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NuEpi

Reitpferd

Dabei seit: 18.10.2013
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| Futterzusatz Zink und Selen |
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Hallo,
ich wollte mal fragen, welche Empfehlungen ihr habt, wenn es um Futterzusätze geht, die Zink und Selenmängel ausgleichen?
Wir haben sehr geringe Selenwerte im Boden hier und ich würde gern kurmäßig grade im Fellwechsel und Jahreszeitenumschwung etwas zugeben.
Mineralfutter gebe ich Höveler Reformin plus ganzjährig.
Danke und liebe Grüße
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16.10.2015 22:01 |
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Tess
Reitpferd

Dabei seit: 24.10.2011
Beiträge: 591
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hat er denn einen bestätigten Mangel? Mit Selen muss man vorsichtig sein.
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16.10.2015 23:35 |
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NuEpi

Reitpferd

Dabei seit: 18.10.2013
Beiträge: 1.174
Herkunft: Nienburg Weser
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Themenstarter
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Ja das ist mir bekannt, ist nicht die erste Kur und nicht das erste Blutbild. Leider immer das selbe Bild, Zink und Selen im unteren Bereich.
Das letzte Mal im Frühjahr hatte ich ein Selenpulver vom TA, welches aber nicht gut zu füttern ging, da Pony mäkelte. Darum suche ich eine Alternative und am liebsten ein Komipräparat.
Ich werde auch nichts blind kaufen, es ist nur erstmal, um mir einen Überblick zu verschaffen. Tierarzt ist natürlich auch noch eine Option zum Besorgen, aber da gibts nicht so eine große Auswahl.
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16.10.2015 23:41 |
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vafi

Jungpferd
  
Dabei seit: 16.10.2013
Beiträge: 139
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Ich habe mit dem Derma Mineral von Lexa sehr gute Erfahrungen gemacht.
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17.10.2015 00:22 |
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sigga

Reitpferd

Dabei seit: 09.10.2007
Beiträge: 773
Herkunft: Schiefling am See (Ö)
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Wenn diese beiden Werte immer unten sind, würde ich mal die gesamte Fütterung kritisch hinterfragen. Oftmals ist es kein zu wenig im Futter, sondern ein Stoffwechselproblem, das diese Mängel verursacht. Wobei man sich da wirklich das gesamte Blutbild im Zusammenhang anschaun sollte, einzelne Werte ohne den Rest zu beurteilen finde ich sowieso etwas fragwürdig.
__________________ Sigga, Björk und Lilja
DI Sigrid Fürst - Energetik / Training / Beratung
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17.10.2015 08:34 |
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Hoan

Jungpferd
  
Dabei seit: 13.11.2013
Beiträge: 152
Herkunft: Norden
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Ich würde jetzt nicht gleich gravierende Stoffwechselprobleme vermuten, wenn es sich "nur" bei diesen beiden ein Mangel zeigt und das Pferd ansonsten fit ist. Ich würde das eher als das typische Nord-/mitteleuropäische Problem vieler Pferdehalter sehen. Offenbar deckt das hier verfügbare Grundfutter nicht den Bedarf mancher (ursprünglich aus anderen Weltregionen stammender) Pferde. Bekannte haben gute Erfahrungen mit dem kurmäßigen (1x jährlich) Einsatz von Selenozink gemacht.
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17.10.2015 08:57 |
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Lind

Pegasus


Dabei seit: 19.10.2013
Beiträge: 3.549
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Wir haben hier in der Oberpfalz auch Selenmangelgebiet. Da kann man nichts machen und hat mit dem Stoffwechsel nichts zu tun. Im Boden ist einfach zu wenig Selen. Da hilft nur regelmäßig ein Blutbild machen lassen und ggf. wieder eine Selen bzw. Selen-Zink-Kur machen.
Unsere TÄ hat und und SelenoZink geben. Das kann man auch selbst bestellen.
__________________ Fotoseite
Katharina Merther Fotografie auf Facebook
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17.10.2015 09:01 |
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sigga

Reitpferd

Dabei seit: 09.10.2007
Beiträge: 773
Herkunft: Schiefling am See (Ö)
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17.10.2015 09:09 |
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Wisy

Einhorn
 

Dabei seit: 20.07.2009
Beiträge: 7.845
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Sigga, du hast recht, gerade in puncto Fütterung sollte man sich nie nur an Einzelwerten orientieren.
Und Ergänzungsfuttermittel schmecken leider immer ekelig, das liegt in der Natur der Sache
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17.10.2015 09:31 |
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sigga

