere" Reiterin kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. Der einzige Wechsel, der an dieser Stelle stattfinden würde, wäre bei mir der Trainerwechsel.
Im übrigen glaube ich nicht, dass es sonderlich dramatisch ist, wenn Deine Tochter noch nicht in der Lage ist, direkt genug wieder nachzugeben. Das wird schon.
| Zitat: |
| Im Sommer soll sie Seminare oder Kurse besuchen damit auch mal ein anderer Trainer "drüberschaut". |
Ich wäre vorsichtig mit einer evtl. Überforderung.
__________________ Many people watch,
But few can see.
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06.04.2009 21:47 |
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Skarri

Absetzer

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Die Osteopathin kommt wohl nächste Woche zum Stall, die werde ich mal fragen, Gute Idee. Ich habe mal im Maul nachgeschaut, kann aber -soweit ich das beurteilen kann- keinerlei Verletzungen an Zunge, Gaumen u. Zähnen erkennen. Die Maulspalte sieht im Vergleich der anderen Isis auch nicht kleiner aus.
Ich habe gestern das einfach gebrochene 2Typ KK Ultra gekauft und bin abends damit mit Skarri ins Gelände. Sie hat gut abgekaut und ging rechtg früh v.a., es war damit bedeutend einfacher als vorher mit dem doppelt gebrochenem Gebiss.
Beim Durchparieren aus dem Galopp hat sie sich jedoch wieder draufgelegt, war aber anzuhalten.
| Zitat: |
| Ich wäre vorsichtig mit einer evtl. Überforderung. |
Ja, wir wollen eigentlich auch zusätzlichen Stress vermeiden. Wir haben uns die Reitschule Berlar ausgeguckt, da fahren die Töchter von Freunden auch hin mit ihrer nervösen Isistute und haben da sehr viel gelernt.
LG
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07.04.2009 12:44 |
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Skyggnir

Pegasus


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Um das Muster mit dem auf das Gebiss legen zu durchbrechen, wäre es vielleicht auch eine gute Idee, Durchparieren ausschließlich über den Sitz zu erreichen. Dazu deutlich und direkt nach hinten lehnen.
Ich hatte eine Zeitlang die Gelegenheit, eine Stute zu reiten, die jeden Zug am Gebiß mit schneller werden quittiert hat. Dafür stand sie direkt, wenn man die Gewichtsbremse benutzt hat.
Ist auch wunderbar geeignet, so ein Pferd, einem das zügelunabhängige Reiten nahzulegen
Wäre vielleicht auch was für das Töchterlein.
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07.04.2009 16:05 |
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