Reitpferd

Dabei seit: 09.10.2007
Beiträge: 773
Herkunft: Schiefling am See (Ö)
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| Zitat: |
Original von Wisy
Und Ergänzungsfuttermittel schmecken leider immer ekelig, das liegt in der Natur der Sache
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Das würde ich so jetzt gar nicht unbedingt sagen, viele Pferde fressen auch Dinge, die wir als "eklig" empfinden, wenn sie Bedarf haben ohne dass man sie irgendwo untermischen müsste. Das Geschmacksempfinden von Pferden unterscheidet sich doch sehr von dem unserem
Oder würdet ihr mal herzhaft in den Waldboden beißen oder Salz pur aufschlecken? ;-)
Leider haben viele Pferde aber (so wie viele Menschen ja auch) das natürliche Geschmacksempfinden durch zu viel Zucker (z.B. diverse Müslis, viel Saftfutter) verloren und verweigern dann diverse Dinge. Meine Stute frisst eigentlich alles einfach so (Algen, Mineralfutter pur,..), aber halt nur über einen gewissen Zeitraum.
__________________ Sigga, Björk und Lilja
DI Sigrid Fürst - Energetik / Training / Beratung
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17.10.2015 09:44 |
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Zambezi

Pegasus


Dabei seit: 06.07.2013
Beiträge: 3.869
Herkunft: Mittelfranken
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Nächster Level: 19.059.430
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Ich kann Dir da leider kein Präparat empfehlen, denn ich würde kein Selen zufüttern. Zum einen reicht es aus, wenn man Zink zufüttert, denn dann steigt der Selenspiegel automatisch mit an. Zum anderen ist, soweit ich informiert bin, der Selenwert im Blut überhaupt nicht aussagekräftig, weil Selen vorwiegend im Gewebe eingelagert wird und dort in der Regel in ausreichender Menge vorhanden ist. Zudem schwanken die gemessenen Werte zum Teil von Tag zu Tag stark und ob der untere Grenzwert nicht generell viel zu hoch angesetzt ist, ist auch die Frage.
Vor 30 Jahren war auch nicht mehr Selen im Boden als heute, aber da wurde dieser Blutwert nicht gemessen und niemand kam auf die Idee, Selen zuzufüttern. Trotzdem waren die Pferde damals gesünder als heute. Deshalb wird neuerdings auch diskutiert, ob eine Selenüberversorgung evtl. mit chronischen Krankheiten in Verbindung stehen könnte, die erst in den letzten 10-20 Jahren gehäuft auftreten, z.B. Cushing, IR, EOTRH usw.
http://naturalhorse.de/selenmangel-eine-...rankheit-2.html
__________________ Wer auf dem Pferd arbeitet, hat dort nichts zu suchen.
(Nuno Oliveira)
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17.10.2015 09:51 |
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NuEpi

Reitpferd

Dabei seit: 18.10.2013
Beiträge: 1.174
Herkunft: Nienburg Weser
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Themenstarter
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NAtürlich hat Sigga Recht und man sollte nicht auf blauen Dunst etwas zufüttern. Es ist aber so wie Lind und Hoan geschrieben haben, dass die Böden hier das nicht hergeben.
Ich mache es auch nicht an einem einmaligen Blutbild fest, sondern an meinen Erfahrungen von über 10 Jahren hier und den Vergleichen mit den anderen Pferden auf dem Hof, bzw. deren Blutwerten.
Sicher kann man über den Sinn des Zufütterns geteilter Meinung sein, aber ich möchte hier auch keine Diskussion zum Thema Zusätze führen, sondern in erster Linie eine Auswahl finden.
Sicher sind die Einwände und Hinterfragungen gerechtfertigt, da das Pferd ja nicht persönlich bekannt ist, aber ich werde da nicht weiter drauf eingehen und bitte dafür um Verständnis.
Danke euch.
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17.10.2015 10:10 |
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Helmingur

Pegasus


Dabei seit: 04.01.2014
Beiträge: 2.641
Herkunft: ODW
Bewertung:
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Erfahrungspunkte: 11.820.744
Nächster Level: 13.849.320
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Ich hab damals bei Selenmangel und niedrigem Zink das Mineral gewechselt, in der Kontrolle sah das dann beides besser aus - Pony hatte dann auch keine seltsamen Stellen mehr an den Beinen (keine Mauke, gelbliche Verkrustungen, ich nehme an, das waren kleine Infektionen mit Hautkeimen) und die Mähne ging ihm nicht mehr aus.
__________________ NAEPHE - Sei kritisch.
"Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang, der günstige Augenblick ist flüchtig, die Erfahrung ist trügerisch und das Urteil ist schwierig."
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17.10.2015 10:44 |
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Lind

Pegasus


Dabei seit: 19.10.2013
Beiträge: 3.549
Bewertung:
Level: 52 [?]
Erfahrungspunkte: 16.159.100
Nächster Level: 16.259.327
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Wir füttern auch ein Mineralfutter mit höherem Selenanteil, das reicht aber bei uns nicht aus. Sechs Pferde, sechs Blutproben, sechsmal Selen nicht nachweisbar (und teilweise erhöhte Muskelwerte). So viel kanns da gar nicht schwanken, dass wir aus dem Selenmangel rauskommen. Außerdem hat man bei manchen Pferden schon gemerkt, dass sie weniger gut drauf waren. Eine Stute war immer sehr schnell aus der Puste. Das hat sich durch die Selenkur gegeben. Dann war auch das Blutbild in Ordnung, auch die Muskelwerte.
Ich würde Selen immer nur nach einem Blutbild geben, das einen deutlichen Selenmangel aufweist. Ist der da, würd ichs aber zufüttern. Nach der Kur erneutes Blutbild und danach immer mal wieder kontrollieren.
Eine Freundin von mir hat vor zwei Jahren zwei Fohlen wegen Selenmangel verloren. Zuerst war nicht klar, warum die zwei Fohlen gestorben sind. Das hat dann erst die Obduktion ergeben. Fohlen 3 konnten sie dann grad so retten, weil sie sofort Selen gegeben haben. Bei Fohlen 4 gabs keine Probleme, weil die Mutter schon vor der Geburt Selen bekam.
Einen Selenmangel darf man also nicht unteschätzen! Ganz sicher ist eine Selenüberversorgung nicht gesund. Dazu hab ich kürzlich einen schönen Spruch gelesen: In den Händen eines Genies ist Gift Medizin, in den Händen eines Dummkopfes ist Medizin Gift.
So sehe ichs beim Selen auch. Es gibt aber einfach Böden, da ist kaum Selen enthalten. Ich kann so viel Zink füttern wie ich möchte, das Selen wird sich dadurch nicht anreichern. Wie denn auch, wenn das Pferd keines aufnimmt? Bei argem Selenmangel steigt auch das Risiko von Kreuzverschlag. Die Pferde entkräften schneller, sie können Durchblutungsstörungen bekommen... Muss ich jetzt auch nicht haben.
__________________ Fotoseite
Katharina Merther Fotografie auf Facebook
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lind: 17.10.2015 12:03.
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17.10.2015 11:59 |
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sigga

Reitpferd

Dabei seit: 09.10.2007
Beiträge: 773
Herkunft: Schiefling am See (Ö)
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Nächster Level: 6.058.010
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| Zitat: |
Original von Helmingur
| Zitat: |
Original von Skyggnir
Leider ist es auch so, dass all die künstlichen Zusatzstoffe die empfidliche Pferdeleber übermäßig beanspruchen. Sie müssen dort ja ab- und umgebaut werden. Das führt dann wieder zu den schon erwähnten Stoffwechselkrankheiten.
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Ist das bewiesen...? |
Ich verfolge die Diskussion um natürlich/künstlich gerne auch verwechselt mit organisch/anorganisch nun schon eine ganze Weile und kann dazu nur sagen, dass ich die Argumente teilweise nicht ganz nachvollziehen kann. Klar ist jedenfalls, dass (fast - es gibt ein paar Ausnahmen) alles, was der Körper entsorgen muss, die Leber (und auch die Niere) belastet. Und das hat primär mal nichts mit natürlich oder künstlich sondern mit falsch oder zu viel zu tun. Diese Aussage liest man vor allem bei bestimmten Herstellern von "natürlichen" Zusatzfuttermitteln.
__________________ Sigga, Björk und Lilja
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17.10.2015 18:51 |
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Skyggnir

Pegasus


Dabei seit: 08.10.2007
Beiträge: 3.350
Bewertung:
Level: 55 [?]
Erfahrungspunkte: 22.631.203
Nächster Level: 26.073.450
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| Zitat: |
Original von Helmingur
| Zitat: |
Original von Skyggnir
Leider ist es auch so, dass all die künstlichen Zusatzstoffe die empfidliche Pferdeleber übermäßig beanspruchen. Sie müssen dort ja ab- und umgebaut werden. Das führt dann wieder zu den schon erwähnten Stoffwechselkrankheiten.
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Ist das bewiesen...? |
Muss man da viel beweisen? Wenn die Entgiftungsorgane überlastet werden, kann der Stoffwechsel doch gar nicht mehr richtig funktionieren. Da brauchts nur ein bisschen gesunden Menschenverstand.
Das paradoxe für mich ist immer, dass man von Zusatzmitteln in der menschlichen Ernährung schon sehr lange abrät - aber unseren Pferden sollen wir sowas zufüttern.
| Zitat: |
| Diese Aussage liest man vor allem bei bestimmten Herstellern von "natürlichen" Zusatzfuttermitteln. |
Was genau soll das mit den Anführungsstrichen?
Und klar wird einer, der Mineralfutter mit Zusatzstoffen herstellt, nichts über die Problematik sagen. Der würde sich ja ins eigne Knie schießen.
__________________ Many people watch,
But few can see.
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18.10.2015 12:53 |
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 |
Helmingur

Pegasus


Dabei seit: 04.01.2014
Beiträge: 2.641
Herkunft: ODW
Bewertung:
Level: 51 [?]
Erfahrungspunkte: 11.820.744
Nächster Level: 13.849.320
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| Zitat: |
Original von Skyggnir
Muss man da viel beweisen? Wenn die Entgiftungsorgane überlastet werden, kann der Stoffwechsel doch gar nicht mehr richtig funktionieren. Da brauchts nur ein bisschen gesunden Menschenverstand.
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Und woran machst du fest, dass die "Entgiftungsorgane" überlastet sind?
Wieso belasten / überlasten "künstliche Zusatzstoffe" den Organismus? Wie?
Eine andere Verbindung nutzt vielleicht einen anderen Abbau-/Umbauweg, aber per se ist dann doch noch nichts überlastet...?
Und genau das ist doch der Stoffwechsel, wieso soll der nicht mehr funktionieren??
Wisy,
nee, kannte ich nicht. Führe ich mir mal zu Gemüte.
__________________ NAEPHE - Sei kritisch.
"Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang, der günstige Augenblick ist flüchtig, die Erfahrung ist trügerisch und das Urteil ist schwierig."
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18.10.2015 13:15 |
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sigga

Reitpferd

Dabei seit: 09.10.2007
Beiträge: 773
Herkunft: Schiefling am See (Ö)
Bewertung:
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| Zitat: |
Original von Skyggnir
| Zitat: |
| Diese Aussage liest man vor allem bei bestimmten Herstellern von "natürlichen" Zusatzfuttermitteln. |
Was genau soll das mit den Anführungsstrichen?
Und klar wird einer, der Mineralfutter mit Zusatzstoffen herstellt, nichts über die Problematik sagen. Der würde sich ja ins eigne Knie schießen. |
Die Anführungszeichen deshalb, weil für mich natürlich z.B. nicht heißt, Bierhefe zu verwenden oder Zucker zuzusetzen.
Wenn man bedenkt, dass Pferde auch Erde fressen, dann ist die Argumentation, hier nur Kräuter oder dgl. als einzig natürliche Quelle zu sehen, wie es auch manche tun, für mich etwas fragwürdig. Und diese Diskussion über künstlich/natürlich treibt ja auch lustige Spitzen aus, wo dann automatisch alles anorganische als künstlich und alles organische als natürlich angesehen wird (für die, die mit den Begriffen nicht allzu viel anfangen können, es bezeichnet in der Chemie nur die Ab- oder Anwesenheit von Kohlenstoff).
Ansonsten stimme ich Deinen Ausführungen zum Thema Selen durchaus zu, nur das mit natürlich künstlich ist für mich so ein Thema, das aus meiner Sicht etwas falsch dargelegt wird. Wie bereits gesagt, alles an zu viel (oder falsch) ist für den Stoffwechsel ein Problem und da macht es - um beim Thema Selen zu bleiben - auch keinen Unterschied, ob das Mineral als anorganische Verbindung, als Selenhefe (dient nur dazu, es organisch zu binden) oder als im Heu durch Düngung angereichertes Selen zu viel ist.
__________________ Sigga, Björk und Lilja
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19.10.2015 08:45 |
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